STAFFEL 9 ist online. Freue mich, wenn ihr rein hört. Euer Andy Scholz.

Ausblick und Ende der Staffel 10

Shownotes

Ein Podcast beginnt mit einer Stimme. Doch irgendwann wird daraus ein Gespräch. Aus Gesprächen entsteht Vertrauen. Und aus Vertrauen wächst etwas, das größer ist als die Summe seiner Episoden.

Seit sechs Jahren ist Fotografie Neu Denken ein Ort für Menschen, die bereit sind, ihre Gedanken zu teilen – nicht ihre Gewissheiten. Künstlerinnen und Künstler, Fotografinnen und Fotografen, Philosophinnen und Philosophen, Kuratorinnen und Kuratoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Verleger, Lehrende und Studierende.

Mich hat nie interessiert, Fotografie zu erklären. Mich interessiert, ihr zuzuhören. Denn fotografische Bilder erzählen immer etwas über die Welt. Gleichzeitig erzählen sie etwas über uns selbst: darüber, was wir sehen, was wir übersehen und woran wir uns erinnern.

Als dieser Podcast 2020 begann, war bereits spürbar, dass sich das Fotografische grundlegend verändern würde. Heute, im Zeitalter künstlicher Intelligenz und einer kaum noch überschaubaren Bilderflut, erscheint das Nachdenken über Bilder wichtiger denn je. Fotografie Neu Denken versteht sich deshalb als Gegenentwurf zur Beschleunigung: als ein Ort, an dem Fragen wichtiger sind als schnelle Antworten und unterschiedliche Perspektiven den eigentlichen Reichtum eines Gesprächs bilden.

Dieser Podcast ist bewusst werbefrei und unabhängig. Weil ich daran glaube, dass gute Gespräche Raum und Zeit brauchen.

Danke, dass ihr zuhört, mitdenkt und diesen Weg seit fast 300 Episoden begleitet.

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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto/Grafik: Andy Scholz


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Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz

Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet).

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Transkript anzeigen

00:00:01: Sechs Jahre Fotografie-Neudenken der Podcast, sechs Jahre, dreihundert Episoden und mehr als zweihundfünfzig Gäste.

00:00:26: neu denken.

00:00:27: Als ich mich Juni, im ersten Lockdown die erste Episode aufgenommen habe wusste niemand wie lange diese Reise dauern würde – am wenigsten ich selbst!

00:00:37: Ein Podcast beginnt immer mit einer Stimme aber irgendwann wird aus einer Stimme ein Gespräch, aus Gesprächen entsteht Vertrauen und aus Vertrauen wächst etwas das größer ist als die Summe seiner Episoden.

00:00:51: Aus Gesprächen wurden dann Begegnungen, aus Begegenung entstand langsam ein Archiv des Nachdenkens über fotografische Bilder.

00:00:58: Heute blicke ich nicht auf fast dreihundert Folgen zurück, sondern ich denke an Menschen – an Künstlerinnen, Philosophinnen, Fotografinnen, Kuratorinnen, Wissenschaftlerinnen und Lehrende, Sammler-Innen, Verlegerinnen, Studierende

00:01:11: usw.,

00:01:12: usw.. Menschen eben die bereit waren ihre Gedanken mit mir und letztlich mit euch da draußen zu teilen!

00:01:20: Nicht Ihre Gewissheit, sondern Ihre Gedanken und ihre Geschichte wie Sie zum Beispiel zur Fotografie gekommen sind.

00:01:26: Und wann will für sie ein Bild?

00:01:28: Ein gutes Bild ist!

00:01:30: Zwei klassische Fragen in meinem Podcast.

00:01:33: Darum ging es von Anfang an nicht darum Fotografien zu erklären, sondern ihr Zuzuhören.

00:01:39: Denn fotografische Bilder erzählen uns immer etwas über die Welt – und gleichzeitig erzählen sie uns etwas über uns selbst.

00:01:46: Darüber was wir eben sehen…was wir aber auch übersehen was wir erinnern, wer wir sind und manchmal auch darüber, was wir lieber vergessen würden.

00:01:58: In den vergangenen sechs Jahren hat sich die Fotografie vielmehr das fotografische sehr verändert vor allem der Diskurs- und Denken über Fotografien.

00:02:08: In dem Jahr ist es genau so, dass meine Podcaste neu denken.

00:02:14: Denn gemeinsam mit einigen von euch hatte ich das bereits vorausgesehen oder geahnt nennt ihr es wie's wollt.

00:02:23: Künstliche Intelligenz hat dann das Feld mit erstaunlicher Wucht von hinten aufgerollt, wie ich finde und dominiert inzwischen große Teile der Debatte.

00:02:33: Jede Sekunde entstehen Milliarden neuer Bilder.

00:02:36: die Geschwindigkeit wächst.

00:02:37: gleichzeitig so fürchte ich schrumpft die Aufmerksamkeit.

00:02:42: Ich glaube aber daran dass wir gerade deshalb Orte brauchen an denen denken nicht als Hindernis gilt sondern als Möglichkeit an denen dem Denken und dem Diskurs nichts im Wege steht, außer dass die Frage vielleicht noch nicht gestellt wurde.

