LIVE VOR ORT: Neue Galerie Gladbeck Teil 2
Shownotes
»Schattenbilder & Technoimagination«. Das ist der herausfordernde Titel der Ausstellung von Achim Mohne, die die noch bis zum 2. August 2026 in der Neuen Galerie Gladbeck zu sehen ist.
Es geht um Fragen wie: Was macht ein Bild zu einem Bild? Braucht Fotografie im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz überhaupt noch eine Kamera? Und wie verändern technische Bilder unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit?
Das Gespräch vor Ort fand am 1. Juli 2026 in Gladbeck in der Neuen Galerie statt zwischen Dr. Sabine Maria Schmidt, der Leiterin der Neuen Galerie Gladbeck und Kuratorin der Ausstellung, und Prof. Achim Mohné. In dem Gespräch geht es um unter anderem um die Idee hinter der Ausstellung, um den Begriff der »Technoimagination« und um die Frage, warum technische Bilder heute längst mehr sind als bloße Abbilder der Wirklichkeit.
Dr. Sabine Maria Schmidt ist Kunsthistorikerin, Kuratorin, Autorin und Kunstkritikerin. Seit September 2025 leitet sie die Neue Galerie Gladbeck. Zuvor war sie unter anderem an der Kunsthalle Bremen, am Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg, am Museum Folkwang in Essen sowie an den Kunstsammlungen Chemnitz tätig. Seit vielen Jahren veröffentlicht sie Beiträge zur zeitgenössischen Kunst und kuratiert Ausstellungen, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen und künstlerischen Fragestellungen auseinandersetzen.
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Prof. Achim Mohné ist Fotograf, Medienkünstler und Professor für »Dokumentarische Fotografie und Transmediales Publizieren« an der Fachhochschule Dortmund. Er studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seit mehr als drei Jahrzehnten beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten fotografischer und technischer Bildproduktion. Seine Arbeiten verbinden Fotografie, Video, Virtual Reality, Klangkunst und künstliche Intelligenz zu vielschichtigen Installationen und wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht die Frage, wie technische Bilder entstehen, wie sie unsere Wahrnehmung beeinflussen und welche Rolle sie in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft spielen.
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto/Grafik: Andy Scholz
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Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet).
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Transkript anzeigen
00:00:01: Rethinking.
00:00:01: Fotografie.
00:00:13: Fotographie neu denken, der Podcast.
00:00:32: von Wirklichkeit.
00:00:39: Ja, moin und herzlich willkommen zur zweiten Episode von Fotografien Neudenken.
00:00:43: der Podcast live vor Ort in der neuen Galerie in Gladbeck!
00:00:50: Und die aufmerksamen Zuhörerinnen haben es vielleicht schon ein bisschen mitbekommen ist Rausch zu ganz leicht im Hintergrund.
00:00:57: das liegt daran dass es bei mir hier oben im Studio mal wieder irgendwie dreißig Grad sind und ich so ein paar Ventilatoren mitlaufen lassen muss damit ich hier nicht wegschwimmen
00:01:07: sozusagen
00:01:08: Ja und ich mache jetzt gar nicht lange rum, sondern es geht direkt weiter mit dem Gespräch zwischen Dr.
00:01:13: Sabine Maria Schmidt der Leiterin der neuen Galerie in Gladbeck sowie Kuratorin der Ausstellung und Prof.
00:01:19: Achimone.
00:01:20: Wer hier jetzt gelandet ist, dem empfehle ich unbedingt die vorangegangene Episode zuerst zu hören!
00:01:27: Denn der Artist-Hawk und das anschließende Gespräch zwischen mir und Achim dauerte etwas mehr als neunzig Minuten, umfasste viele spannende Aspekte die ich nicht vorenthalten möchte.
00:01:37: Darum habe ich mich entschlossen da aus drei zusammenhängenden Episoden zu machen wofür ihr jetzt die zweite hört.
00:01:44: Das Gespräch fand am ersten Juli übrigens im Glatbeck in der neuen Galerie statt.
00:01:50: Viel Spaß beim Weiterhören!
00:01:52: Also, falls ich vielleicht noch mal nachhaken möchte.
00:01:55: Ich fand die Lichtregie oder das Nachdenken über Licht, die Hellekammer und die Dunkelkammer, diese Lightroom in den Programmen und so... also da würde ich gerne nochmal einmal nachhagen denn trotzdem bleibt ja noch so ein Paradoxon Das Bild ist halt im Hintergrund ganz schwarz.
00:02:16: Bei dem Blumen hast du ja nicht den Deckel drauf gemacht.
