Emma Rüther Between Books 2026
Shownotes
Fotografie Neu Denken LIVE VOR ORT in Düsseldorf
Während der Kunstbuchmesse BETWEEN BOOKS vom 11. bis 13.9.2026 in der Kunsthalle Düsseldorf hat es drei Fotobuch-Talks geben, moderiert von Andy Scholz, die LIVE mitgeschnitten wurden.
3 x 30 Minuten Podiumsgespräche Thema: »Die Relevanz des gedruckten Bildes in Buchform 2026«
Hat das gedruckte Bild etwas von seiner Faszination verloren? Oder ist das Gegenteil der Fall? Für den Deutschen Fotobuchpreis sind Fotobücher weit mehr als bloße Papiersammlungen. Sie funktionieren als begehbare Räume im Kleinformat, als Ausstellungen zum Blättern und als zeitlose Archive intensiver Augenblicke.
Vom etablierten Verlagshaus bis zum mutigen Self-Publishing, vom akademischen Experiment und der Fototheorie über künstlerische Positionen bis hin zur klassischen Reportage oder dem aufstrebenden studentischen Projekt entfalten Bilder zwischen Buchdeckeln eine ganz eigene Dynamik.
Die Gespräche beleuchten das Spannungsfeld zwischen unabhängigen und etablierten Strukturen und gehen der Frage nach, wie und warum das physische Buch als Medium der Fotografie seinen unverzichtbaren Platz in der Gegenwart behauptet.
30 Minuten am Freitag 11.9.26 von 16.30 Uhr bis 17.00 Uhr Mit Emma Rüther (Künstlerin und Fototheoretikerin aus Düsseldorf)
30 Minuten am Samstag 12.9.26 von 14.00 Uhr bis 14.30 Uhr Mit Alicia Holthausen (Kommissarische Leiterin der Kunsthalle Düsseldorf)
30 Minuten am Sonntag 13.9.26 von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr Mit Tillmann Franzen (Fotograf aus Düsseldorf)
https://www.kunsthalle-duesseldorf.de/ausstellungen/betweenbooks2026/
https://www.instagram.com/elmarrueger/ https://www.dgph.de/ausstellungen/emma-ruether-die-erfindung-der-fotografie
- - -
Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto/Grafik: privat
Link zu unserem Newsletter:
https://deutscherfotobuchpreis.de/newsletter/
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet).
https://fotografieneudenken.de/ https://www.instagram.com/fotografieneudenken/
https://festival-fotografischer-bilder.de/ https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/
https://deutscherfotobuchpreis.de/ https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/
https://andyscholz.com/ https://www.instagram.com/scholzandy/
Transkript anzeigen
00:00:00: Fotografie neu denken, der Podcast.
00:00:03: Rethinking Photography.
00:00:06: Moin zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast Fotografien neu denken!
00:00:09: Mein Name ist Andy Scholz und ich freue mich sehr dass ihr zuhört.
00:00:14: Ja vom elften bis zum dreizehnten September zwanzig sechsundzwanzig hat in der Kunsthalle Düsseldorf die Kunstbuchmesse Between Books stattgefunden und ich durfte auch dabei sein denn der deutsche Foto Buchpreis war zu Gast mit den Büchern des Jahrgangs, die jetzt noch bis zum vierzehnten November in Roitling und in Hongkong zu sehen sind.
00:00:36: Aber ich war nicht nur als Organisator des deutschen Fotobuchprases vor Ort an der Kunstthalle Düsseldorf sondern auch als Podcaster drei wunderbare Fotobuchtalks veranstaltet live vor Ort, vor Publikum direkt in der Kunsttheile.
00:00:49: Mit dabei waren Emma Rüther, Alicia Holzwuh, Holthausen und Tillmann Franzen.
00:00:55: Das Format ist klar, also viel Spaß jetzt bei dem Gespräch zwischen Mia und Emma Rüter.
00:01:01: Dass wir am elften September zwanzig sechsundzwanzig in der Kunsthalle Düsseldorf
00:01:06: geführt haben.
00:01:06: Viel Spass!
00:01:37: Kunstalle Düsseldorf.
00:01:40: Podcast,
00:01:40: Fotografie neu denken.
00:01:44: Emma Rüter zu Gast neben mir schon mehrfach dabei gewesen mittlerweile bei mir im Podcast aber dazu gleich mehr.
00:01:56: Sechzehn und dreißig ist es jetzt.
00:01:59: Wir fangen an!
00:02:01: Vielen Dank für's dabei sein.
00:02:05: Vielen Dank dass wir hier sein dürfen auf der Between Books.
00:02:07: vielen dank an die Kunstalle-Düsseldorff das Kulturamt Düsseldov und euch allen, dass ihr zu Gast seid hier.
00:02:15: Wir werden jetzt so eine gute halbe Stunde, zwanzig Minuten ein bisschen
00:02:19: sprechen.
00:02:20: Ich
00:02:20: darf kurz vorstellen neben mir Emma Rüter aus Lüsseldorf Künstlerin auf jeden Fall Fototheoretikerin
00:02:30: nenne ich dich immer.
00:02:31: Du willst es für dich glaube ich gar nicht so unbedingt herausstellen.
00:02:34: da kommen wir vielleicht gleich noch zu aber du hast auf jeden fall was mit fotografie zu tun.
00:02:39: so viel steht fest und auch deine Abschlussarbeit hatte damit zu tun.