00:02:58: Dieser Podcast wollte immer so ein Ort sein – ich wollte so einen Ort haben!

00:03:02: Ein Ort, an dem die Fragen wichtiger sind als schnelle Antworten.

00:03:06: Ein Ort an dem unterschiedliche Perspektiven nicht stören sondern den eigentlichen Reichtum ausmachen.

00:03:14: Und noch etwas ist mir wichtig dieser Podcast ist werbefrei.

00:03:17: viele Kolleginnen und Kollegen finanzieren ihre Arbeit über Werbung.

00:03:21: Das ist vollkommen legitim.

00:03:23: Mich persönlich aber stört sie beim Zuhören.

00:03:26: Deswegen wollte ich immer einen Ort schaffen, der unabhängig

00:03:29: bleibt.".

00:03:31: Mein Traum wäre, dass so ein Podcast öffentlich finanziert würde – so wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk ursprünglich einmal gedacht war.

00:03:39: Unabhängiger, werbefrei und dem Gespräch verpflichtet!

00:03:44: Ich danke sehr allen Gästen, ich danke allen Hörerinnen Und ich danke euch für eure Zeit, denn Zeit ist heute vielleicht das Wertvollste was man miteinander teilen kann.

00:03:56: Sechs Jahre zehn Staffeln und die Elfte?

00:04:01: Ich glaube sie hat längst begonnen.

00:04:03: Schön dass ihr dabei seid!

00:04:21: Wenn man die Gäste, die ich da hatte gewissermaßen nebeneinanderlegt also von Wolfgang Ulrich über Lotte Reimann Von Stefan Gronath bis Jana Müller und Roland Meyer zum Beispiel Dann entsteht eine fortlaufende Debatte über das fotografische Bild.

00:04:36: Und genau das wollte ich erreichen.

00:04:39: Genau dass versuchen Martin Rosner und Ich auch in Regensburg mit unserem internationalen Festival photographischer Bilder.

00:04:45: Und genau Das geschieht gleichzeitig auch beim deutschen Fotobuchpreis jedes Jahr durch die Bücher Und genau das macht mich glücklich.

00:04:55: Hören wir deshalb mal kurz Wolfgang Ulrich und was er am dreizehnten, achtendzwanzig, einundzwanziger auf meine Frage geantwortet hat wie er eigentlich den Namen meines Podcasts findet?

00:05:07: Jetzt heißt mein Podcast ja Fotografie.

00:05:10: neu denken erstmal ganz eignützig Wie finden sie den Titel?

00:05:14: und dann zweitens Was verbinden Sie damit?

00:05:18: Ja, ich finde es sehr gut.

00:05:20: Und weil wir alle dabei sind Fotografie neu zu denken seit ein paar Jahren und ich glaube schon, dass wir da eher noch am Anfang stecken als am Ende dieses Prozesses.

00:05:38: Wie Sie gerade aus den letzten Antworten gemerkt haben, für mich heißt Fotografienneudenken vor allem auch diese neuen Funktionen die sie hat in sozialen Medien möglichst genau, möglichst umfassend in den Blick zu nehmen.

00:05:53: Und zugleich ist dann immer die Frage, ist es Fotografie neu denken oder ist das fotografische neu denken?

00:06:00: Oder das photographische Bild neu denken und überhaupt Bildlichkeit neu denken?

00:06:05: also Weit kommt man da beim Neudenken darauf?

00:06:09: denn dass Fotografien allein falsch zu eng gefasst sind glaube ich schon auch in den nächsten Jahren immer mehr mit Bildern zu tun haben werden,

00:06:21: wo

00:06:22: rein von der

00:06:24: Ästhetik

00:06:26: her nicht mehr so klar ist.

00:06:27: Sind das jetzt fotografische oder grafische Bilder?

00:06:31: Und wo viele Mischformen vermutlich uns begegnen werden und genauso wie vielleicht auch die klare Dualismus zwischen statischen und bewegten Bildern sich auflöst also einige dieser ganz großen Trennungen, die lange klar zu vollziehen waren.

00:06:49: Die können wir immer weniger vollziehen und diese Übergänge, die da entstehen verführen natürlich umso mehr dazu oder nicht verführen nur sondern nötigen auch dazu Fotografie oder das fotografische neu zu

00:07:05: denken.".

00:07:09: Ganz wunderbar!

00:07:10: Lieber Wolfgang Rohlrich.

00:07:11: vielen Dank nochmal für diese Worte und im November In seinem Vortrag auf unserem Symposium unter dem Titel Fotografie neu denken, also das Symposium hieß Fotografien neu denken.

00:07:25: Im Rahmen des internationalen Festivals Fotograffschabilder in Regensburg was dann wie erwartet sehr kontrovers diskutiert wurde.

00:07:32: Genauso wie wir es lieben auf unserem symposium zu hören ist u.a.

00:07:37: Prof.

00:07:38: Achim Mouné von der Fachhochschule Dortmund.

00:07:41: Hören wir da mal rein!

00:07:43: Ja, Moment.

00:07:44: Ich muss mich noch ein bisschen korrigieren.

00:07:46: also wir hören erst den Schluss von dem Vortrag von Stefan Gronath und dann kommt unter anderem eine Frage von Arrimoné.

