Fotografie Neu Denken. Der Podcast.

Fotografie Neu Denken. Der Podcast.

Fotografisch. Kulturell. Gesellschaftlich. Philosophisch. Jetzt.

#081 »Das Ausbrechen aus der Foto-Blase ist wichtig.«

STAFFEL 3 ist online. Es soll eine vierte Staffel geben mit weiteren Episoden aus der fotografischen Welt. Danke fürs Zuhören. Euer Andy Scholz.

#081 »Das Ausbrechen aus der Foto-Blase ist wichtig.«

Frank Schumacher. Leiter Abteilung Fotografie am Lette-Verein in Berlin.

Zitate aus dem Podcast:

»Fotografie ist so Alltag geworden, dass es nicht mehr diskutiert wird.«

»Das Reden über Bilder ist das wichtigste in der Ausbildung.«

»Fotografie ist Massenmedium und Teil der Popkultur.«

»Das Ausbrechen aus der Foto-Blase ist wichtig.«

»Die Fotografie mit der sich ein innerer Kreis beschäftigt, wirkt zu wenig nach außen.«

»Die Fotografie mit der wir uns hier beschäftigen muss mehr Strahlkraft ins Gesamtgesellschaftliche bekommen.«

»Ich weiß auch nicht, ob das Fotobuch heute noch das richtige Medium ist, bei einer Auflage von 500 Stück.«

»Die Fotografie aus diesem inneren Kreis muss niederschwelliger werden.«

»Die Fotografie wird viel zu unbewusst genutzt und der Rest bleibt im kleinen Kreis von Kulturinteressierten.«

Frank Schumacher wurde 1965 in Köln geboren, studierte von 1988 bis 1994 Fotografie im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Bielefeld u.a. gemeinsam mit Thomas Seelig (Episode #048) und machte sein Diplom bei Prof. Gottfried Jäger.
1989 gründete er mit Kommilitonen an der FH Bielefeld das Fotoforum »Schwarzbunt« als Kunstverein zur Förderung der zeitgenössischen Fotografie. Für dieses Forum kuratierte er bis 1995 Ausstellungen, brachte Publikationen heraus und organisierte Symposien.
Ab 1986 hatte er zahlreiche internationale Ausstellungen, darunter: ICA Institute of Contemporary Art Boston, Fotomuseum Winterthur, NRW-Forum Düsseldorf, Centre National de la Photographie Paris.
Ab 1994 war er als freier Fotograf tätig und wurde 2001 als Nachfolger von Lewis Baltz an die Hochschule für Gestaltung in Offenbach berufen. Bis 2007 lehrte er dort im Rahmen der »Friederichs Stiftungsprofessur für Fotografie« in den Studiengängen Visuelle Kommunikation und Produktgestaltung.
Seit 2008 leitet er den Fachbereich Fotografie am Lette Verein Berlin und lehrt hier Bildmedien Konzeption & Entwurf, Visuelle Kultur und Künstlerische Grundlagen Fotografie. 2010 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie DGPh berufen.
2019 entwickelte er für die ZEIT Akademie das Online Seminar Angewandte Fotografie.

https://www.letteverein.berlin/blog/person/frank-schumacher/

Schmidt Contemporary bei SOX
https://www.sox-berlin.com/fotografinnen-lette-verein-berlin/

Seminar Angewandte Fotografie der ZEIT Akademie (mit Begleitbuch)
https://www.zeitakademie.de/seminare/schoene-kuenste/angewandte-fotografie/#

https://www.instagram.com/frankschumacherstudio/

DGPH Netzwerk Fotostudium
https://www.dgph.de/foto-studium

Teilnehmer des Panels »Die Zukunft der fotografischen Ausbildung«
im Rahmen des EMOP 2020 in Berlin in der Akademie der Künste
https://www.youtube.com/watch?v=lZzPgHyYze4

Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Johanna Bodemer

Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz

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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.

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#080 »Wir stochern im Nebel der Bilder.«

Adrian Sauer. Künstler, Leipzig.

