STAFFEL 9 ist online. Freue mich, wenn ihr rein hört. Euer Andy Scholz.

Tankred Stachelhaus und Andy Scholz

Shownotes

Tankred Stachelhaus und Andy Scholz

Artist Talk im Kunstverein Ruhr

Seit mehr als 20 Jahren kennen sich Tankred Stachelhaus und Andy Scholz. Zum ersten Mal begegneten sie sich, als Tankred einen Artikel über die fotografische Arbeit von Andy in einer Essener Tageszeitung schrieb. Im Kunstverein Ruhr treffen sie sich wieder, um die Zeit etwas Revue passieren zu lassen. Die Diplomarbeit von Andy Scholz wurde übrigens 2005 im Forum für Kunst und Architektur gezeigt, in dem das öffentliche Gespräch am 20. März 2026 stattfand.

Tankred Stachelhaus, Jahrgang 1970, ist Magister der Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Philosophie, Vorsitzender des Kunstvereins Ruhr, Mitbegründer der Essener Ausstellungsreihe »Kunst im Wohnraum« und Jurymitglied des Förderpreises »Junge Positionen NRW«. Im Terminal des Düsseldorfer Flughafens initiierte und kuratierte er die preisgekrönte Schau »Art Walk«. Über zwei Jahrzehnte lang begleitete er unter anderem für die Neue Ruhr Zeitung, die KUNSTZEITUNG und den Informationsdienst KUNST die Kunst- und Ausstellungsszene in Essen, dem Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen. Er begleitete mit seinen Texten und Reden zahlreiche Kataloge und Vernissagen. Darüber hinaus ist er Gitarrist der »Funkrockimprovisationskappelle ›Projekt‹«.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren, studierte zunächst Philosophie und Medienwissenschaften, um dann schließlich an der Folkwang Universität der Künste in Essen einen künstlerischen Abschluss in Fotografie zu machen. Er lebt seit mehr als 20 Jahren mit seiner Familie als freier Künstler, Autor und Dozent in Essen-Rüttenscheid. Seine Arbeiten wurden seitdem international ausgestellt. Zahlreiche Lehraufträge führten ihn quer durch die Bundesrepublik und die USA. Als Kurator und Künstlerischer Leiter machte er sich zuletzt einen Namen mit Ausstellungen und Symposien für das INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER sowie als Herausgeber und Moderator vom Podcast: Fotografie Neu Denken. Darüber hinaus ist er Organisationsleiter des Deutschen Fotobuchpreises.

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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz Episoden-Cover-Foto: privat


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Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz

Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2026.

Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. 2016 wurde er in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen-Rüttenscheid (Ruhrgebiet).

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Transkript anzeigen

00:00:00: So, ja immer wieder haben

00:00:03: wir.

00:00:04: Blinkt das bei dir noch?

00:00:06: Ja, sieht

00:00:07: gut aus!

00:00:08: Sag mal was.

00:00:11: Guten Tag, guten Tag, Test-Test-Tests.

00:00:15: Eins zwei drei vier.

00:00:17: Das ist eine Podcasterkrankheit, die müssen immer alles mitschneiden.

00:00:37: Fotografie neu denken der Podcast.

00:00:40: Moin und herzlich willkommen zu meinem Podcast.

00:00:42: Fotografien neu denken.

00:00:44: mein Name ist Andy Scholz.

00:00:47: Heute geht es um mich.

00:00:50: Ja, ihr habt richtig gehört?

00:00:51: Heute geht das um Andy Scholz und zwar hatte ich die Ehre zu einem Artist-Talk in den Kunstverein Ruhr eingeladen worden zu sein.

00:00:59: Werden Kunstvereinen Ruhr nicht kennt.

00:01:01: er ist ein kleiner feiner Ausstellungsraum mitten in der Innenstadt von Essen am Kopfstallplatz.

00:01:06: Kurator seit mehreren Jahren ist Peter Friese der immer wieder sehr interessante Positionen des künstlerischen Schaffens präsentiert.

00:01:15: Zuletzt Johanna von Monkevic, mehr zu dem Programm findet ihr natürlich unter www.kunstverein-rohr.de.