00:07:56: Also ich möchte

00:07:56: klarstellen

00:07:58: der Begriff

00:07:59: der Fotografie hat sich im Zuge seiner technischen Entwicklung erheblich gewandelt.

00:08:04: es ist nicht hilfreich an seinen alten Konturen festzuhalten.

00:08:09: In diesem Sinne kann ich die in meinem Vortragstitel selbst gestellte Frage Technik als Problem mit einem schlichten Nein beantworten.

00:08:19: Nicht

00:08:19: die Technik

00:08:20: ist das Problem, sondern nur der Konservatismus einer allzu eng begrenzten Definition

00:08:27: von Fotografie.

00:08:28: Danke möchte jemand

00:08:41: hier sofort?

00:08:43: Ich wollte nur noch mal zusammenfassen ob ich

00:08:46: es richtig

00:08:47: verstehe dass sie sagen Wir bleiben bei dem Begriff der Fotografie, zum Beispiel auch bezogen auf KI-generierte Bilder.

00:08:55: Oder gehen wir da hin und denken darüber nach?

00:08:58: ist was mir meine Meinung?

00:09:00: wäre es seit ungefähr zwanzig

00:09:03: Jahren

00:09:03: fällig den Begriff von der Fotographie zu erweitern?

00:09:06: Und die meinen anderen Namen zu geben.

00:09:07: Fotografi basierte Kunst sage ich jetzt mal algorithmische Fotografiesynthetische Bilder usw.

00:09:16: Das wäre nur meine

00:09:17: konkrete Frage.

00:09:19: Also in algorithmischer Fotografie taucht der Begriff der Fotografier auch wieder auf.

00:09:24: Ich würde mich gar nicht an den Fotografienbegriff

00:09:27: hängen wollen, nur

00:09:29: unter praktischen Gesichtspunkten nutzt es auch nichts in der Diskussion wenn ich jetzt zehn neue Begriffe generiere wie Promptografie oder dergleichen

00:09:39: die mehr wiederum

00:09:41: unter der Perspektive des Marketings zu berücksichtigen

00:09:45: sind.

00:09:47: Es sind einfach sehr viele Phänomene auch ein Stockwerk tiefer, die ich trotzdem, auch wenn man sie nochmal neu beschreiben würde.

00:09:59: Ich würde dann

00:10:00: die Beschreibung

00:10:00: auf einer Technikebene lassen.

00:10:03: also ich beschreibe ja Bilder aus einer Institution kommt nach dem Modell Autorin Titel Ja

00:10:12: Technik

00:10:13: und dann vielleicht auch noch Größe und Besitzer.

00:10:17: Da würde ich es eben

00:10:18: auf der Technik-Ebene

00:10:19: ruprezieren, diesen neuen Begriff.

00:10:21: Und diese Begriffe sind mit Sicherheit

00:10:24: notwendig

00:10:25: auch um für die Breite des Publikums verständlich zu bleiben was da überhaupt ist.

00:10:32: also das sind ja keine silberste Latine Abzüge da unten zu sehen und auch

00:10:39: Zebrins

00:10:39: ist ja auch ein auslaufendes

00:10:41: Modell.

00:10:41: das ist

00:10:42: so auch uns allen klar.

00:10:44: Ich würde aber trotzdem an einem erweiterten Begriff von Fotografie noch festhalten,

00:10:49: solange es

00:10:51: stille unbewegliche

00:10:53: Bilder sind.

00:10:55: Ansonsten

00:10:56: könnte ich auch mit Begriffen wie Video leben und das ist mir, ehrlich gesagt letztendlich egal.

00:11:04: Das ist eine Frage, wie sich das in der Praxis durchsetzt und ob dann bestimmte Phänomene wirklich im Kunstdiskurs

00:11:13: auch als relevant erscheinen.

00:11:17: Aber ich würde so

00:11:19: klassische

00:11:20: Begriffe

00:11:21: wie Fotografie, Malerei, Skulptur nicht unbedingt ersetzen wollen, würde ich mir

00:11:27: kein Gewinn durchversprechen.

00:11:33: Ihr könnt euch sicher gut vorstellen dass es da noch zur Sache ging an dem Tag und nach dem Vortrag in der anschließenden Diskussion Die übrigens, wie ich finde und viele andere finden noch lange nicht.

00:11:46: Zu Ende ist!

00:11:47: Nach zu hören sind übrigens all die Vorträge und Beiträge auf unserer Festival-Supp Webseite unter www.festival-photografischer-bilder.de.

00:11:59: Ja leider gibt es noch keine Föhton Rezession oder längere Blockbeiträge über meinen Podcast.

00:12:05: Aber es gibt einige sehr aussagekräftige Hörerstimmen, vor allem über Apple-Podcast die von Refonic gesammelt wurden.

00:12:12: Vielen Dank schon mal von dieser Stelle dafür!

00:12:15: Besonders gefallen haben mir folgende Aussagen Ein angenehmer Podcast mit tiefgründigen Gesprächen.

00:12:22: Es ist erfrischend zu hören wie er sich nicht in Selbstdarstellung verliert sondern den Fokus stets auf seine Gäste und ihre Themen legt.

00:12:30: Danke sehr.