00:02:43: Vielleicht steigen wir da mit mal ein, ich will noch kurz sagen an der Kunstakademie studiert bei Christopher Williams...
00:02:49: Ja!
00:02:49: Und bei Sophie Thunf?
00:02:50: ...und Meisterschülerin von Sophie Thunn.
00:02:53: Genau.
00:02:54: Herzlich willkommen Emma, schön dass du dabei bist, schön das du nochmal dabei bist.
00:02:58: Ich habe es gerade schon kurz erwähnt sie war schon mehrmals bei mir im Podcast zu Gast eine eigene Folge und jetzt auch im Rahmen des Festivals in Regensburg.
00:03:06: nochmal haben wir deinen Vortrag nochmal gelounscht.
00:03:09: Spannende Sache gegen um Zeugenschaft.
00:03:10: Also wer das sich nochmal anhören will, hier steht ein Roll-Up hinter mir und da gibt es auch den Link direkt zum Podcast.
00:03:18: Wer das sich noch mal anhören würde
00:03:19: gerne.
00:03:23: Wir
00:03:23: fangen an
00:03:23: Emma.
00:03:24: Ja
00:03:27: Erzähl mal so'n bisschen genau Worum ging's in deiner Abschlussarbeit?
00:03:31: Und warum ich dich Fototeoretiker nenne vielleicht?
00:03:34: Lange Zeit war die Darstellung der Landschaft dafür eigentlich eine Wir hirten Landschaft, eine paradiesische Landschaft zu malen.
00:03:42: Und um diese Art von Landschaft zum Malen sammelten die Mahler-Innen vor allem aber auch Mahler, männliche Mahler in der Natur Zeichnung in schwarz-weiß von z.B.
00:03:53: besonders schön beformten Bäumesteinen also einfach irgendwie so Artikakte.
00:03:58: Die wurden dann im Atelier zusammenkomponiert Und stattdurch würde eine artüberirdische, sehr schöne friedliche Landschaft erzeugt.
00:04:06: In die auch noch ab und an kleine Geschichten eingebaut wurden zum Beispiel aus der griechischen Sage.
00:04:11: Die waren aber eher Randfiguren.
00:04:12: Es gab aber nicht die eigenständige Landschaftsmalerei als ein Medium in dem einfach nur zackende Landschaften reingesetzt wurde und die auf das Bildthema war Sondern immer einer Art Geschichte, die sich da drinnen abspielen musste, weil es keine Wildwürdigkeit für die reine Landschaft gab.
00:04:26: Das ändert sich dann mit einem Maler, der eben auch genauso eine Malerei beschrieb.
00:04:30: Aber damit man die
00:04:32: Atmosphäre
00:04:33: in diesem Bild besser umsetzen konnte, seinen Studierenden die Aufgabe gab, in die Natur zu gehen und dort vor Ort unter ganz gewissen zeitlichen Rahmenbedingungen die Wolken, die Bäume, die Pflanzen einfach abzuzeichnen und zwar nicht komponiert sondern wirklich die gesamte Szene in Farbe und nicht in schwarz-weiß.
00:04:51: Das setzte sich nach und nach immer weiter durch.
00:04:53: Das wurde auch dann die Aufnahmebedingungen für einen Landschaftsmannerei-Preis, dass man eben sagte dieses Gitze muss dabei sein, die dem fertigen Melde zugrunde lag.
00:05:03: Und junge Maler entfalten das aber so attraktiv.
00:05:06: diese Bilder des Vorgefundenen, die einfach wirklich ein schöner Ausschnitt der Landschaft waren schnell hingesetzt fast schon fotografisch dass da draußen ein eigenständiges Medium sich entwickelte.
00:05:16: Und das führt natürlich irgendwie über Umwege dann auch zum Impressionismus, aber überhaupt das vorgefundene Bild der Landschaft unverändert als Bild anzuerkennen
00:05:26: und dass auch
00:05:26: Leute die das betrachten irgendwie das genauso finden – das war halt neu!
00:05:31: Da merken wir schon die Nähe zu Fotografie-Art, die zeitliche Begrenzung, die dabei steht also das bei Wechseln in Lichtfältnissen z.B.
00:05:37: bei Sonnenuntergängen oder bei dieser tollen Gewitterstimmung, die man vielleicht kennt vor irgendwie so große schwarze Wolken am Horizont hängen und dieses fleißende Licht durchgeht.
00:05:45: Hast du einfach nur kurzzeit bis das Wetter soweit weg ist, dass du mit Mal nicht hinterher kommst?
00:05:49: Bei einem trüben Licht ohne viel Schatten konnte ich es doch zwei Stunden damit verbringen.
00:05:54: Das andere war einfach... ...die konkrete Suche in der Natur nach schönen Augenblicken Und etwas, was ihnen nicht im Nachhinein noch verändert werden könnte sondern muss schon ein schönes Bild finden und das so sehen.
00:06:09: Das macht man ja bei der Fotografie eigentlich essenziell auch, dass du durch die Gegend gehst.
00:06:13: Du hast nur eine gewisse Menge von Zeit und musst etwas Schönes finden und das eben so arrangieren.
00:06:17: Du kannst ja nicht den Einbaum transplantieren wenn er stört.
00:06:20: Man kann ihn rettuschieren aber eigentlich musst du dann Positionen
00:06:23: ändern.
00:06:25: Wo kann man das nochmal nachlesen?
00:06:27: Nachschauen?