00:02:18: und wie funktioniert das?
00:02:21: Das Licht, dass wir machen können mit der Kamera, können wir unterschiedlich einstellen, blenden, lichtstärken
00:02:29: usw.,
00:02:31: bei den klassischen Scanners.
00:02:32: später gab es auch andere.
00:02:34: Es war erst mal die Lichteinstellung nicht manipulierbar
00:02:37: oder?
00:02:37: Mit dem Duga-Arbeit.
00:02:39: Also das ist nochmal ganz wichtig auch Medien historisch festzulegen.
00:02:43: Und trotzdem ist das ja nicht die gefühlte Lichtflaschabbildung, die man sonst von Scannern
00:02:50: kennt.".
00:02:52: Eigentlich schon, aber es ist halt etwas genauer gemacht und ich glaube das macht den großen Unterschied.
00:02:58: Letztendlich können wir das alle machen.
00:02:59: wenn wir in den Copy Shop gehen und da eine Pflanze drauf legen werden wir was Ähnliches erreichen.
00:03:05: aber ich glaube es spielt nochmal eine ganz große Rolle dass sozusagen dieses reduzieren der Mitte man hätte natürlich jetzt auch mit dem Scanner die beleuchten können hätte man natürlich noch mit arbeiten können.
00:03:14: Aber für mich war's wichtig das Ding wirklich so zu halten wie es ist und damit zu arbeiten, was das kann.
00:03:21: Und es gibt ganz viele Pflanzen die nicht gelungen sind weil... Das fand ich daran unheimlich spannend.
00:03:27: Ich liebe zum Beispiel Erdbeeren und Kirschen und andere Dinge.
00:03:30: Die sind ja alle trotz x-maliger Versuche nicht gelogen Weil die Physionomie der Pflanze muss sich mit dem Scanner arrangieren oder das Bild wird nix So einfach ist.
00:03:41: die Tatsache klingt Erst mal nicht so wichtig, aber es hat sich eben herausgestellt dass das eigentlich der entscheidende Faktor ist.
00:03:50: Es
00:03:50: ist eigentlich besser für Text also wie Fotokopierer uns kennen die halt wo immer brav ihre Arbeit erfüllt haben.
00:03:59: Also das für Hieroglyphen vielleicht und Buchstaben und Text aber nicht für große Gegenstande.
00:04:06: Was vielleicht noch interessant ist für die, also das ist die Pflanze, die der Digitalität ihren Namen gegeben hat.
00:04:12: Der Service ist auch das Titelbild geworden weil der botanische Name es digitalis popparea und das Digitales bezieht sich auf das Digi des lateinischen Finger den Finger und weil man hier die Finger gucken so schön rein stecken kann, wie das die Kinder haben.
00:04:29: Das hat der Pflanze ihren Namen mitgegeben und die Ziffer ist natürlich der Anfang der Digitalität.
00:04:35: Eins zwei drei vier abzählen daraus hat sich die Mathematik entwickelt und daraus dann später der minäre Kot.
00:04:41: Die Ausstellung ist ja erstaunlich kunsthistorisch klassisch wenn ich die Genres durchgehe.
00:04:47: also ich habe Pflanzen still leben und ich habe Tierstill leben die auch einen zum Teil sehr naturwissenschaftlichen Duktos haben.
00:04:55: Also sie sind nicht gezeichnet, aber in ihrer Art erinnern Sie mich ein bisschen... Manche sehen sogar ein bisschen Old Fashion aus würde ich fast sagen, also achtzehn zu neunzehntes Jahrhundert oder als während sich fast grafisch erstellt.
00:05:10: Also es gibt ja auch ganz unterschiedliche Ästhetiken, die hier in einer Wand voller Arbeiten von Meeresfrüchten, darunter immer wieder ein Oktopus aber auch verschiedene Steinbutte oder verschiedene Fische oder auch Muscheln dargestellt sind.
00:05:26: Kannst du dazu noch etwas kommentieren?
00:05:29: Sie sind ja wie so ein konzeptuell festgelegtes Board, was du hier ab...
00:05:35: Ja, das ist halt etwas was mich jetzt wirklich auch schon über fünf, zwanzig Jahre immer wieder interessiert.
00:05:42: Immer wieder wenn es mal was Leckeres zu essen gab, wurde der Kalamaris auch nochmal eben fotografiert oder gescannt.
00:05:48: aber viele von den Bildern sind jetzt auch aus einer Performance die entstanden ist, die wir hier sehen... Und ich in zweitausend gemacht habe, im damals ganz neu gegründeten Edetroshaus für Medienkunst und da wurden diese Fische erst gescannt.