Zitate aus dem Podcast:

»Für mich ging es immer darum das Medium auf der Höhe der Zeit zu benutzen.«

»Ich kam zu dem Punkt, dass ich mich wie von einer enttäuschten Liebe von der Fotografie abgewendet habe.«

»Was mich in der Auseinandersetzung mit Fotografie so begeistert hat, ist, wie viel die Apparatur selbst übernimmt.«

»In der Hochschule wurde sehr kritisch diskutiert. Und Timm Rautert sagte immer: Wir sind ja nicht hier um uns gern zu haben.«

»Mit einem Augenzwinkern antwortete ich zwischen 2008 und 2010 mit meinen "Bildern aus Berechnung" auf die "Bilder aus Versehen" von Peter Geimer.«

»Durch die Erfahrung mit den Bildern aus Berechnung bin ich in meinen fotografischen Mitteln viel freier geworden.«

»Ich halte das Fotoarchiv für eins der besten Dinge, die es gibt.«

»Die Cloud legt sich gerade als eine Art Nebel über uns.«

»Wir haben die Möglichkeit der größten Klarsicht, weil es so viele Fotos gibt wie nie, und gleichzeitig vernebelt es uns den Blick.«

»Die Fotografie ist unsichtbarer geworden.«

Adrian Sauer wurde 1976 in Ostberlin geboren. Von 1997 bis 2003 studierte er Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und wurde Meisterschüler von Timm Rautert. Mit Kommilitonen wie u.a. Viktoria Binschtok (siehe Episode Nummer 66) gründete er 2004 die bis 2007 bestehende Produzentengalerie »Amerika« in Berlin. Heute vertritt ihn die Berliner Galerie Klemm’s. Er unterrichtete an der Kunsthochschule Burg Giebichstein in Halle/Saale und an der Folkwang Universität der Künste. Am 10. Dezember 2021 eröffnete die Galerie C/O Berlin eine Gruppen-Ausstellung mit dem Titel: »Songs of the Sky« in der die neuen Textarbeiten »Below, in, and above the Clouds« von Adrian Sauer gezeigt werden. Die Ausstellung läuft bis April 2022. Zuletzt waren Adrian Sauers Arbeiten in Einzelausstellungen in der Folkwang-Universität der Künste in Essen, im Museum in Kleihues-Bau in Kornwestheim (2019) und im Oldenburger Kunstverein (2020) zu sehen. Adrian Sauer lebt und arbeitet in Leipzig.

https://www.adriansauer.de

https://www.glossary.photography/

http://klemms-berlin.com/

https://co-berlin.org/en/program/exhibitions/songs-sky

https://www.kerberverlag.com/de/1829/adrian-sauer

Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Horst Doemoetoer

Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz

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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.

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#079 »Im deutschen Journalismus sind Fotos nur schmuckes Beiwerk?«

Florian Sturm. Freier Journalist und Moderator.

Zitate aus dem Podcast:

»Es hat Auswirkungen, wenn fast immer nur Fotojournalisten aus der First World Bilder von anderen Regionen der Welt machen.«
 
»Der Blick von Fotojournalisten aus der First World ist ganz anders als von Fotojournalisten, die vor Ort groß geworden sind.«
 
»Heute müssen Fotojournalisten für wenig Geld viel mehr leisten als früher.«
 
»Die Redaktionen sollten sich mehr trauen.«
 
»Es gibt in Deutschland kaum Ausbildungsstätten für Foto-Journalisten mit Weltruhm.«
 
»Im deutschen Journalismus wird leider häufig die Meinung vertreten, dass Fotos nur schmuckes Beiwerk sind.«
 
»Trends aus anderen Ländern werden viel zu spät gesehen.«
 
»Es ist heute nicht mehr wichtig Fakten auswendig zu lernen oder Wissen einzutrichtern. Vielmehr muss es darum gehen Zusammenhänge zu vermitteln und zu verstehen.«
 
»Das Schulsystem ist ein so träges und schwerfälliges Konstrukt, dass in den Bildungsministerien häufig auch der Mut zur Innovation fehlt.«
 
»Ich fürchte, es wird weiterhin aus Fehlern nicht gelernt.«
 
»Die Veränderung muss von unten passieren. Von oben funktioniert sie nicht, das haben wir gesehen.«
 
Florian Sturm wurde 1986 in Leipzig geboren und wuchs im brandenburgischen Eberswalde, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Berlin auf. Nach dem Abitur lebte er eineinhalb Jahre in Australien und begann dann Anglistik, Amerikanistik und Kommunikationswissenschaft in Jena und in Bangor (Wales) zu studieren. Nach dem Studium machte er zunächst ein Volontariat beim Hamburger Fotomagazin »camera« und arbeitete dann weitere dreieinhalb Jahre fest angestellt. Um 2015 herum begann er freiberuflich zu arbeiten. Bisher hat er für viele namenhaften Zeitungen, Magazine und Verlage in Deutschland und im Ausland gearbeitet und er moderiert einen Fotografie-spezifischen Experten-Talk für die Hamburger Agentur »Die Bildbeschaffer«.