00:12:32: Dann weiter großartig, sehr abwärtsungsreich durch die verschiedenen Gäste.

00:12:36: Ich lerne und werde inspiriert.

00:12:39: Wow

00:12:39: auch dafür danke!

00:12:41: Weiter dieser Podcast ist überaus interessant weil er durch die vielen spannenden Interviews einen sehr interessanten Einblick in die Kunstszene der Fotografie gibt.

00:12:51: kein Geplauder sondern kompetentes aus berufenen Mündern kopflastlich Aber dadurch spannend.

00:12:58: Das Interessante daran ist, für mich – obwohl die Formulierungen unterschiedlich sind – ziehen sich vier Begriffe wie ein roter Faden durch diese Rückmeldung.

00:13:06: Nämlich Tiefe statt Oberflächlichkeit.

00:13:09: Die Gäste stehen im Mittelpunkt Man lernt etwas.

00:13:12: Der Podcast nimmt seinen Publikum Intellektuell ernst.

00:13:15: Genau das war meine Hoffnung.

00:13:17: Mich interessiert weniger Antworten zu geben.

00:13:20: Mich interessierte viel mehr Wie Menschen denken Und genau das scheint bei euch anzukommen.

00:13:25: So habe ich zum Beispiel am thirteinzehnten Juni, zwanzig, fünfundzwanzig Professorin Jana Müller.

00:13:30: Sie ist Professorin an der Volkwagen-Universität der Künste also da wo ich auch studiert habe und da hab' ich Jana Folgendes gefragt.

00:13:39: Hören wir mal rein!

00:13:41: Ja sehr interessant.

00:13:42: wie hast du denn dann die beiden Welten empfunden?

00:13:45: Also einmal die Ausbildung als Fotografin unter das Studium

00:13:50: Das war... also genau diese beiden natürlich sehr unterschiedlich.

00:13:55: Deswegen kam die Entscheidung für mich auch sehr, sehr schnell dass ich im Prinzip künstlerische Fotografie studieren will und nicht in den angewandten Betrieb arbeiten möchte.

00:14:07: Weil ich natürlich ganz klar irgendwie alles nach das was verlangt worden ist halt gemacht habe.

00:14:13: Mich aber selber gar nicht persönlich ausdrücken konnte.

00:14:17: Das wurde mir sehr, Und ich kann mich auch noch daran erinnern, weil das ist für mich dann doch ein lustiges Moment gewesen.

00:14:26: Weil ich gerade von einem Auftrag der Lehrer, also von dem Fotostudio, wo ich gearbeitet habe... von einem Auftrag kam und hatte.

00:14:34: dann am Nachmittag, hat ich mich freigestellen lassen weil ich dieses Eignungsgespräch hatte an der HGB.

00:14:40: Und bin dorthin und habe

00:14:42: meine

00:14:42: Mappe auch gezeigt.

00:14:45: Ich glaube da gab es so einen Kontrastprogramm zwischen der Realität in der ich mich gerade befinde oder befand aber auch wo ich hin wollte und die ganzen Fragen von den damaligen Professorinnen haben verwirrt, weil meine Mappe glaube ich was ganz anderes.

00:15:02: Ich war ja im Kopf auch schon ganz woanders.

00:15:04: Ich hatte so eine Parallelwelt eigentlich und diese Parallellwelt hat sich tatsächlich auch weiter angehalten, weil ich tatsächlich über angewandte Sachen meinen Studium eigentlich finanziert habe.

00:15:17: Was sehr dankbar war.

00:15:19: So war ich vom Haus aus jetzt da nicht sehr viel Geld hatte und somit konnte ich das mir alles selber dann finanzieren bin aber dann in die Uni und fand das natürlich fantastisch, dass ich dann endlich das machen konnte wo ich das ungefähr erahnt hatte wo ich hin

00:15:38: will.

00:15:39: Aber sogar während des Studiums und nach dem Studium muss ich ehrlich sagen es war immer wieder ein großes Fragezeichen klar wie kann ich als Künstlerin dann existieren?

00:15:50: Wie komme ich weiter?

00:15:51: was mache ich weiter?

00:15:53: ständig immer Fragezeichen und irgendwann ab einem gewissen Punkt kam es dann auch, dass ich gesagt habe nein ich kann nur das.

00:16:00: Es gibt nur das!

00:16:01: Ich hab jetzt so viele Jahre, ich hab mich immer dahin getrieben und nur das macht mich glücklich und das erfüllt mich und das ist

00:16:07: es.".

00:16:11: Ja danke an dieser Stelle nochmal an Jana Müller für dieses Play-Doh-Jehe dass man das machen muss, was ein glücklich macht.

00:16:18: Ich denke, das kennt jeder von sich und es ist wirklich wichtig dann zu versuchen daraus seinen Beruf zumachen und das mit Zufriedenheit zu machen.

00:16:28: Und ich glaube, dann führt es auch zum Erfolg!

00:16:32: Ja oder jetzt ganz aktuell vor wenigen Wochen am fünften Juni, zwanzig, sechsundzwanzig sprach ich mit Lotte Reimann und Lotte hat ganz frisch seit einem Jahr die Professur für Fotografie und Identität an der Hochschule in München inne und genau danach habe ich sie gefragt.