00:06:27: gibt es da eine Seite auf die du aufmerksam machen?
00:06:30: Nach wie vor nirgendwo ich!
00:06:32: Es war ja auch als Bild gedacht.
00:06:34: Eigentlich sei es spezifisch in dem Sinne und ich finde, das würde den Sinn so ein bisschen vernichten wenn man dann am Ende das Duch daraus machen würde was eigentlich ein Bild sein sollte.
00:06:45: Womit?
00:06:45: wie beim Fotografieren?
00:06:47: So ungefähr, da wollte ich jetzt noch ein bisschen drauf hinaus.
00:06:49: Wir haben vorhin schon gesagt Materialität ist unser Thema auch so ein bißchen weil wir sind hier vor Ort mit Büchern,
00:06:57: mit Drucken
00:06:58: Eine Siebbruchmaschine direkt vor uns stehen.
00:07:02: Wunderbar Sache übrigens, wer hier ein paar T-Shirts haben möchte jetzt mal nachfragen direkt.
00:07:07: günstiger Preis, fünfzehn Euro war ich, ne?
00:07:10: Vierzehnt sogar, vierzehnte
00:07:12: Euro.
00:07:12: Und schnappern!
00:07:14: Herr Vorragend.
00:07:15: und der deutsche Produktepreis.
00:07:17: So dann hatten wir vorhin Materialität.
00:07:19: was bedeutet denn für dich als Künstlerin und auch als Theoretikerin vielleicht?
00:07:24: Wer jetzt erstmal als Künster ist, als Emma Rüther das Material in der Fotografie?
00:07:30: Ich finde es eine sehr, sehr schwierige Frage.
00:07:33: Weil ich persönlich eigentlich fast aus schließlich digitalen Fotografierungen arbeite und nicht gerade an dem komplett
00:07:40: anderen Ende
00:07:41: von dieser Materialfrage bin.
00:07:44: für die Fotografien war lange Zeit natürlich das Material alles durch wegen physischen Prozesses hat.
00:07:50: Du hast
00:07:51: sowohl beim Fotografieren Der Film war etwas Greifbares, die Dunkelkammer ist was Greifbares.
00:07:58: Du hast überall ein Material angepasst und auf verschiedene Zustände genossen.
00:08:02: Und ich glaube die meisten Leute, die in der Dunkelkammer arbeiten, haben auch gewisse Lieblingszustände dazwischen drin, die sich auch nicht festhalten lassen.
00:08:09: Vielleicht einfach wie das feuchte Foto bei Bessern aussieht oder sowas.
00:08:13: Das ist dann vergänglich.
00:08:15: aber irgendwie ist man mit dem Material immer beschädigt kann auch über die Gewöhnung sich ein paar Präferenzen aussuchen.
00:08:21: Ich finde wahnsinnig spannend, dass heutzutage mit digitaler Fotografie eigentlich das Material eine Notwendigkeit ist aber nicht unbedingt etwas was im Fotoschirm von Anfang mit innen begriffen ist.
00:08:32: Du hast natürlich das wahnsinnige greifbare Fotografieren also mit deinem Material umzugehen.
00:08:37: Aber da sind es das Bild auf einer Speicherkarte und du hast dann die Materialität deiner Tastatur während du die Bilder im Photoshop bearbeitest und der Capture One Und am Ende gehst du mit einem Bild um, das auf dem Bild schon wahnsinnig andere Farben hat und viel größeres Farb Spektrum ist.
00:08:51: Das was auf dem Papier landet wo du dann im CMYK statt den RGB druckst.
00:08:56: Ich glaube dass es ein ziemlich komischer Prozess eigentlich, dass man zum Beispiel um ausstellen zu können oder Bücher zu machen auch viele Bilder die digital wahnsinnigt gut schon sind und so eigentlich fast schon digital bleiben könnten in das Real überführt werden müssen weil man sie anders nicht in klassischen Ausstellungen unterbringen kann.
00:09:15: Also die Materialität finde ich ist für mich inzwischen was Wahnsinnig Digitales, wie fühlt sich aber auch meine Kamera an und wie fühlte sich mein Laptop an?
00:09:24: oder dann zum Beispiel... Ich weiß nicht irgendwie wer mit alten Versionen vom Photoshop arbeitet oder wer irgendwie so digitale Sachen hat, aber man hat ja die ganze Zeit Subzäude wo Materialitäten da drin, die Regler um irgendwas verschieben sehen immer noch aus wie echte Schiebregler und sowas.
00:09:39: also eigentlich Foto Materialität für mich heute, dieses komische Zimmern von Wildschirm.
00:09:47: Das ist für Fotobücher wahnsinnig spannend wie man auch da so eine Brücke schlagen kann zwischen einem eigentlich vielleicht für viele digitalen Denken dann wieder auf das Papier zu
00:09:56: gehen.
00:09:57: Also du denkst schon darüber nach oder ob du das mal machen willst?
00:10:01: Oder habe ich zum Beispiel?
00:10:03: Oder kommt für dich das gar nicht in Frage?
00:10:05: Ich druck schon ganz gerne Bilder aber Ich persönlich verlasse mich einfach darauf, dass das irgendwie schon auf dem Papier gut aussehen wird.
00:10:14: Aber ich gebe es dann auch einfach ab.
00:10:16: Also ich bin anders als andere Fotograferin relativ schnell zufrieden mit meinem Druck.