Ausführliche Liste: https://florian-sturm.com/clients

Zitat von seiner Webseite: »I Know What I See, When I Read What I Write.«

Über seine Arbeit schreibt er selbst:

»‘Kein Text ist jemals fertig, du kehrst ihm schlicht den Rücken zu.’ Das mag für einen professionellen Schreiber ungewöhnlich und unzureichend klingen, aber wenn wir ehrlich sind, wäre alles andere utopisch. Vielleicht lese ich deswegen selten meine eigenen Artikel, nachdem sie veröffentlicht wurden. Weil mir - dank der Distanz zwischen Abgabe und Druck - sofort auffällt, wo es noch knarzt, stockt und hakt. Glücklicherweise stehe ich mit dieser Meinung weitgehend allein auf weiter Flur und die meisten Leute mögen meine Texte, die ich als freier Journalist für diverse Magazine und Zeitungen im In- und Ausland produziere. Thematisch beschäftige ich mich vor allem mit den Themen Wissenschaft, Reise, Sport, Outdoor, Kultur und Fotografie und verfasse dazu Porträts, Reportagen, Features und Interviews. Auch für Workshops, Moderationen und Radiobeiträge bin ich zu begeistern. Zeit für eine intensive Recherche, gründliche Faktenchecks und die Bereitschaft, sich für einen guten Text zu quälen, gehören für mich so fest zu meiner Arbeit, wie mein Notizbuch und mein Messingfüller. Jedem, der mich über meinen Beruf ausfragt, dem antworte ich: Ganz ehrlich? Ich hab den besten Job der Welt! Und das nicht nur, weil mich meine Geschichten bislang nach Australien, Botswana, Estland, Großbritannien, Italien, Kenia, Marokko, Monaco, Namibia, Österreich, Portugal, Rumänien, die Schweiz, Schweden, Südafrika, Ungarn und in die USA brachten. Der Hauptgrund ist ein anderer: Ich werde für meine Leidenschaft - Neugierde, Reiselust, das Schreiben - sogar bezahlt. Meistens jedenfalls. Derzeit bin ich Redaktionsmitglied des Medium Magazins.«

https://florian-sturm.com/
https://www.torial.com/florian.sturm
http://freischreiber.de/profiles/florian-sturm/

Hier noch ein paar Artikel:

https://uebermedien.de/52166/foto-wahrscheinlich-keine-frau/

https://www.media-diversity.org/native-agency-breaking-free-from-the-neo-

#078 »Die Frage ist, welche Bedeutung hat ein Bild heute eigentlich noch.«

Alex Grein. Künstlerin, Düsseldorf.

Zitate aus dem Podcast:

»Ich empfinde es als sehr befreiend, wenn man sich von medialen Grenzen befreit.«

»Mich interessiert am fotografischen Arbeiten besonders mich an den Grenzen des Mediums zu bewegen.«

»Ich habe die Ablöse vom Analogen ins Digitale als sehr angenehm empfunden.«

»Ich bin sehr neugierig auf neue Technik.«

»Durch das Smartphone hat sich unsere Zeitwahrnehmung verändert.«

»Eine Kritik von mir: Die Absicherungsmöglichkeiten zur Realität verschwimmen.«

»Trotz der Möglichkeit zu manipulieren, schenken wir Bildern immer noch einen immensen Glauben.«

»Die Bedeutung der Autor*innenschaft hat sich verändert.«

Alex Grein wurde 1983 geboren, studierte an der Fachhochschule Düsseldorf bei Gerhard Vormwald und an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin bei Andreas Gursky. Seit 2018 ist sie künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin für Fotografie an der Kunsthochschule für Medien Köln. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im NRW-Forum Düsseldorf, in der Spinnerei Leipzig und im KIT - Kunst im Tunnel Düsseldorf gezeigt. Sie ist unter anderem in DZ Bank Kunstsammlung und der Sammlung vom Kunsthaus NRW vertreten.

https://www.alexgrein.de/

Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat

Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz

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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.