00:16:48: Denn es ist ja irgendwie gerade die Frage unserer Zeit, also die Frage nach der eigenen Identität.

00:16:56: Hören wir da mal rein!

00:16:57: Was versteht denn die Hochschulle München unter Identität?

00:17:01: Und was verstehst du darunter?

00:17:02: Genau, was ich vorhin so gar nicht erwähnt hab, geh ich nochmal auf meine eigene Arbeit vielleicht drauf ein ganz kurz um das zu illustrieren oder so... Also ganz viele quasi-soziologische Elemente in meinen Arbeiten.

00:17:17: Die sind jetzt nicht... die traben nicht wissenschaftlich daher, aber im Grunde genommen mache ich ganz viele gesellschaftliche Beobachtungen und es gibt so ein Begriff der heißt

00:17:26: teilnehmende

00:17:27: Beobachung wo man sich quasi also wo die WissenschaftlerInnen, Ethnografen sich quasi einer Gruppe anschließen und an den Handlungen teilnehmen, weil sie die Einsicht haben.

00:17:48: Man kann sowieso nicht von außen ... Es gibt ja nicht den archimädischen Punkt.

00:17:53: Ich kann nicht von Außen draufschauen.

00:17:56: Denke ich lieber gleich mit, dass ich auch eine Perspektive hab selber.

00:18:00: Und genau diese Elemente meiner Arbeit waren hier erwünscht.

00:18:08: ausdrücklich, dass man sich mit der Rolle des fotografischen Bildes in dieser Situierung vom Identitätsdiskurs

00:18:23: beschäftigt.

00:18:24: Und genau das tut ja meine Arbeit.

00:18:26: Also sozusagen dieser Zugang zur Welt über die Bilder, also ich sehe Bilder und ich versuche sie zu lesen, zu deuten, die Geschichten dahinter was hat es irgendwie mit mir zu tun?

00:18:36: Also weil meine Arbeiten sind auch immer quasi aus der Literatur.

00:18:40: können wir das aus der Ich-Perspektive nicht auktoriale sozusagen so ein Erzähler, der alles weiß sondern ne, ich zeige euch mit jedem Bild dass ihr nicht... Ihr seht nicht die Realität.

00:18:53: das, was ich euch zeige durch meine Augen quasi.

00:18:56: Meine Kamera oder so ... Ich blende mich nicht aus.

00:18:59: Das Gegenteil von dem, was jetzt vielleicht ein Becher-Ehepaar getan hat?

00:19:06: Also die sozusagen voll, diese sachliche ... Also meiner Arbeit ist so ein Gegenargument.

00:19:13: Okay, das greifen natürlich sofort auf!

00:19:15: Das Gegenargumen zur Bäckerstengralios.

00:19:19: Na ja,

00:19:20: genau.

00:19:25: mit wachsender Belesung und so traue ich mich auch zu sagen, dass sich sowas wie eine objektive Perspektive anzweifeln.

00:19:31: Das ist sozusagen eine koloniale Perspektiv und auch ne beherrschende.

00:19:36: Also das ist etwas was sozusagen ne universalisieren sich die eigene Person und Perspektive auf die Welt ausblenden.

00:19:48: Und für universell erklären, mehr ist das nicht.

00:19:51: Ich lehne mich weit aus dem Fenster, ich weiß aber trau mich das jetzt einmal weil das nur aus der... Das ist was auch in meiner Arbeit und auch in meine Lehre mache.

00:20:03: Decoloniale Praktiken vermitteln.

00:20:06: also es geht ganz viel um die Frage

00:20:08: von Macht.

00:20:09: Das lasse ich einfach mal so stehen.

00:20:11: Danke an Lotte und Grüße nach München!

00:20:13: Wir sehen uns in Regensburg, denn kleiner Hinweis an dieser Stelle – Lotte Reimann ist Teil der diesjährigen Fotobuchschürie.

00:20:21: Ja und an dieser Stelle möchte ich noch einmal zum Symposium zwanzig dreiundzwanzig schwenken indem es dann natürlich auch um Macht ging nämlich um die Macht der Bilder ihre Wahrhaftigkeit ihren Wahrheitsanspruch Und das vermeintlich authentische darin.

00:20:35: Ihr wisst schon, die ewige Diskussion wenn es um Fotografie geht und jetzt geht es umso mehr darum Wenn wir über KI sprechen.

00:20:45: Also hören wir da mal rein was Dr.

00:20:47: Roland Maier dazu sagte während des Symposiums fotografien neu denken im November Fotografisch

00:21:00: ausschauenden Bildern zu tun, die auf Weisen zustande kommen.

00:21:03: Die sind gar nicht von Realität zu tun haben in der Werbung vor allem auch in vielen anderen Fällen und natürlich auch an der Kunst.

00:21:11: Und das in der Hinsicht ist, dass qualitativ bedingt was Neues, es ist quantitativ denke ich etwas Neues.

00:21:18: Es sind andere Geschwindigkeiten mit anderen Massen.

00:21:21: Das macht einen Unterschied.

00:21:23: Es gibt immer Fälle wo es wichtig ist glaube ich zu wissen... zeigt dieses Bild tatsächlich ein Ereignis, das stattgefunden hat und ist das überprüfbar.