00:10:21: Hauptsache ist es auf Papier und es ist gerahmt und ich kann das in mir an die Wand hängen.
00:10:24: aber das eigentliche Denken über Bilder findet für mich komplett erst mal im digitalen Schritt und meistens genieße ich meine Fotos mehr wenn sie auf meinen Bildschirm sind.
00:10:34: Und wenn du jetzt.
00:10:36: Also
00:10:36: was ist dein Bezug zu Fotobüchern?
00:10:38: Ich hab natürlich tausend Fotob Bücher, ich liebe Fotoböcher.
00:10:42: Wenn andere damit umgehen für mich ist das grandios!
00:10:44: Das ist eine Denkweise die mir nicht ganz so nahe liegt aber ich finde Fotobürcher allein der Gehofen... Ich habe sogar als Zweijähriger auf den Fotobörchern meines Vaters rumgekaut, dass heißt ich bin vollsehnd so rutschgeschrost und mit Geschmack und nicht nur mit Riechen und das Knister in der Höhe.
00:11:03: Auf
00:11:03: Schnecken?!
00:11:03: Ja genau!
00:11:04: Ich weiß, wie Bücher schmecken.
00:11:07: Das ist das Wunderschöne.
00:11:09: und natürlich hat man auch bei den bedruckten Fotos in der Wand aber vor allem bei Foto-Büchern viel stärker als Leserinnen an dem was die Künstlerin oder der Künstler eigentlich machen wollte.
00:11:24: Skala, also das Bild ist nicht skalierbar wie das im Digitalen.
00:11:27: Ich glaube viele Fotografinn die auch wahrscheinlich alle in die Angewandt arbeiten mal Fotos für Freunde machen oder vielleicht Veranstaltungen fotografieren und Geld zu verdienen kennen dass sie ein Bild in so vielen verschiedenen Größen eigentlich anschauen lassen können müssen.
00:11:42: Dass man anders über seine Bilder nachdenken muss die fotografieren, dass sie auf Instagram gut aussehen Und beim Foto-Buch hast du einfach eine ganz direkte Kommunikation mit der Größe, die du jemandem vorsetzen möchtest.
00:11:57: Also eine viel direktere Kontrolle und Kommunikations zwischen dich selbst und den D-Seiten.
00:12:02: Ja, da sind wir ja genau bei dem Moment auf der einen Seite der Job wo du dann digital was abgeben kannst und auf der anderen Seite aber der Kunstmarkt also indem du dich ja auch eher siehst oder wie?
00:12:12: Ne?
00:12:12: Ich
00:12:13: will es jetzt nicht... Das war einiger Maß!
00:12:14: Okay, aber wenn jetzt ein Sammler kommt Dann will er doch ein gedrucktes Bild haben,
00:12:21: oder?
00:12:21: Eben.
00:12:22: Aber ich finde es ist gar nicht irgendwie darum ob man jetzt die Präferenz für das eine oder das andere hat.
00:12:27: Ich finde einfach spannend dass im digitalen Zeitalter anders über die Größe von Bildern nachgedacht wird weil man einfach den Einfluss auf den Endzustand wie sich immer das Bild anschaut und mich hat.
00:12:38: Es kommt ja auch noch dazu dass man als Fotografin einen Bild am besten vor der kalibrierten Bildschirmung ab Und dann hast du Kundinnern, die keinen kalibrierten Bildschirm haben.
00:12:50: Sondern Raumspilter drauf, damit die Augen nicht so leiden oder es ist eben ein relativ alter Bildschirmen.
00:12:56: Das heißt man hat nie die Kontrolle darüber wie sich das Foto eigentlich zeigt für alle anderen Menschen und beim Fotos hat man diese Kontrolle.
00:13:05: finde ich was sehr Schönes, wo ich mich persönlich ein bisschen überfordert mit fühle.
00:13:08: Weil ich andere Entscheidungen gerne treffe.
00:13:11: aber für Leute... Ich sehe jetzt hier irgendwie einige Leute die künstlerisch arbeiten, fotografisch arbeiten ist das natürlich auch wahnsinnig geil einmal diese Kontrolle danach zu haben und nicht immer ja dann sein Foto aus so entblöst zu sehen allein wenn das irgendwie in einer schlechten Qualität hochgeladen würde.
00:13:29: man sehen Betrefterinnen wie Pixel, die vielleicht eigentlich nicht da sein sollten Fast schon so sich nackig machen eigentlich.
00:13:37: Und rasiert das Bein zu ähnlich wie Pixel, den man nicht sehen soll.
00:13:40: Also unfremdlich und rasiertes
00:13:42: Bein!
00:13:45: Wenn du jetzt... Du bist ja bestimmt mal durchgegangen, ne?
00:13:49: Durch das Regal klar.
00:13:51: Wie ist dein Eindruck also die Relevanz?
00:13:54: oder hast du das Gefühl dass das Fotobuch mehr im Gespräch ist im Moment als vorher?
00:14:01: jetzt?
00:14:01: Gebest du jagen bis nach tausend?
00:14:03: Genau, bin ich nicht.
00:14:05: Trotzdem in deiner In deiner künstlerischen, in deinem Studienjahr und danach... Wie hast du das empfunden?
00:14:11: Wie hast Du das befapptet gesehen?
00:14:14: Kann das jetzt irgendwie ganz einfach an wie gerne Leute durch Walter König durchgehen und sich irgendwelche geilen Bücher
00:14:19: kaufen.