00:06:04: Dann wurden die auseinandergenommen und zu einer Fischsuppe verarbeitet und gleichzeitig wurden die Bilder ausgedruckt und im Galerieraum aufgehangen so ähnlich wie wir es jetzt hier sehen.
00:06:13: Das war für mich eine sehr wichtige Arbeit – insofern dass sie wirklich auch dieses Zerlegen der realen Fische parallel zur Digitalität, die er fast auf dem Scanner digital zerlegt und sie werden nachher als Bild wieder zusammengesetzt, der aber das eine hat mit dem anderen letztendlich nichts zu tun außer dass die sich ähnlich sehen.
00:06:32: Und während die Fische quasi dann in die Boja Base kamen, die dann gegessen wird also da war es sozusagen die Verwandlung von einem Tafelbild in eine leckere Suppe ja genau nebenbei noch leckre Suppe.
00:06:49: Genau und hier sind wir haben recht unterschiedliche Techniken und auch recht unterschiedlichen Jahreszahlen wo die entstanden sind.
00:06:57: Aber das ist vielleicht noch mal interessant, weil diese Fotogramme sind ephemär,
00:07:02: d.h.,
00:07:02: sie sind gar nicht entwickelt und auch gar nicht fixiert.
00:07:07: D.h.
00:07:08: da sind die Gegenstände sozusagen nur auf das Papier gelegt und dadurch ergibt sich auch diese ganz andere Farbigkeit.
00:07:16: Und wenn Sie jetzt das Original sehen würden... Das ist jetzt sozusagen Abzug, die werden dann gescannt und während des Scans sterben die eigentlich schon ein Stückchen mit jedem Scannen.
00:07:25: Da wird ja auch wieder abgefahren mit dem Licht.
00:07:27: Die Bilder sterben die ein Stück weg, aber das Original hier ist jetzt auch, ich habe es jetzt nicht dabei, aber wenn wir jetzt hier dunkel machen könnten und Sie würden mal dran schnüffeln... Es riecht auch von zwanzig Jahren später noch!
00:07:43: Es entwickelt
00:07:44: sich weiter.
00:07:45: Genau,
00:07:46: richtig!
00:07:47: Dann gibt es aber auch noch Bilder, die einen so ein bisschen auf andere Trugschlüsse führen.
00:07:54: vielleicht oder weiß man gar nicht dass das Trug schlüsste sind.
00:07:57: Ich würde nochmal auf die große zentrale Schauwand der Ausstellung zurückkommen wollen.
00:08:01: Auch da direkt neben dem Kind hängen jetzt zwei große querformatige Arbeiten Die so den Eindruck machen als würden sie Ich sag mal, entweder ganz besonderen physischen Phänomene oder aus dem Weltall stammt.
00:08:19: Es sind beides schwarz-weiße oder zumindest schwarz weiß anwundende... Darstellung, beide horizontal mit einer horizontalen Mittelachse.
00:08:31: Und wenn man etwas näher auf diese Bilder schaut dann merkt man auch da passiert irgendwie etwas anderes als das
00:08:38: was man sieht,
00:08:40: wenn man sie von Namen betrachtet.
00:08:43: Und eigentlich löst sich auch da der erste optische Eindruck wieder auf.
00:08:47: Also hier kann ich mir vielleicht noch irgendwie eine unscharfe Aufnahme von irgendetwas am Mikroskop oder etwas vorstellen, aber hier habe ich das Gefühl... Da weiß ich gar nicht mehr wie ich diese Bildinformation deuten soll.
00:09:03: Das sind so Lichter bei so einem... Wer ist das noch, wenn man so eine Wunderkerze ansteckt oder irgendwie?
00:09:10: Aber gleichzeitig sind es auch so banale Partikel.
00:09:15: Was hast du in diesen Fotogramm gemacht?
00:09:19: Diese Arbeit...
00:09:19: Oder sind das überhaupt Fotogramme?
00:09:20: Kann ich das überhaupt erkennen anhand deiner Arbeit?
00:09:23: Genau!
00:09:23: Also im Grunde sind Photogramme wieder neben auch.
00:09:26: also man hat ein lichtempfindliches Papier legt dein Körper drauf und der ab Diese Leute wird abgebildet.
00:09:33: Was hier noch mal anders ist, dass es sozusagen keine direkte Bestrahlung ist sondern das ist ein Lichtstrahl und zwar einen Laser-Strahl der quasi parallel zu der lichtempfindlichen Fläche kurz gezündet ist.