00:21:32: Da es so gibt es Möglichkeiten die sich mit in den letzten dreißig Jahren herausgebildet haben, stichwort bildforensik einfach zu überprüfen, die in Authentizitätsgehalt eines Bildes und Verantwortung von der Bildredaktion wissen auch genau was sie da tun.

00:21:49: natürlich im polizeilichen Kontext und richtlichen Kontext usw.. gibt es immer einen Verdacht gegenüber dem einzelnen Bild und immer den Wunsch, sozusagen das mit anderen Bildern, anderen Daten abzugleichen oder eben in die Datentiefenstruktur zu schauen und nach Manipulationsspuren zu suchen.

00:22:06: Das wird sich zum Teil erneuern und verändern jetzt mit diesen neuen Tools.

00:22:09: aber das war immer so ne?

00:22:10: Also mit allen neuen Fälschungstools gibt es neue sozusagen forensischen Methoden der Authentifizierung.

00:22:16: also da wo's wirklich drauf ankommt vor Gericht vor allem Mittel und Wege geben, die Authentizität eines Bildes festzustellen.

00:22:27: Nicht hundertprozentig, nie aber so dass man das sozusagen belastbar machen kann.

00:22:33: Große Gefahr ist sicherlich... Das haben wir aber auch vorher schon feststellen können, dass die grundsätzliche Skepsis gegenüber Bildern massiv steigt und dass man je nach politischer Haltung auch erst mal jedes Bild sozusagen in Frage stellen.

00:22:50: Das haben wir jetzt auch in aktuellen Konflikten gesehen, dass Bilder publiziert wurden von Grausamkeiten wo die erste Reaktion war ja aber das Wahrscheinlichkeit generiert.

00:23:00: Und wenn es nur dieses eine Bild gibt und wenn das dann zum Beispiel von einer Regierung in die Welt gesetzt wird der man so oder so gegenüberstehen kann, dann erzeugt das sozusagen erst mal ein großes Misstrauen was auch nicht wieder aufhebbar ist sozusagen im öffentlichen Diskurs.

00:23:15: Wer bleibt denn immer irgendwas?

00:23:16: Wenn erstmal sozusagen etwas in Frage gestellt wurde selbst wenn das sozusagen dieser Verdacht entkräftet würde.

00:23:22: häufig bleibt dann doch irgendetwas hängen dass man denkt ja irgendeiner stimmt da noch nicht.

00:23:27: Das sind ganz große Gefahr und es gibt sozusagen sehr schwer noch einen Common Ground sozusagen was man denn akzeptiert.

00:23:36: Das hat nicht so eine Situation, dass man es nicht überprüfen könnte.

00:23:38: Aber dass diese sozialen medialen Dynamiken diesen Verdacht zuerst setzen und es ganz schwer ist dann noch darüber

00:23:49: hinauszukommen.".

00:23:52: Ja, dank an Roland Meyer auch an dieser Stelle!

00:23:55: Und nachzuhören ist der komplette Vortag und die anschließende Diskussion aus der wir gerade einen Ausstatt gehört haben auf der Webseite vom Internationalen Festival Fotografischer Bilder.

00:24:04: Und damit komme ich zu einem kleinen, letzten Highlight der letzten Jahre für mich.

00:24:08: Nämlich der Präsentation von Claudia Rohrauer von der Angewandten in Wien.

00:24:13: im Podcastgespräch und auf dem Festival ging es nämlich um Nachhaltigkeit – das ist auch immer ein großes Thema für uns!

00:24:19: Und insbesondere in diesem Fall um das Arbeiten mit chemieloser Bilder-und Negativentwicklung die offensichtlich möglich ist.

00:24:27: Was dann auch Lars Willomait direkt zur Frage hinreißen ließ, hören wir da mal rein….

00:24:33: Also wie lange hält so

00:24:34: ein Print?

00:24:35: Wenn es dann eine Woche im Salz war, habt ihr da Versuchsreien gemacht.

00:24:40: Wie stabil das ist?

00:24:41: Ja also wir beobachten es.

00:24:45: aber man hat schon gesehen ich spring noch kurz zurück.

00:24:51: genau also das war im Juni und beim nächsten Versuch waren

00:24:57: wir schon

00:24:58: jetzt bei so einem Ergebnis unter Wach quasi der Print hat keine Verfärmungen bekommen Auch vom Rosmarinentwickler nicht, das wussten wir dann.

00:25:07: Also man weiß dann oft nicht warum.

00:25:09: aber Wir haben da noch herausgefunden zum Beispiel

00:25:13: bei dem Salzfix

00:25:16: Dass es eben Sinn macht jetzt

00:25:17: dann nicht gleich fünf Prinz rein zu legen Weil durch die Zeit der dann dass die Zeit ist braucht dann das Salz wieder auskristallisiert absinkt und wir haben dann gemerkt eben Das dann die Prinze oben waren doch nach Verfärbungen bekommen haben eineinhalb Wochen

00:25:34: und die

00:25:34: unten waren dann aber stabil, aber man müsste das eigentlich noch austesten unter so einer Licht-Simulationsanlage zum Beispiel.