00:14:19: Was ja hier unten drunter
00:14:21: ist.
00:14:21: Genau was gerade hier unten darunter ist.
00:14:22: also ich glaube die meisten Menschen mögen Bücher.
00:14:25: Ich kenn niemanden der nicht gerne durch ein schönes buntes Buch irgendwie durchblättert und sich die Sachen anschaut.
00:14:30: aber so einen Vergleich kann ich nicht ziehen in der Welt wenn es steigt oder fällt.
00:14:36: Ich sehe hier irgendwie viele sehr, sehr gute, sehr verschiedene Bücher.
00:14:40: Und ich glaube halt nach wie vor es
00:14:41: rückt auch eine
00:14:42: Notwendigkeit.
00:14:43: Weil das was ich über das Digital- und das Physische schon besprochen habe... Es geht ja nicht ohne das Physisch und ich fände das auch schrecklich.
00:14:51: Würde am Computer anzuschauen ist einfach nicht ganz so befriedigend in vielen Fällen.
00:14:56: Aber trotzdem verweigerst du selbst ein
00:14:58: Bild zu machen?
00:14:59: Ja, weil ich aber auch nicht unbedingt weiß wer das lesen
00:15:02: wollte.
00:15:03: Okay,
00:15:04: lasst mir das mal raus!
00:15:05: Nee, aber es ist doch irgendwie total... Das ist genau das was ich meine.
00:15:08: Man adressiert ja jemandem in dem man die Bücher auf eine gewisse Art und Weise macht Papiere auswählt, die skaliert und ich denke immer mit jemandem im Hinterkopf für den oder die das relevant sein sollte.
00:15:20: und das war zum Beispiel bei diesem Abschlussarbeitsding auch so dass sich dieses Thema explizit gewählt habe, weil ich das richtig fand es mitzuteilen und die Hoffnung hatte dass es irgendwer eventualist.
00:15:29: Und wenn sie's nicht lesen können Sie immer noch an diesen riesigen Textbildern sehen, dass es was darüber zu sagen gibt.
00:15:36: Ich glaube wenn man jemanden adressiert ist es deutlich einfacher ein Foto gut zu machen aber ich wüsste jetzt noch nicht was für mehrwertige Beitrag könnte ausser zu sagen, schau mal ich mach schön wilder vielleicht findest du sie auch gut?
00:15:50: Lass uns noch mal auf die Präsentation eingehen, weil du hast dir tatsächlich auch eine Materialität in deiner Präsension ausgewählt, die ja auch was Besonderes war.
00:15:59: Vielleicht kannst du es kurz beschreiben?
00:16:01: Bin
00:16:01: ich wegen der Abschlussarbeit zu diesem Podcast hier jetzt eingeladen, weil das wie so ein Fotobuch ist für dich.
00:16:08: Weil du ja
00:16:09: das Foto-Buch
00:16:10: sozusagen nicht machen willst... Aber trotzdem eine Materialität an die
00:16:15: Wand bringt.
00:16:16: Da habe ich überhaupt gar nicht so sehr nachgedacht, da muss ich jetzt gerade nochmal umdenken weil das ist mir nicht aufgefallen.
00:16:25: Ja tatsächlich... Ich hab lange überlegt ob ich da auch Fotos hänge, weil ich liebe einfach Fotos angucken und ich mag ja meine eigenen Fotos auch.
00:16:37: Ganz schwierig, dass wenn man eine Aussage über den Anfertigungsprozess von Fotografie treffen möchte.
00:16:44: Es ist sehr schwer für die Leute nicht aus der Fotografieselb zu kommen... technischen Fakten und vor allem diesen wahnsinnigen komplexen Kompositionsprozess nahezubringen, weil wenn man Fotos ausstellt – ich glaube das kennen alle – wird immer direkt auf das dargestellt geschaut.
00:17:01: Wenn ich ein Foto von einem Tiger mache auch wenn es mir vielleicht eigentlich in die schönen schwarzen Ecken außen rum geht oder einen komischen Lichtstrahl vorne dann wird immer irgendwie nach der Verbindung von mir zu dem Tiger gesucht oder von den Betrachtern zu dem Tiger ist voll oft durch das Foto selbst durchgeschaut auf das, was dargestellt war.
00:17:20: Und um das zu gehen habe ich einfach keine Fotografien gezeigt sondern die nur umschrieben und gehofft dass sich diese Frage nach warum hast du das fotografiert?
00:17:30: umgehen können?
00:17:32: Das hat überraschen gut funktioniert.
00:17:34: Ich wüsste jetzt auch immer noch nicht wenn ich bei diesen Fotografieren eigentlich gerne über die ja fast schon abstrakte, eben wie sieht dieses Foto eigentlich aussprechen möchte mich das hinkriegen kann ohne dass immer nur über das Dargestellte nachgedacht wird.
00:17:47: Ich glaube, es ist ja auch total verlockend sich einfach das Bild einzuschauen und wenn ein interessantes Tier drauf ist,
00:17:53: sich mit dem Tier zu beschäftigen.
00:17:55: Und nicht über die Komposition unbedingt direkt her?
00:18:00: Ich glaube einfach, dass in der Fototheorie oder in der Kunstgeschichte, die fotografisch einen Schwerpunkt hat nahezu nie Kompositionsmethoden gesprochen wird, weil zum Beispiel was auch Fotografen kennen ist natürlich dass man eine Kamera benutzt und die häufig
00:18:19: benutzt.