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nffb #001 »Neues vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER. Ausgabe 001«

Andy Scholz und Martin Rosner. FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER.

Nach 2017 und 2020 wird das FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER am 9. November 2023 in die dritte Runde gehen. Geplant sind wie in den vorangegangenen Ausgaben ein internationales Symposium unter dem Leitthema »Die Allgegenwärtigkeit Fotografischer Bilder«, internationale Ausstellungen und ein umfangreiches Begleitprogramm in der Stadt Regensburg und der Oberpfalz.

DIE GRUNDIDEE DES FESTIVALS:

Warum fotografieren wir? Was fotografieren wir? Wie viel fotografieren wir? Was macht das mit dem Medium Fotografie und mit dem fotografischen Bild? Was macht das mit uns und unserer Wahrnehmung? Wie ist der Einfluss auf unsere Gesellschaft, auf die Kunst, auf unsere Kinder?

Das Festivalkonzept steht auf drei inhaltlichen Säulen.

I. NACHDENKEN ÜBER FOTOGRAFISCHE BILDER

Wie reflektieren wir fotografische Bilder? Was machen sie mit uns? Was sehen wir eigentlich? Wie relevant ist das, was wir sehen? Wie spiegelt
sich das in der Gesellschaft und in künstlerischen Arbeiten wider? Wie gehen Künstler damit um? Was sehen sie kritisch?
Die Bedeutung von fotografischen Bildern spielt eine Rolle, die künstlerische Fotografie als Sujet, die Geschichte der Fotografie.

II. ERARBEITEN VON FOTOGRAFISCHEN BILDERN

Alle technischen Möglichkeiten sind Material und Werkzeug, Instrument und Rohstoff. Alles Fotografische wird ausprobiert, erforscht und genutzt. Es geht ebenso um den Umgang mit wie um die Benutzung von fotografischen Bildern. Genauso wie um die bildnerischen Möglichkeiten. Der künstlerische Schaffungsprozess, die kreative Verwendung von Bildern durch Fotografie. Das Arbeiten am Bild.

III. VERMITTELN VON FOTOGRAFISCHEN BILDERN

Reicht es, etwas zu erklären und zu beschreiben, oder funktioniert das Zeigen eines fotografischen Bildes besser? Im dritten Bereich geht es um eine didaktische, pädagogische Sichtweise auf das fotografische Bild. Um das vermittelte und vermittelnde Bild. Um das kompetente Bild. Um das verantwortungsvolle Bild. Verstehen wir wirklich, was wir auf einem fotografischen Bild sehen? Müssen wir das nicht eigentlich auch erst lernen? Oder waren wir schon so lange davon umgeben, dass wir es spielerisch mitbekommen haben? Aber wenn ja, von wem?

DAS LEITTHEMA

»Die Allgegenwärtigkeit fotografischer Bilder« Fotografische und fotografierte Bilder begegnen uns täglich überall. Sie sind ständig um uns herum. Wir tragen sie mit uns. Wir teilen sie mit Freunden, Familie und mit denen, die uns folgen. Sie werden geknipst, geschossen, generiert, gepostet und auf Festplatten gesichert. Sie werden komponiert, bearbeitet und verändert. Sie hängen an Kühlschränken, flimmern auf Displays, leuchten an Bushaltestellen, glänzen auf Großplakaten und werden sekundenschnell im weltweiten Netzwerk verbreitet. Das Festival mit Symposium, Podiumsdiskussion und Ausstellungen stellt Fragen nach der Bedeutung dieser fotografischen Bilder.