00:25:47: Und zu den Filmen also zu den Negativen

00:25:49: haben

00:25:50: wir bis jetzt noch nicht

00:25:51: im Salzfixierer

00:25:52: fixiert weil wie uns eigentlich auch gedacht habe um die negative wäre es echt schade.

00:26:04: Wir werden es schon probieren und auch schauen, ob's stabil sein kann oder nicht.

00:26:10: Aber da das Papier jetzt auch ausgehalten hat dann scheinend mal über eine Woche schaffen wir es mit den Filmen vielleicht

00:26:18: auch noch.

00:26:19: Ich weiß

00:26:19: nicht, hast du vorhin gesagt wie groß ist das Interesse grundsätzlich daran?

00:26:24: Habt ihr das auch schon erruiert sozusagen?

00:26:27: Also

00:26:28: habt ihr Anfragen sozusagen auf eure Verfahren die ihr da jetzt

00:26:33: kristallisiert habt?

00:26:34: Ja, mittlerweile schon.

00:26:36: Beziehungsweise was wir sehr stark versuchen oder betreiben ist in den Austausch zu treten mit den Personen die sich damit beschäftigen.

00:26:44: und es gibt

00:26:46: quasi in Europa schon ein paar Punkte auf der Landkarte eben jetzt nicht nur in England sondern auch im Belgien.

00:26:52: zum Beispiel der Tris Segers

00:26:54: einen ganz toller

00:26:56: Künstler.

00:26:56: mit dem bin ich gerade in einem Austausche und wir wollen ihm auch versuchen ein gemeinsames Projekt zu dem

00:27:01: Thema zu

00:27:01: machen.

00:27:04: Und je mehr man dann widerspricht mit Leuten, bekommt man wieder

00:27:08: neue

00:27:09: Namen.

00:27:10: Also für einen Austausch und auf der anderen Seite merke ich schon auch in der Uni hat sich das rumgesprochen es gibt den Kurs und alle wollen das machen.

00:27:22: Man merkt aber nur die

00:27:24: bei uns in der Lehrveranstaltung

00:27:25: was so dass die Hälfte von den Studierenden dran geblieben sind Also die Hälfte von der Klasse

00:27:32: sozusagen.

00:27:34: Ja, das ist

00:27:34: sowieso

00:27:34: normal.

00:27:35: Man freut sich

00:27:38: wenn man ein paar mitnehmen kann.

00:27:41: Aber es kommt auch jetzt in Wien so.

00:27:44: Zum ersten Mal eine Klimabianale.

00:27:46: Da machen wir dann gemeinsam mit der Fotogalerie

00:27:48: im WUG ein Projekt und

00:27:50: auch mit dem Lumen X. Das ist ein freies unabhängiges Labor, das auch im Wug angesiedelt ist.

00:27:58: Aber

00:27:59: momentan habe ich das Gefühl, ab dem Punkt wo man Menschen erzählt ist ein Interesse da und es wollen noch alles sehen weil was

00:28:06: schon noch so

00:28:08: doll dran ist oder das habe ich auch

00:28:11: erfahren.

00:28:13: Es ist

00:28:13: ja ein Wow Moment.

00:28:15: also weiß einfach so anderses.

00:28:17: im Vergleich zu diesem der konventionellen Chemie glaubt man dass sie funktioniert?

00:28:23: Und auch da hat man ein bisschen dieses Ist es was geworden oder nicht?

00:28:27: und hier multipliziert sich das dann.

00:28:30: Michael, bei dir nach Hochschule gibt es überhaupt noch ein Foto-Labor?

00:28:33: Wäre das machbar

00:28:33: da bei euch?

00:28:34: Wir hätten gerne eins!

00:28:35: Wir haben einen Computerraum.

00:28:38: Und in Dortmund?

00:28:40: Achim?

00:28:41: Ist noch alles da?

00:28:42: Ah, das ist ja die Werkstattleiter.

00:28:43: Genau, da habt ihr noch...

00:28:45: wäre das was für

00:28:46: euch?

00:28:47: War er da?

00:28:48: Ja

00:28:49: Dann mal direkt mit Claudia sprechen.

00:28:52: Ich glaube in Karlsruhe gibt es auch eine aktive Gang an Studentinnen, habe ich gehört.

00:29:02: Ja wir bleiben da dran!

00:29:03: Vielen Dank an Claudia Rohauer und Grüße nach Wien.

00:29:10: Was erwartet euch eigentlich in der elften Staffel?

00:29:14: Da gibt es zum einen alle Vorträge zum Festival twenty-fünfundzwanzig.

00:29:17: in kompletter Länge werde ich jeden der bis zu dreißig Minuten minütigen Vorträge des Festivals zwanzigfünfundzwanziger hier Präsentieren.

00:29:26: mit dabei sind Ruth Horak, Katharina Günther, Stefanie Regina Dietzel, Emma Rüter, Maren Krings und Anja Schürmann.

00:29:34: Zum anderen und darüber hinaus werdet ihr das hochinteressante Künstler-Innengespräch zur Ausstellung Fakt in Fake die ich letztes Jahr in Regensburg kuratierend habe hier im Podcast hören.