00:18:20: Und eigentlich schon ganz genau weiß wie die Bildausschnitte funktionieren.
00:18:23: Du hast eine große Linse drauf und du hast eine Erfahrung.
00:18:26: Ich schau mir jetzt irgendwie so diese Wand hinter euch an und ich weiß ungefähr wie die mit meiner Kamera aussehen würde.
00:18:31: Das heißt das muss nicht mehr unbedingt super schauen aber ich gehe mit einem fotografischen Auge durch die Gegend und kann auch Fotos attizipieren.
00:18:37: Ich weiß ungefähr, wie die aussehen werden.
00:18:39: Vielleicht passiert was doofes und es ist nicht gut aus, aber meistens bin ich mit meinem Gerät so vertraut dass sich das Foto vorher schon in jedem Kopf habe Und das finde ich eigentlich für die Analyse von fotografischer Kunst auch total spannend.
00:18:53: Darüber nachzudenken, in welchem Sucher komponiert jetzt einfach jeweiliger Fotograf?
00:18:58: Was ist da viel Informationen drin?
00:19:00: Hat man Messsucher?
00:19:01: Kann man bei dem Leica M hoch auch schön schauen, was ein Messsucher ist?
00:19:04: Oder hat man digitalen Sucher dem wahnsinnig vielen Informationen bestückt ist.
00:19:09: Und allein so zu sehen macht was ganz anderes mit dem Foto, das man anfertigt als wenn man einen völlig reinen Sucher hält.
00:19:17: Also würdest du sagen in der Malerei und in der bildenden Kunst im Allgemeinen wird es mehr über die Komposition gesprochen?
00:19:24: Auf jeden Fall!
00:19:25: Ich glaube dass mit Malerei und Skulptur eben viel stärker einfach weil das der Anfertigen Prozessen vielen Punkten greifbarer ist dass da viel stärker drüber nachgedacht wird.
00:19:36: Wenn man jetzt mal ganz extrem geht, z.B.
00:19:38: bei Gerhard Richter, wo man oft die Malereien nicht so gut erkennen kann oder doch von Weitem irgendwie sieht ... Es sieht aus wie ein Foto, wahrscheinlich ist es ein Fotto, dann wird immer noch darüber gesprochen was das eigentlich mit der Malerei macht, dass es eben unerkennbar ist und dass immer irgendwie einen Prozess drin und man kann meistens erkennen, wie etwas angefertigt wurde.
00:19:57: Und es ist fast immer von Interesse für Kunsthistoriker innen.
00:20:01: Ich find's auch eigentlich schade auch wirklich nachlässig, dass man sowas interessant ist wie hat eine Künstlerin ihr Werk angefertigt nicht beachten sollte und das für
00:20:16: Befotografie eigentlich nicht gemacht.
00:20:18: Doch in der kürzlichsten Fotografie
00:20:20: vielleicht weniger aber
00:20:22: in der angebandten Fotografien so weiter ist es ein riesen Thema.
00:20:25: wir haben hier zum Beispiel eure bäuer podcast zum beispiel beschäftigt sich ja immer wieder gerne mit der Technik.
00:20:32: also das ist schon immer ein thema Interessant.
00:20:35: Aber was ich sagen will, eigentlich ist das doch ein super Buchthema immer.
00:20:40: Genau das zu schreiben, das fehlt ja offensichtlich.
00:20:43: Ich versuche auch irgendwann mal in meinem Leben zu formulieren und dann wird das wahrscheinlich ein Buchthemat.
00:20:48: Oder?
00:20:48: Aber um genau nochmal hier drauf anzusprechen, es gibt eben immer diese Frage, ist jemand angewandter Fotograf und wird also die Kunst überführt oder ist er mein künstlerischer Fotograf?
00:20:57: Und das wird...ich glaube die Grenze verläuft einfach in der Art und Weise wie die Wissenschaft darüber betrieben wird Und ein großer Teil ist, dass die Fototheorie aus der sociologischen Praxis kommt und nicht aus der kunsthistorischen Praxis.
00:21:10: Das hat sich als separate Schule entwickelt.
00:21:12: Das Foto ist das Vehikel um Wahrheit und Wirklichkeitswahrnehmung zu bestimmen.
00:21:17: Es gibt ganz andere Fragen, die daran gestellt werden... Also Roland Barth,
00:21:22: diese Sonntag, die aus der Ecke gekommen sind?
00:21:25: Genau!
00:21:25: Ganz genau!
00:21:29: Ähnliche, wie ist das?
00:21:30: Alle Tiere entwickeln sich irgendwann zu Krammen.
00:21:33: Wenn die Evolution lange genug geht gibt es eine Art Krabbenformen, die sich daraus entwickelt und es gibt zwei ganz andere genetische Ursprünge von den Tieren.
00:21:40: aber so einen Skorpion und ein Schrimm sind eigentlich verschiedene Tiere.
00:21:44: zum Beispiel und so ist das ein bisschen mit der Fototheorie und der Kunstgeschichte dass sich so eine Art Kunstgeschichtskrabbe des Fotos entwickelt hat und sie sieht zwar aus wie Kunstgeschicht, aber es ist keine Kunstgeschichten.
00:21:58: Man hört sich jetzt irgendwie komisch an, aber es ist vielleicht so oder?
00:22:03: Ja.
00:22:04: Also das ist deine Beobachtung zu mir.