00:09:45: und was wir hier sehen sind die Partikel die wir mit jedem Atemzug einatmen man sieht ja den Strahl wieder auf diese Partikel trifft und die dann sozusagen fast explosionsartig sich hier darstellen.
00:10:00: Und das Original ist halt nur so groß, zehnmal fünfzehn Zentimeter und ist dann eben hochgezogen.
00:10:07: Das finde ich sehr faszinierend weil an dieser Aufgabe wollte ich eigentlich fotografisch ran bin aber gescheitert und kam dann irgendwann habe ich mich zurück besonders dies von zwei tausend sechs.
00:10:20: Du hast doch mal mit den Fotogrammen da auch extrem Akkurate Ergebnisse erzielt und es zeigte sich dann eben im Nachhinein, dass diese kamera-lose Technik in ihrer Einfachheit sogar akkurater war als das was ich mit der Linse festhalten konnte.
00:10:36: In diesem Fall!
00:10:36: Und hier sehen wir ein paar von diesen Originalen, von diesen Dias nur einfach, dass man eine Idee kriegt wie groß die Originale sind.
00:10:48: Also in der Ausstellung sind jetzt noch einige verschiedene Stationen zu sehen, unter anderem ein historisch heute schon was historisch wirkender Leuchtisch aber eben auch ein Diaprojektor, einen Kurdachkarussellprojektor Derseflede der Schattenbilder und Imagination.
00:11:06: Aber ich würde gerne rübergehen um nochmal auf den zweiten Teil der Ausstellungen hinzuweisen.
00:11:12: also wie gesagt wir haben hier kleineren Ausschnitt von sehr vielen Momenten oder Experimenten zu sehen.
00:11:19: Und die Ausstellung besteht aber noch auf einem zweiten Hauptwerk, führt nämlich jetzt quasi vom Zurück in die Zukunft.
00:11:26: und das was jetzt abgeht und das, was ja Willem Flusser irgendwie eigentlich auch schon gesagt hat dass das nämlich wie ein ständiger Fluss bewusstlos erzeugter Bilder
00:11:38: ist...
00:11:39: Folge eines verhaltensautomatischer Kamerafangfunktionen, ein ständiger Fluss bewusstlos erzeugter Bilder.
00:11:49: Ein ganz tolles Bild eigentlich für das was wir gerade erleben.
00:11:53: Der zweite große Komplex ist eine neue Werksserie die du entwickelt hast in der es um eine neue Bearbeitung eines Märchens geht, nämlich Rotkäppchen und der Böse Wolf.
00:12:06: Und vielleicht können wir mal kurz besprechen warum
00:12:08: du
00:12:09: erst einmal auf dieses Märchen gestoßen bist?
00:12:13: Und warum dir dieses Märchin als Instrument so angetan hat, um da einer anderen Neueuntersuchungsreihe anzufangen.
00:12:21: Ja, die Initiation von dieser Arbeit war es in den Corona-Zeiten.
00:12:26: In der Zeit ist im Königsthorst ein Wolf entdeckt worden wie er da von einer Fotofalle.
00:12:34: Das fand ich sehr interessant weil ja sozusagen Corona auch eine Zoonose ist.
00:12:38: Wir haben das von den Tieren übertragen aber weil wir Menschen und Tiere uns zu nahe rücken.
00:12:43: Und das war eigentlich die Grundidee dieser Entdeckung dieses Wolfes.
00:12:47: Ich habe eine ganze Serie von Arbeiten gemacht wo ich mit sogenannten Google Earth Modellen Arbeit und zwar sind das quasi drei D-Modelle der Landschaft oder der Natur, wie sie über Google gesehen werden.
00:13:01: Und das habe ich eben ein Stück von diesem Königskönigsfoss genommen und den Wolf da reingesetzt und einen Mädchen, die stammen aus der Serie erst.
00:13:13: Der Kind hat von meiner Mutter aus den Vierzigerjahren und das ist eben ein kleines blondes Mädchen.
00:13:18: Und eben einen Wolf, die hatten eigentlich nichts miteinander zu tun.
00:13:20: aber sobald man Wald, Wolf und Mädchen sozusagen zusammen tut, ist man beim Rotkäppchen.
00:13:28: Die Verbindung dieser Arbeiten war jetzt für mich auch über diese Figuren, dass wir nämlich auch Figuren wie sozusagen als Fotogramm da drauf projiziert sind, ja also auch kameralos.
00:13:39: Und dieselben kleinen Figuren die nur so groß sind sehen wir da drüben.
00:13:43: und das für mich der Anschluss auf diese Arbeit.
00:13:47: aber eben jetzt weg vom Analogen.