DIE BISHERIGEN FESTIVAL-GÄSTE (Auswahl):

Künstler*innen 2017: Yvonne Seidel, Kerstin Hacker, Prof. Dieter Leistner, Petra Warrass, Julia Wenz, Tillmann Franzen, Nils Klinger, Matthias Klos, Dagmar Buhr, Martin Richter, Kai Richter, Christian Blau, Astrid Busch, Heiko Tiemann, Studierende der Fachhochschule Würzburg

Referent*innen 2017: Dr. Susanne Holschbach, Dr. Inka Graeve Ingelmann, Klaus Honnef, Prof. Dr. Jens Schröter, Prof. Dr. Jens Ruchatz, Prof. Jim Hamlyn, Gérard Goodrow, Nicolas L‘Hardy, Vojtech Aubrecht, Simon Karlstetter, Dr. Goda Plaum, Dr. Silke Roesler-Keilholz, Matthias Klos

Künstler*innen 2020: Berit Schneidereit, Miriam Böhm, Johanna Reich, Nora Klein, Jens Klein, Kerstin Hacker, Olaf Unverzart, Juergen Staack, Natalia Luzenko, Birthe Piontek, Simon Lehner, Daniel Kempf-Seifried, Paul Kooiker, Studierende der Universität Mozarteum Salzburg und der Anglia Ruskin University Cambridge

Referent*innen 2020: Prof. Dr. Volker Jansen, Prof. Dr. Bernhard Dotzler, Dr. Rupert Pfab, Dr. Helmut Hein, Prof. Katharina Mayer, Espen Eichhöfer,

#077 »Fotografische Bilder müssen wir lesen lernen.«

Martin Rosner. Freischaffender Künstler, DGPh und Leiter Festival Fotografischer Bilder Regensburg.

Zitate aus dem Podcast:

»Alle Social Media Plattformen funktionieren weitestgehend über das
Bild, deshalb ist es umumgänglich für mich, dass das mehr in der
Schule stattfinden sollte.«

»Auch bei fotografischen Bildern geht es zunächst um das
Buchstabieren, um Grammatik, um Vokabeln lernen.«

»Gibt es einen Unterschied, wenn ich im Hoch- oder Querformat
fotografiere? Ändert das das Bild?«

Martin Rosner wurde 1965 in Regensburg geboren. Er studierte Fotografie an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München (heute: Fachhochschule München, Studiengang Fotodesign). Er war Leiter der Abteilung für Fotodokumentation und Computergrafik am Klinikum der Universität Regensburg. 2002 gründete er gemeinsam mit Wolfgang Bauer das Büro für Kunst & Visuelle Kommunikation »imanic« in Regensburg. Seit 1998 ist er berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie e.V. (DGPh) und war von 1999–2001 Board Member der »European Federation of the Scientific Image«. Er konzipierte und leitete internationale Foto-Workshops u.a. in Aberdeen (Schottland) und Pilsen (Tschechien). 2012 initiierte er in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg das internationale Symposium für zeitgenössische Fotografie »echt Jetzt?«. Er hielt Vorträge auf internationalen Kongressen u.a. »2nd World Congress on Biomedical Communication« Amsterdam, »EFSI 2000. Quo vadis – Scientific Imaging« Köln.

Seit 2016 ist er der Leiter vom Festival Fotografischer Bilder, das er gemeinsam mit Andy Scholz gründete. Das Festival wird nach 2017 und 2020 im November 2023 in die dritte Runde gehen.

Seit 2020 ist er Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Medienwissenschaft der Universität Regensburg.

Er hatte diverse Ausstellungen und Kunstmessebeteiligungen u.a. Städtische Galerie im Lenbachhaus München, Kunsthaus Obernberg/Inn (AT), Ägyptisches Museum München, Residenz Kempten, Galerie ›art at the lemon tree‹ Aberdeen (UK), Galerie Halle II Straubing, Stadtmuseum Amberg, Oberpfälzer Künstlerhaus Schwandorf, ARTMUC München, Kunstmesse Ingolstadt.

Er erhielt Ausstellungs- und Projektförderungen u.a. von der »Regensburger Kulturstiftung der REWAG«, sowie für die Gestaltung und Realisierung verschiedener Buchprojekte.

https://festival-fotografischer-bilder.de/

https://rosner-foto.de/

https://imanic.de/

Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Petra Homeier, Regensburg

Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz

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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.

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#076 »Rückblick: Wann ist ein Bild ein gutes Bild?«

Andy Scholz. Kurator vom Festival Fotografischer Bilder.