00:22:05: Auf jeden Fall!
00:22:07: Dann ist eigentlich das Plädoyer, dass die Kunsthistoriker sich vielleicht mehr mit Fotografie beschäftigen wollen.
00:22:13: Aber jeder sollte sich mehr mit Photografien beschäftigen.
00:22:15: Jeder?!
00:22:16: Dafür sind wir hier.
00:22:17: Ganz genau.
00:22:20: Emma Du hast ja doch mal vollen Materialität angesprochen.
00:22:25: Gibt's da für dich noch Besonderheiten, Was du auswerden möchtest?
00:22:29: Weil wir eben eigentlich so gesagt hast, dass
00:22:31: das für Nichtmaterial bist.
00:22:34: Ja aber ich finde natürlich trotzdem ein leicht beiges Papier mit ein bisschen rauer Oberfläche schönes.
00:22:42: Es gibt ein Papier, das ich merke es ist archaibliomentumett.
00:22:45: Das sind besonders schöne Schmerzen.
00:22:46: und dann gibt's so tolle Fotoemulsionen die man über Inkjet-Prints drüber streichen kann wo die Farbe zwar nicht verwischt viel, viel tiefer sind.
00:22:56: Natürlich ist mir das wichtig, jetzt nicht als würde ich das ignorieren und was ich gar nicht leiden kann, sind diese sehr blauen, sehr glatten, glatt gestrichenen Papiere.
00:23:06: Ich finde ein gutes Foto rufen müsste so ein bisschen klebrige Drucker haben Wenn es ein bisschen schmast wenn man das Foto aufmacht dann ist das sozusagen
00:23:15: das Richtige.
00:23:16: Hast du eins gesehen?
00:23:17: Äh...
00:23:20: Hast du schmatzt?
00:23:21: Nein,
00:23:21: da habe ich tatsächlich keinen Schmerzen in das Bruch gesehen.
00:23:23: Aber ich hab was gesehen, dass mir eigentlich nicht so gut gefällt, darf ich das auch sagen?
00:23:26: Ja klar!
00:23:27: Die tolle Ausstellung in der Albertina über die frühe Farbfotografie... Da finde ich zum Beispiel komisch, dass die Farben in den Ups aufsumpfen, weil es wahnsinnig verböse Seiten sind und man eigentlich das Gefühl hat, man schaut durch so ein verstaubter Scheibe durch.
00:23:41: Ich frage mich, ob das der Verlag getroffen hat, die Entscheidung oder bei den Fotografinnen
00:23:48: sind alle tot zu blösten Teilen.
00:23:50: Oder hat es einen Gestalter versaut?
00:23:52: Genau!
00:23:52: Das wäre beschuldet.
00:23:53: Aber trotzdem ein cooles Buch.
00:23:54: Also ich glaube... Da ist er
00:23:56: nicht hier.
00:23:57: Ja genau.
00:23:58: Es war auch eine gute Ausstellung.
00:23:59: Das ist genau das Problem was ich meine.
00:24:02: Wir haben jetzt hier die Verführung von Digitalfotos und analogen Fotos wieder ins Material.
00:24:06: Das bleibt wahnsinnig viel auf der Strecke.
00:24:11: Da glaube ich, kann man so was einfach besser lösen.
00:24:13: Aber... Ich glaub sonst gibt's keinen Schmerz in den Büchern.
00:24:17: Aber hast du ein Highlight noch
00:24:18: irgendwie?
00:24:18: Wo du sagst, yo!
00:24:19: Da hab' ich jetzt zwei mal reingeguckt.
00:24:22: Ich habe drei Mal die Bücher irgendwie durchgeschaut und jedes Mal hat mir etwas anderes gefallen.
00:24:27: Jetzt gerade auf rotes Erknüten Interesse ist an der Form von Suchern finde ich das Leica M-Bug tatsächlich am besten weil da einfach die Sachen auch drin stehen, die ich grade interessant finde.
00:24:37: Ähm... Ansonsten Das letzte Mal, ich weiß gerade nicht den Titel dieses Rote Buch.
00:24:43: Dass du ganz experimentell gestaltet
00:24:45: hast mit den Nazi-Nionats... Von Jonas Herschel?
00:24:48: Genau!
00:24:48: Das ist irgendwie ganz toll wenn man da eben auch die Fotos richtig
00:24:51: anfassen kann um diese Foto Materialität eigentlich hat.
00:24:54: Es ist auch photopapiert tatsächlich und hinten auf der Rückseite
00:24:57: bedruckt
00:24:58: und das Foto als eigentliche Foto wie viel Fotoimmunzierung es freigelassen und hinten drauf gedruckt.
00:25:05: Ein schönes Projekt ja.
00:25:07: Das war eine
00:25:08: Kunstvereinung NOFA
00:25:10: Das ist ein gutes Buch.
00:25:18: Ist ja auch nur der Milchblock.
00:25:19: dann und dann haben wir noch einen eingeheffeltes Foto oben links, also wer sich das gleich hatten gucken möchte...
00:25:25: Diese Oberflächenkriterien, wenn ihr in der Jury seid... Also guckt du fühlt sich das Buch an als einzelner?
00:25:36: Absolut.
00:25:36: Ich bin nicht in einer Jury, ich bin nur der Ausrichter mit Martin Rosmer zusammen.
00:25:40: aber wir stellen immer eine Jury zusammen und genau das ist dann diese Kriterie.