00:13:49: und zu dem was jetzt sozusagen der neueste heiße Scheiß ist nämlich KI als bildgebendes Verfahren.
00:13:57: Was wir dann da drüber sehen ist halt Bilder die zu hundert Prozent auch natürlich kameralos sind nichts mit Fotografie zu tun haben sondern KI generierte Bilder Und zwar basieren die, ich weiß nicht wie weit ihnen das bekannt ist aber viele der KIs arbeiten ja mit so genannten Prompt.
00:14:14: Das heißt man gibt bestimmte Beschreibungen ein, mache mir ein süßes Kätzchen dass am Strand sitzt und Pizza isst und dann macht die KI ein Bild was so aussieht.
00:14:26: Normalerweise sind das sehr recht beschreibende Texte und ich hatte halt jetzt diese originale, den originalen Text der Gebrüder es war einmal ein kleines süßes Mädchen und so weiter, eingesetzt in die KI.
00:14:40: Und das wurde von der KI umgesetzt.
00:14:42: Das ist eine sogenannte Text-to-Video-KI und die machte zu der Zeit als die Arbeit entstanden ist, mittlerweile ist alles noch mal ganz anders, machte die vier Sekunden lange Videos und aus diesen vier sekundenlangen Videos ist quasi der ganze Film gemacht von dem Rotkäppchen.
00:14:59: Und was ich halt sehr interessant finde, auch vielleicht nochmal auf den Verweis von Flusser dieser Zusammenhang, von dem ist was Text und was Bilder sind, weil Flussa hatte diese schöne These damals in den Neunzigern wo alle gesagt haben ja, die Bilder werden die Texte verdrängen das lineare Lesen wird aussterben.
00:15:20: damit war er wieder absolut prophetisch und die Bilder wären die Textes ersetzen.
00:15:24: wenn wir heute zur Insta gucken und TikTok Dann kann man nur sagen, profetischer konnte man nicht sein.
00:15:31: Und um das vielleicht nochmal den Sprung zu machen sozusagen die Verbindung, die für mich in die jetzt Zeit geht und mit ähnlichen Problemen, die wir jetzt mit der KI haben.
00:15:49: Mit den Texten, also jetzt nochmal abgesehen von Flusser.
00:15:52: Das natürlich der Iconic Turn war... das haben natürlich viele Theoretiker und auch viele Medienwissenschaftler in der Zeit ganz unterschiedlich konzertiert und untersucht.
00:16:03: aber es ist dann doch immer wieder ganz witzig wie er da so ein bisschen rausgeworfen hat, auch wenn er noch gar nicht so genau wusste was so kommt dass dieser berühmte Analphabetismus, das wurde ich erst schon mal laslo molinati oder zugeschrieben dieses Zitat, dass der Analphabet der Zukunft nicht mehr derjenige sein kann.
00:16:24: Der nicht mehr lesen kann, sondern der keine Bilder mehr leset.
00:16:27: Wobei ich das ja fast pfynisch finde, weil ich glaube auch heute ist es so, dass man beobachten kann, dass das Ankämpfen gegen Analphabetismus was lange als wichtige Bildungsaufgabe bestand ... heute an vielen Stellen mehr oder weniger schon fast aufgegeben wird, weil man denkt, man kann das alles mit Bildern und anderen Systemen schaffen.
00:16:48: Also es ist auch politisch höchsthöchst gefährlich... ...und dass es sogar so eine Art Unterwerfung der Texte unter die Bilder geben soll,... ...dass das schon fast so eine art.
00:16:59: ... programmatischer Aufgabe ist und das rührt dann irgendwann auch an ganz schön heftige, dystopische Science-Fiction Romane sowohl von Aldo Hexley als auch Orwell und viele andere mehr.
00:17:12: Du hast aber in deiner Arbeit dieses Textbildverhältnis ja auch noch ganz anders reflektiert weil wie gesagt wir immer denken, wenn wir jetzt mit diesem ganzen KI-System kommunizieren in Anführungsstrichen.
00:17:27: Wir würden überhaupt noch mit Texten sprechen oder sowas.
00:17:30: Das ist ja genauso wie du gerade gesagt hast, wie Fotos ohne Kamera oder fotografisch Bilder ohne Kameras.
00:17:37: das ist ja genau so.
00:17:38: Wir denken und sprechen mit was aber die verstehen ja gar keine Sprache
00:17:44: Sowohl mit den Bildern, als auch mit den Texten.
00:17:47: Die KI ist natürlich extrem fortschrittlich geworden vor allen Dingen die letzten paar Jahre.