00:01:25: Ja dass ich da mal sitzen werde um über meinen Werdegang und meine Sicht auf die Dinge und die Kunst zu sprechen das habe ich kaum geglaubt zumal ich dort nebenan im Forum für Kunst und Architektur für genau einundzwanzig Jahren meine Diplompräsentation gezeigt habe.

00:01:43: Aber ich will gar nicht zu viel erzählen, denn meine Stimme werdet ihr jetzt noch eine ganze Weile hören.

00:01:47: Das Gespräch führte Tankrett Stachelhaus, den ich seit über zwanzig Jahren kenne der lange als Föhtonist in Essen geschrieben hat und jetzt gerade der erste Vorsitzende des Kunstvereins Ruhe ist.

00:02:00: Aber auch das hört die hier gleich.

00:02:02: Freu mich wenn ihr dran bleibt!

00:02:05: Viel Spaß!

00:02:14: Das ist alles gut.

00:02:17: Aber tatsächlich die Geschichte ist ganz lustig, weil Andy Scholzer heißt sich tatsächlich seit der fünften Klasse und deswegen klingt es für mich immer noch ein bisschen ungewohnt wenn ich Andi genannt werde.

00:02:28: aber im Rohrgebiet das ist vielleicht normal dass man Andi sagt, das ist ein Klassiker glaube ich.

00:02:33: Also ich kenne den Andy schon ziemlich lange.

00:02:36: Ich glaub' es hat über zwanzig Jahren.

00:02:38: wir haben uns kennengelernt in der Galerie Ockhardt.

00:02:41: Ich weiß nicht ob die irgendeinem jemand kennt Und Dirk Ockert war ein junger Galarist, richtig grün hinter den Ohren und sehr viel Dampf hatte der so darin.

00:02:50: Und es hat sich ganz junge Positionen gezeigt und er hat eben unter anderem einen Auge auf den Ende geworfen.

00:02:57: Da habe ich eine schöne Ausstellung gesehen.

00:03:00: So sind wir in Kontakt geblieben als Erster Fotograf.

00:03:03: Ich wollte gerne gleich mal etwas zu seiner Biographie sagen.

00:03:08: Ein bisschen was aufgeschrieben damit ihr wisst... Ja und

00:03:09: Tanker ist ganz bescheiden!

00:03:11: Er hat geschrieben über mich ne?

00:03:12: Er hat dann ein Artikel geschrieben und so sind wir ja auch immer wieder in Kontakt geblieben, weil du immer wieder geschrieben hast in die kleine Sachen und mich da selber eingeladen.

00:03:20: Das kommen wir später zu.

00:03:22: Ja ich hatte eine kleine Rubrik in der neuen Rohrzeitung einmal in einer Woche und galt es sich zu füllen.

00:03:29: das ist natürlich super weil ich auch für die Grundszene hier glaube ich wenn man nicht immer kämpfen musste können wir einen Artikel haben.

00:03:35: soweit aber es war klar es gibt da einem eine Rubrik betreut und ich hatte ja ein offenes Ohr für Kunst.

00:03:44: Ich bin gerne zu den Etagen gegangen, habe die auf dieser Art und Weise viele Ausstärkung gesehen hier in Essen.

00:03:54: Also Andy Scholz,

00:03:56: ich mache

00:03:56: mal einen kleinen Parkour-Ritt durch seine Biografie.

00:03:59: Wurde im Varell geboren, das ist am Jadebusen also an echter

00:04:04: Ostfriese.

00:04:08: Darf ich das gar nicht verraten, dass du auch Nordische Nieder nochmal anstimmst?

00:04:15: Selber schreibst.

00:04:17: Ja, also das ist ein kleiner Ort mit vierzehnzehntausend Einwohnern.

00:04:24: Du studiertest Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf Kunst- und Design an der HBK Braunschweig Und Fotografiefototherie an der Volkmann-Universität der Künste in Essen.

00:04:36: Du bist freier Künstler, Autor und Dozent.

00:04:40: Seit zwei Ton zwölf unterrichtest du an verschiedene Instituten Unter anderem der Universität Regensburg, der Fachhochschule Würzburg, den Nord-Dakotas State University in Fago.