»Fotografie Neu Denken. Der Podcast.« Bisher sind 75 Episoden bei allen gängigen Podcast-Anbietern online zu hören. Es waren über 80 Expert*innen zu Gast bei Andy Scholz. Alle Interviews wurden bis auf zwei Ausnahmen mit dem Smartphone aufgenommen. Der Podcast hat über 1800 Abonnenten und 5000 regelmäßige Hörer.

DIE IDEE:

In dem Audio-Podcast geht es darum, die Bedeutung von Fotografie und fotografischen Bildern für unsere Gesellschaft, für die Bildung und für unsere Kinder in den Fokus zu nehmen. Es geht u. a. um Fragen wie: Welche Rolle spielt der wachsende Bilderberg? Was bringt die Digitalisierung mit sich und was hat sie verändert? Welche Bedeutung sollte das Fotografische in der Bildung und der Ausbildung haben? Wie gehen wir in Zukunft damit um? Wie können fotografische Bilder neu, anders, weiter gedacht werden? Es geht um Gesellschaft, Kultur, Kunst, Digitalisierung.

DIE BISHERIGEN GÄSTE (Auswahl):

Ich empfehle die Gespräche Nummer #075 mit Inka Schube (Fotokuratorin Sprengel Museum Hannover), #072 mit Nicolas Oxen (Medienphilosoph, Düsseldorf), #069 mit Beate Gütschow (Professorin Kunsthochschule für Medien Köln), #064 mit Wolfgang Ullrich (Philosoph), #063 mit Thomas Dworzak (Fotojournalist Agentur Magnum Paris-New York), #059 mit Simone Klein (Gutachterin Kunsthaus Lempertz und Sothebys), #052 mit Dr. Stefan Gronert (Fotokurator Sprengel Museum Hannover), #043 mit Peter Truschner (Journalist, perlentaucher, fotolot), #040 mit Urs Stahel (Gründungsdirektor Fotomuseum Winterthur), #033 mit Prof. Dr. Jens Schröter (Lehrstuhlinhaber Medienkulturwissenschaft Universität Bonn), #029 mit Dr. Nadia Ismail (Leiterin Kunsthalle Gießen), #014 mit Dr. Franziska Kunze (Sammlungsleiterin Pinakothek der Moderne München), #013 mit Prof. Dr. Volker Jansen (Professor Hochschule der Medien Stuttgart).

Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz

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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021/2022.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.

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#075 »Es gibt ein starkes Bedürfnis nach Realitätseffekten.«

Inka Schube. Fotokuratorin, Sprengel Museum Hannover.

Zitate aus dem Podcast:

»Frei nach Flusser: Was wir kritisieren müssen, sind die Programme und die Apparate.«

»Für mich ist ein Bild immer dreidimensional.«

»Es muss sich immer ein poetischer Überschuss in Bildern generieren, den man nicht versprachlichen kann.«

»Wenn ich ein Bild komplett versprachlichen kann, dann brauche ich das Bild nicht mehr.«

»Als Museumskuratorin muss ich immer versuchen aus der Zukunft zurück zu schauen – welches Bild kann in 30 Jahren interessant sein.«

»Für mich ist der so genannten White Cube eine Art Untersuchungslabor in dem wir ein Bild in Ruhe studieren können.«

Inka Schube wurde 1961 in Burg bei Magdeburg geboren und studierte in Berlin-Ost Kunstgeschichte, Klassische Archeologie und Kulturtheorie. Nach der Wende war sie Mitgründerin des Kunst- und Kulturzentrums »Brotfabrik« und kuratierte dort und an anderen Orten zahlreiche fotografische Ausstellungen. Seit 2001 ist sie Fotokuratorin am Sprengel Museum in Hannover als Nachfolgerin von Thomas Weski.

https://www.sprengel-museum.de/

Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat

Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz

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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.

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#074 »Meine Fotos sind nicht für Jedermann.«

Thomas Wunsch. Fotokünstler, Wiesbaden.