00:17:52: aber letztendlich ist diese Übersetzung sowohl von Text zu Text weil sementisch kann die KI das überhaupt nicht erschließen sondern es geht wirklich nur um Zusammenhänge.
00:18:01: und wenn man so guckt am Anfang der ersten Jahre, vielleicht in den Siebzigerjahren, wo die ersten Erfolge da waren.
00:18:07: Da war das noch ganz einfache Dinge.
00:18:10: Man hat eine Frage gestellt und die DKI hat sozusagen gelernt diese Frage oder man hat eine Tee so bestellt, dazu eine Frage zu stellen.
00:18:19: Das war die große Revolution!
00:18:21: Aber letztendlich muss man sich immer bedenken dass sowohl von Tagstext, sementisch wie er da ist, das Ding im binären Kot ungesetzt wird dann nochmal über mega komplizierte Projekte sich auch und später wieder in einen Text umgewandelt wird, der uns sinnvoll erscheint.
00:18:38: Das ist ja auch nochmal das Interessante.
00:18:40: aber die KI selber kann die Semantik gar nicht nachverziehen und genauso ist es mit den Bildern.
00:18:47: Vorgang ist natürlich hochkomplex.
00:18:49: Wir hatten da auch mal drüber gesprochen, dass wir jetzt Tausend vierundzwanzig Dimensionen werden für so einen latenten Raum zum Beispiel für den Diffusionsmodell angenommen.
00:18:59: Bei mir hört es bei drei oder vier Dimension auf wie man auf tausendvierundzwantig kommt weiß ich nicht.
00:19:05: aber sozusagen das mathematische Ding was die KI... Experten und Wissenschaftler hochrechnen.
00:19:15: Das heißt, man muss sich immer wieder bewusst machen vielleicht auch was wir ja immer schon gehabt haben.
00:19:20: Der Bild hat nichts mit dem Gegenstand zu tun aber momentan kriegen wir da noch mal eine ganz andere Trennung weil es überhaupt keine Ähnlichkeiten ergibt.
00:19:27: also der Index das was Fotografie und hier auch noch immer halt hat Also diese Ähnlichkeit von Bezeichneten ... und letztendlich dargestellte.
00:19:40: Das
00:19:40: ist ja ein Phantasmer.
00:19:42: quasi jetzt bei der neuen...
00:19:43: Genau, richtig!
00:19:44: Und du versuchst das ja vorzuführen in deiner Arbeit?
00:19:46: Weil theoretisch also kann man das ja auch vieles eigentlich nur partiell erfassen ehrlich gesagt.
00:19:52: Natürlich
00:19:53: absolut!
00:19:54: Das entleitet dann gerade so diese Komplexität der Abläufe unter Systemen oder keine anderen.
00:20:00: der Wege.
00:20:01: Da hatten Ströme und gleichzeitig hast du ja noch andere Beobachtungen gemacht, sonst wäre das Märchen eigentlich nicht so interessant.
00:20:10: Also diese ganzen Begriffe... Du hast jetzt nochmal einmal auch den Wolf ganz groß ausgedruckt.
00:20:16: Warum?
00:20:16: Weil er ist ein hübsches Tier.
00:20:18: Er ist um etwas anderes als ein Kett-Content.
00:20:20: also ich meine es gibt hier auch schon Metaphern die gerade in anderen Häumen außer den gesellschaftspolitischen Räumen kursieren.
00:20:29: Ja, was mich da daran sehr interessiert in drei D. Das war auch in den eben schon mal angesprochenen Google-Räumen ist sozusagen dass ich das Gefühl habe wenn wir das virtuelle wieder ins Reale bringen dann verstehen wir besser was da eigentlich passiert.
00:20:42: und das ist zum Beispiel eins von diesen wollen weil der Wolf der sehr so zu sagen so aus ist ein Wireframe und so ist dreidee halt aufgebaut.
00:20:50: jedes dreidemodell ist aufs hunderte manchmal Millionen von kleinen Drehecken aufgebaut über dann.
00:20:55: Da werden dann sozusagen die Fotos drüber bezogen und wir haben diese Emulation von einem Wolf, der durch eine Weile läuft.
00:21:03: Das sind nämlich die Bilder, die dann entstehen also diese Techno-Imagination.
00:21:09: ich würde gerne noch mal auf diesen Brief zusammenkommen.
00:21:11: du hast ja so ein Storyboard ausgescheldert und da ist es ja nun mal so dass das eben nicht die Wiederkehr des immergleichenes.
00:21:19: Sondern bei jedem, zwar jeder neue Eingabe ist das Rotkäppchen anders.