00:29:46: Und es kommen endlich die Foto-Buch-Talks auch hier zu Wort, die wir letztes Jahr in Frankfurt gemacht haben.

00:29:51: Mit dabei sind der Fotobuchclub Frankfurt, Jonas Höschl, Dr.

00:29:56: Nadja Ismael, Viktor Balkow und Professor Doktor Jörg Skibereit dem Leiter der Gedenkstätte Flossenburg in der Nähe von Regensburg.

00:30:07: Also ich würde sagen da ist wieder jede Menge dabei zum hören und zum nachdenken.

00:30:17: Ja, und was erwartet euch noch dieses Jahr hinsichtlich deutscher Fotobruchpreis?

00:30:21: Und meinem neuen Live vor Ort Podcast.

00:30:25: Zum einen vom siebzehnten... Entschuldigung!

00:30:27: Vom siebten bis zum achtentzwanzigsten August, zwanzig sind die Fotobücher des Jahrgangs

00:30:34: v.a.,

00:30:35: also die wir letztes Jahr primiert haben und jetzt schon unterwegs sind, sind zu sehen im Regierungspräsidium Karlsruhe und danach in der Kunsthalle Düsseldorf bei der Kunstbuchmesse Between Books.

00:30:48: Und die Between Books ist vom Elften bis zum Dreizehnten September, zwanzig sechsundzwanzig in der Kunstthalle Düsseldorf – und da wird es voraussichtlich auch ein Live vor Ort Podcast geben!

00:31:01: Dann sind die Bücher abschließend.

00:31:03: Das ist, glaube ich, die letzte Station hier in Europa dann in der Stadtbibliothek in Reutlingen und zwar vom Zweiundzwanzigsten September bis zum Vierzehnten November.

00:31:14: zwanzig, sechsundzwanzig in der Stadbibbiothek In Reutling Und danach gehen sie nach China ins Goethe-Institut Hongkong und damit ist die Ausstellungsreise der Bücher für diesen Jahrgang abgeschlossen.

00:31:25: Zwischendurch wird die Jury zusammenkommen, denn seit wenigen Tagen sind alle eingereichten Bücher in Regensburg eingetroffen und wir bereiten gerade die Jüresitzung vor.

00:31:34: Im Oktober sind wir dann wieder mit den frisch nominierten noch nicht ausgezeichneten Büchern in Frankfurt auf der Frankfurter Buchmesse – und zwar dieses bis zum elften Oktober.

00:31:48: Wer wieder unsere rabattierten Tickets bekommen möchte, der trägt sich jetzt schnell in unseren Newsletter ein.

00:31:53: Den Link findet ihr in den Shownotes.

00:31:56: Anschließend gehen Sie nach Baden-Württemberg zu den Stuttgarter Buchwochen im November.

00:32:02: Und wer sich den Termin schon mal vormerken möchte – die Preisverleihung ist am XXI.

00:32:07: November in Regensburg in der städtischen Galerie, in der Bertholchstraße neun in Regenburg.

00:32:14: Es lohnt sich, so oder so nach Regensburg zu fahren.

00:32:17: Erstens weil es ist echt eine ganz ganz zauberhafte Stadt an der Donau und zweitens weil wir an dem Abend wieder einhundertfünfzig Gäste erwarten aus der Welt der Fotografie und der Foto Bücher also von KünstlerInnen über MuseumsmacherInnen und HerausgeberInnen bis hin zu den Verlegerinnen und BuchgestalterInnen um.

00:32:36: selbstverständlich wird die Jury auch anwesend sein.

00:32:40: Denn wie schrieb Stefan Gronhardt so nett in seinem Theorie-Block im November, von der Photoparie geht es direkt nach Regensburg.

00:32:50: Danke Stefan!

00:32:52: Das Jahr geht dann auch noch sehr schön zu Ende, denn ab dem neunten Dezember sind die Preisträger des jetzigen neu jurierten Jahrgangs dann in der Zentralbibliothek in Düsseldorf zu sehen und zwar vom Und zwar vom, Entschuldigung.

00:33:10: Vom neunten Dezember bis zum neunundzwanzigsten Januar, zwanzig siebenundzwantig.

00:33:18: Ja sind euch beim Zuhören Fragen gekommen oder etwas aufgefallen?

00:33:22: Oder ihr möchtet einfach nur einen Kommentar loswerden?

00:33:24: dann schreibt mir eine Mail an.

00:33:25: Podcast at fotografieneudenken.de.

00:33:30: und wenn ihr eine interessante Veranstaltung habt zum Thema photographische Bilder, Fotografie, KI, Photophilosophie, Fototheorie usw.

00:33:38: Dann meldet euch auch gerne und wir schauen, was wir gemeinsam vielleicht sogar live vor Ort machen können.

00:33:44: Auch hier eine E-Mail an mich am Podcast at fotografieneudenken.de.

00:33:50: Wenn euch diese Episode gefallen hat, teilt sie mit euren Kollegen und Freunden, drückt auf abonnieren und hinterlasst mir super gerne eine fünf Sterne Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast!

00:34:03: Vielen Dank fürs dabei sein bis demnächst und ciao ciao

00:34:12: Photografie neu denken,

00:34:13: der Podcast.

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