Zitate aus dem Podcast:

»Sich mit meinen Bildern zu beschäftigen, ist eine Menge Arbeit.«

»Mir geht es nicht um abstrahierte Fotografien.«

»Ich wollte abstrakte Kunst mit Fotografie machen.«

»2013 habe ich mein analoges Equipment verkauft und bin komplett auf digital umgestiegen.«

Bereits im Alter von 14 Jahren begann Thomas Wunsch sich mit Fotografie zu beschäftigen. Er brachte sich das Fotografieren autodidaktisch bei, lebte viele Jahre in den USA, studierte in Hamburg Kunstgeschichte und eröffnete ein Fotostudio für Mode-, Stillleben- und Porträtfotografie. In dieser Zeit entstanden u.a. Bilder von Barbra Streisand, Frank Zappa, Yoko Ono, Ethan Hawke, Meg Ryan, Christo, Dalai Lama, Jeff Koons, Adrien Brody, Hilary Swank, Anton Corbijn.

Um das Jahr 2000 herum entdeckte er die abstrakte Fotografie für sich und damit folgten weltweite Ausstellungen bis heute unter anderem in New York, Peking, Seoul, Bremen, Gokseong, Zhengzhou, München, Frankfurt und Phnom Penh.

Ebenfalls Anfang der 2000er Jahre entdeckte Manfred Eicher, Gründer der legendären Münchener Plattenfirma ECM, seine Fotografien für sich. Seitdem gehören die abstrakten Aufnahmen von Thomas Wunsch zum festen Bild-Repertoire für zahlreiche LP- und CD-Cover des weltweit bekannten Jazz-Labels.

Darüber hinaus ist Thomas Wunsch als Kurator tätig, unterrichtet »Kreative Fotografie« an der anglo-amerikanischen Universität in Prag, hält immer wieder Vorträge über Fotografie und ist Jurymitglied unter anderem bei den »Moscow International Photo Awards« und der »London International Creative Competition«.

Mehr als 40 Bücher mit seinen Fotografien wurden veröffentlicht, darunter »Enemies of Reason«, »The Impertinence of Beauty« und »Wages of Sin«.

https://www.wunsch-photography.com/

https://ecmrecords.com/home

Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat

Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz

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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.

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#073 »Wir müssen uns dem Analogen und dem Digitalen gleichermaßen stellen.«

Kristina Blaschke-Walther. Restauratorin für Fotografie am Sprengel Museum in Hannover.

Zitate aus dem Podcast:

»Als Restauratorin ist mir der Begriff ARCHIVAL-PIGMENT-PRINT ein Grauss.«

»Wir sind gerade dabei ein digitales Depot aufzubauen, damit die Daten auch zukünftig lesbar sind.«

»Die digitalen Daten eines Werkes zu erhalten ist die eine Sache, die Metadaten zu archivieren die andere: Trägermaterial, Farbwerte usw.«

»Dass Fotografie ein eins zu eins zu reproduzierendes Medium ist, ist ein Trugschluss.«

»Man kann streng genommen mit einer Datei nichts anfangen, wenn die dazugehörige Präsentationsform nicht bekannt ist.«

»Ich bin stets dem Ethik-Kodex der Restaurator*innen verpflichtet, jedes Kunstwerk gleich zu behandeln, egal welcher Geldwert ihm zugeschrieben wird.«

Kristina Blaschke-Walther absolvierte nach einer Lehre zur Buchbinderin und einem 1-jährigen Vorpraktikum das Studium zur Diplom Konservatorin/Restauratorin für Graphik, Schriftgut und Photographie an der Hochschule der Künste Bern. Anschließend folgten Anstellungen im Atelier Strebel, der Zentralbibliothek Bern, der Hochschule der Künste Bern in Lehre und Forschung und als Dozierende an der HAWK Hildesheim, Fakultät Bauen und Erhalten. Ein Masterstudium in »Conservation-Restoration« schloss sie 2012 berufsbegleitend an der Hochschule der Künste Bern erfolgreich ab, sowie das Forschungsprojekt »Diasec 3« zur Lichtbeständigkeit von »face mounted« Inkjetdrucken.

Seit September 2016 ist sie als Restauratorin der Abteilung Fotografie und neue Medien am Sprengel Museum Hannover angestellt. Arbeitsschwerpunkt ist die konservatorische Betreuung künstlerischer, zeitgenössischer Fotografie sowie der Umgang mit Fotograf*innen-Nachlässen.

https://www.foto-kunst-theorie.de/category/materialitaet/

https://www.restauratoren.de/beruf/ausbildung/

https://www.sprengel-museum.de/museum/team

Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat

Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz

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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2021.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.

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