00:21:24: Was
00:21:24: bedeutet das?
00:21:26: Es ist
00:21:26: ja alles völlig instabil.
00:21:28: Auch das... Das ist ja gerade noch das große Problem an der KI aber da sind sie halt rein am Arbeiten.
00:21:33: normalerweise wenn ich jetzt in so ein Diffusionsmodell gebe und ich arbeite nicht mit Zietz also mit festgelegten Quellen quasi dann kriege ich immer ein komplett anderes Mädchen.
00:21:43: Und das ist ja da auch sehr gut sichtbar, die sieht ja nie gleich aus.
00:21:45: Da sieht er extrem unterschiedlich aus also von einem jemand hat es mal gesagt irgendwie wie ein Junkie vom Hauptbahnhof bis zum kleinen Mädchen was man sich sozusagen sofort in die Ecke.
00:22:00: und das ist genau das was die KI momentan da nicht kann, aber das ist auch genau, woran die ganzen Agenturen und so weiter arbeiten.
00:22:07: Die Wiederholbarkeit dessen, dass das eben immer wieder ist und in der Weile ist die KI ja auch da total weit.
00:22:14: Das heißt sie können diese Dinge reproduzieren.
00:22:19: Und das ist natürlich der nächste Schritt, der das sozusagen noch weiter ins Pseudo-Reale oder wie immer man es nennen will ziehen wird.
00:22:34: Vielleicht noch mal, weil du fragst nach der Techno-Immagination.
00:22:38: Das war ja sozusagen das Flusser Marcel, bitte hilf gerne wenn ich misst erzähle.
00:22:43: aber es geht darum dass Flussers Unterschiede zwischen den nicht konventionellen traditionellen Bildern und den technischen Bildern also mit Erfindung der Fotografie in ihrer Akkuratnis Wie soll ich das sagen?
00:23:03: Berechenbarkeit, Sprachflüsse davon.
00:23:05: Das ist eine neue Imagination geben muss für diese Bilder damit wir uns von denen nicht überrollen lassen, damit wir die verdauen können weil sie sind einfach so streng dass wir nicht damit umgehen können, so direkt dass wir Und so verstehe ich den Begriff der Techno-Imagination.
00:23:28: Da ist natürlich auch die Imagination drin, also die Vorstellungskraft.
00:23:32: und letztendlich kommen wir dazu zurück, dass wir für jede Bild eine Vorstellungkraft brauchen.
00:23:39: Zeigen wir das unsere Hund oder unsere Katze?
00:23:41: Das passiert nichts.
00:23:42: Selbst Schimpansen können die Bilder nicht sehen.
00:23:45: D.h.,
00:23:46: die Einbildung dessen, was sich da sehe ... unheimlich viel Intelligenz braucht, aus so einem Bild etwas wieder zu erkennen.
00:23:55: Den sieht da Flusser eben durch die Erfindung der Fotografie als nochmal ganz ganz anders zu hinterfragen.
00:24:03: Das heißt letztendlich würden auch ... ich nenne das nicht KI sondern die Software eben nicht... Die würde dann auch nicht hallucinieren wie man heute so schön sagt dass die KI halluciniert, sondern Wir sind zu blöd, Ihre Halluzinationen zu lesen.
00:24:16: Weil der Anspruch, dass hier eigentlich noch ein referenziales System repräsentieren müsste sowieso schon längst ad absurdum ist.
00:24:23: Und die Halluznation kommt natürlich daher, dass wir das semantisch sozusagen als Halluzziationen empfinden.
00:24:29: aber die KI empfindet es gar nicht so?
00:24:31: Klar!
00:24:31: Die empfindete ja bekannterweise... Ich glaube die KI umfindet doch bekanntherweise gar nichts.
00:24:35: Aber jetzt mal abgesehen davon Reicht man das trotzdem?
00:24:38: Ich würde es ja nicht nur ausstellen, wird das jetzt einfach so irgendwie ... Für mich hat das natürlich auch noch ganz andere Gründe, dass ich das mir interessant finde.
00:24:47: Ja klar!
00:24:47: Weil es kleine Mädchen die im Wald sind von irgendwelchen bösen Wolfen verfolgt werden.
00:24:54: Es gibt gerade bestimmte Metaphern in der mit Wolfsiakten und über Wolfshetze gesprochen wird.
00:25:01: Kleine Mädchen mit roten Kopftüchern und wo aber gleichzeitig am Ende des Tages dann So ein schräger, betrunkener Wolf im Bett liegt der gerade die Mutter verspeist hat.