00:25:44: Einmal geht es um das Foto
00:25:45: an sich
00:25:46: also das Fotoprojekt an sich die Gestaltung, Haptik, Format Schmatztes oder Nichts.
00:25:54: Hatte es irgendwie eine besondere?
00:25:56: Ja!
00:25:56: Das
00:25:57: ist doch super finde ich.
00:26:00: Genau darum geht es.
00:26:00: Wir haben das Ding in der Hand, sonst funktioniert es nicht.
00:26:03: Bücher muss man die Hand nehmen, sonst sind sie keine Bücher und können sich auch digital umliegen.
00:26:09: Das ist einfach
00:26:10: das Ding.
00:26:10: ich finde wenn man digitale arbeitet sollte man auch digital ausstellen können und wenn man eben seit Bilder gerne anfassen kann dann ist das irgendwie eine andere Geschichte.
00:26:23: aber ich find's schade dass es eben für das Digitale kein ultimatives Ausstellungsmedium gibt oder?
00:26:29: Häufig auf Bildschirmen ausstellt, weil zum Beispiel die Jeff Royal Line OX'en sind ja auch eine Droke, die interleuchtet sind und keine Wildschirme.
00:26:36: Und ich weiß nicht ob das... also jetzt gerade wäre es viel zu teuer ein Hütenbildschirm für einen Bild anzuschaffen aber ich finde die Vorstellung interessant dass man mit einem Bildschirm arbeitet in dem Bild eigentlich voll um Papspektrum lassen kann und das dann vielleicht so irgendwie physisch
00:26:51: in den Raum bringt.
00:26:55: Dann müssen wir die Künstlern überlassen und den Ausstellungen machen.
00:26:58: Nur Arbeit ist dran!
00:26:59: Vielleicht wird's ja die nächste Ausstellung Weil die übernächste so werden.
00:27:03: Gibt es neue Projekte, auch die du immer in den Maps bist an denen du gerade gearbeitet
00:27:06: hast?
00:27:07: Ich
00:27:07: möchte... Ja... Wissen mich wenn du nicht...
00:27:10: Es ist noch nicht spruchreich aber ich versuche gerade so eine Website zusammen zu basteln weil eben der genau das funktioniert und dann eben zu gucken ob man irgendwo ein Bild schon aufstellen kann.
00:27:20: Aber da muss ich dich noch reinigen und Förderung
00:27:23: beantragen.
00:27:24: Ja gut viel Erfolg dabei!
00:27:25: Danke schön!
00:27:26: Bei den vierzehnten Seiten ausfilmen.
00:27:28: Ich habe das grad gemacht.
00:27:29: Vielen Dank, Emma.
00:27:31: Danke,
00:27:32: dass du da warst!
00:27:34: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:27:42: Geschafft!
00:27:44: Ja danke an Emma und ich bin mir sicher das ist nicht das letzte Mal, dass wir gesprochen haben lieber Emma.
00:27:50: Herzliche Grüße nach Düsseldorf.
00:27:53: Und man hat auch gehört es waren tatsächlich einige Leute da.
00:27:57: vielen dank auch an euch da draußen fürs zuhören.
00:28:01: Apropos gut
00:28:02: gemachte Bücher und Fotobüchern,
00:28:03: der deutsche Foto-Buchpreis ist mit dem Preisträgerjahrgang im Jahrgang.
00:28:07: Noch bis zum vierzehnten November in der Stadtbibliothek Reutling zu sehen.
00:28:11: Das hatte ich eingangs gesagt.
00:28:12: Danke an das Team vor Ort!
00:28:14: Und gerne nächstes Jahr wieder.
00:28:16: Wir sind stolz darauf, dass seit dem Dreiundzwanzig in Oktober den Preissträgerjahregang, also um den es auch bei Emma Rütter gerade ging, in China und zwar im Goethe-Institut in Hong Kong zu sehen ist.
00:28:30: Eine Reise wert.
00:28:31: Ich war letztes Jahr da.
00:28:33: Ab zwölften November sind dann die Nominierten, also die, die wir in Frankfurt auf der Buchmesse gezeigt haben, in Stuttgart zu sehen und zwar auf den Stuttgarter Buchwochen.
00:28:42: Danke an Tom Erben und sein Team vor Ort.
00:28:46: Ja uns save the date!
00:28:47: Am einundzwanzigsten November ist die Preisverlauung des diesjährigen Fotobuchpreises.
00:28:52: Die Mails an alle Preisträger sind raus.
00:28:54: schaut in eure Mails und meldet euch an unter info-at-deutscher-fotobuchpreis.de.
00:28:59: Das muss ich natürlich noch hier mal betonen, es ist ja nicht nur die diesjährige Medaillenvergabe der besten Fotobücher des Jahres sondern auch das Netzwerktreffen der Fotobuchsszene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – mehr dazu in den Schonungs!
00:29:16: Wenn Euch diese Episode gefallen hat, teilt sie mit Euren Freunden und Kollegen, drückt auf Abonnieren und hinterlasst mir super gerne eine Bewertung Am besten natürlich fünf Sterne.
00:29:27: Das rankt meinen Podcast sehr weit nach oben und er wird sichtbarer.
00:29:33: Wer mir schreiben möchte, kann das auch gerne tun unter podcastatfotografieneudenken.de.
00:29:42: In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.
00:29:44: Ciao
00:29:46: ciao!
Neuer Kommentar