00:25:13: Das ist ja auch unser Titelbild mit einem komischen Grip und gleichzeitig eine rote magaartige Kappe aufhat.
00:25:22: du hast ja auch ganz bewusst solche Bilder ausgewählt damit ich dich gerne nochmal Vielleicht dich fragen.
00:25:28: Ja, es geht natürlich letztendlich auch um den Hintergrund in den gesellschaftlichen Bezug und der Wolf steht natürlich für mich als das was gleichzeitig das Fremde ist aber auch zur Natur gehört.
00:25:37: ja also in diesem Konflikt jetzt haben wir mittlerweile ja die Wolfs Diskussion komplett nochmal eine ganz andere Dimension als vor fünf Jahren.
00:25:48: Aber letztendig ist es im Grunde wie ne Metapher.
00:25:51: Und in diesem Film geht es natürlich nicht um die typische Märchenhafte für Kinder wichtige Ordnung von Gut und Böse, sondern die wechselt andauernd hin und her.
00:26:00: Es gibt eine andauernde Täter-Opferwechseln zwischen.
00:26:04: mal ist das Rotkäppchen das Liebe, mal ist auch das Rotkeppchen selber der Aggressor sozusagen.
00:26:10: Und die ganzen Metaphern, die darüber gekommen sind, die teilweise ... bestimmt waren, aber teilweise eben auch durch den sogenannten Bias der KI sich entwickelt hat.
00:26:20: Weil die auf Daten beruht sozusagen die Kunstgeschichte oder überhaupt die Kulturgeschichte der letzten... und das sind so für mich interessante Verbindungen, dass dann sozusagen Bilder entstehen die ich als Künstler ja gar nicht direkt gemacht habe.
00:26:38: Sondern deshalb heißt es auch Ich sehe mich nicht alleine sondern ich sehe diese Software sozusagen als Mitautor dessen.
00:26:45: aber was ich denn damit mache Das ist natürlich dann letztendlich die künstlerische Intention.
00:26:52: Ist es ja immer wichtig, mache ich etwas oder bringe... Auf
00:26:55: jeden Fall haben wir einen wunderbaren Passkarte gedruckt und das gibt auch ein QR-Code.
00:27:02: Und den kann man vielleicht auch irgendwo in so einer Leinstellen und dann einen kleinen Ausschnitt sehen aus dem Film.
00:27:10: Das ist nicht die zehnminütige Fassung, in der auch Bitmontagen sind mit Emitatoren vom Großdiktator und so Hitler Nachahmer sondern eben... Ja, eigentlich eine kleinere Fassung die wir da erst mal so eingegeben haben.
00:27:30: So für den äußeren digitalen öffentlichen Raum.
00:27:34: Ja, soweit erstmal zu unserer Führung hier oder zum öffentlichen Teil des Artist
00:27:40: Talks.
00:27:41: Danke.
00:27:43: Ja danke an Sabine und Achim.
00:27:45: das hat echt Spaß gemacht finde ich und ich konnte mich entspannt zurücklehnen und zuhören.
00:27:50: Danke euch sehr, das war eine Runde Sache.
00:27:52: Aber ein zwei Fragen hatte ich dann doch noch an Achim und die hört ihr im dritten Teil!
00:27:57: Die Ausstellung von Achim Monet läuft noch bis zum zweiten August in Gladbeck IN der neuen Galerie in Gladbek.
00:28:05: Ja habt ihr beim Zuhören eine Frage?
00:28:07: Dann teilt eure Gedanken super gerne mit mir und schreibt mir einen Mail an.
00:28:10: Podcast et Fotografie neu denken.
00:28:14: Ja und wenn ihr eine interessante Veranstaltung habt zum Thema fotografische Bilder, Fotografie, KI, Photophilosophie, Fototheorie usw.
00:28:23: dann meldet euch auch gerne und wir schauen was wir gemeinsam vielleicht sogar live vor Ort machen können!
00:28:28: Auch hier einfach eine Mail an Podcast at Fotografieneudenken.
00:28:35: Ja und wenn euch diese Episode gefallen hat, teilt sie gerne mit euren Kollegen und Freunden.
00:28:39: Drückt auf abonnieren und hinterlasst mir super gerne eine fünf Sterne Bewertung auf Spotify oder Apple Podcast oder wo auch immer ihr den Podcast hört denn das rankt meine Sichtbarkeit nach oben und es wird sozusagen sichtbarer.
00:28:55: ja in diesem Sinne vielen Dank fürs dabei sein ciao ciao und bis zum nächsten
00:29:00: mal
00:29:04: Fotografie neu denken,
00:29:06: der Podcast.
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