00:04:52: Wo mich dann der Dirk ja hingeholt hat,

00:04:54: quasi auch?

00:04:55: Ja.

00:04:56: Sehen wir gleich mal rüber über deine Sachen da.

00:04:59: und der Philips Universität in Marburg, hohe Universität Bochum, pädagogische Hochschule

00:05:04: Ludwigsburg.

00:05:05: also

00:05:06: das könnte ich jetzt endlos glaube hier weiter führen.

00:05:09: Also, ich glaube deine Biografie ist länger als sie vom Kappab.

00:05:18: Aber was jetzt so heraussticht?

00:05:19: Ist eben seit dem Jahr zweizehntzenen bist du künstlerischer Leiter und Kurator von der Internationalen Festival Fotograf Schabilder in Regendburg.

00:05:29: Das hast du gemeinsam mit Martin Rossner gegründet und dann kam Corona und ihr habt überlegt, wie könnt ihr dieses Festival weiter machen?

00:05:39: Und dann hast du ein Podcast gegründet das dann auch integriert wurde.

00:05:43: Auch nachdem das Festival wieder vernünftig anlief, habt ihr es weitergeführt und auch integrierter.

00:05:52: Dieser Podcast heißt Fotografie neu denken immer mit einem Punkt dazwischen.

00:05:58: Und...nein?

00:06:00: Nö.

00:06:00: Irgendwo habe ich's

00:06:01: so gesehen.

00:06:02: Kann sein!

00:06:03: Aber nein Also Schneidest du raus?

00:06:05: Übrigens wird dir dieses Gespräch gerade aufgezeichnet.

00:06:08: Deswegen habe ich hier so einen Pin, weil er gerne diesen Podcast je nachdem wie er wird, aber das Schrott wird nicht.

00:06:16: Je nachdem was du fragst.

00:06:18: Wenn man die Frage dann auch bewusst ist in

00:06:22: dem... Sehr klar!

00:06:24: Ist eine Podcasterkrankheit noch nicht?

00:06:26: Ja und da hast du schon über zweihundert Personen aus der fotografischen Universum interviewt in deinem Podcast zum Gast gehabt.

00:06:34: Es gibt noch ein paar Mehrfolgen, die in so Zusammenfassungen sind und...

00:06:38: Ja oder über das Festivalbericht im deutschen Fotobuchpreis der ja auch dann dazugehört genau.

00:06:43: Aber ich will erst mal über die Kunst sprechen.

00:06:50: Ich habe dazu meinen alten Artikel, den ich über dich geschrieben habe nach Hause gesucht.

00:06:54: er ist nicht besonders gut, muss ich sagen aber... Also ich sehe da einige handwerkliche Fehler und es ist ein bisschen fedantisch usw.

00:07:05: War halt vor zwanzig Jahren...

00:07:07: Ist wirklich nur ein Absatz, weil ich habe ja wie gesagt nur eine kleine Rubrik gehabt, da hab' ich immer noch ganz schnell kurz kritikten oder kurz Infos rausgelassen Und wir... Ich hatte schon bessere Artikel über dich aber die habe ich nicht gefunden.

00:07:21: Okay!

00:07:22: Das is doof.

00:07:25: So Allerweltsmotive lichtet Andy Scholz ab Rolltore, Straßen, Kaugummi, Automaten, Tunnel und immer wieder Ausfahrtssagen.

00:07:36: Durch dies macht er mit einer solch lakonischen Ironie das man fasziniert vor den Fotos stehen bleiben muss!

00:07:43: Die Galerie Obrist am Museum widmet dem Essener Künstler bis zum XXIII.

00:07:48: Mai eine groß angelegte Show.

00:07:52: Scholz spricht von meiner Art zu sehen und dem Charme der Rudimente alter Zeiten.

00:07:58: Düster sind meist seine an Filmkulissen vom Endzeit-Thriller im Heroin-Chick, wie Blade erinnernden Bilder.

00:08:05: Große Schatten legen sich aufs Mauerwerk.

00:08:08: Kohlenstaub färbt den Putz ein.

00:08:11: Ihnen interessiert der Moment wo eine Situation kraftvoll erscheint?

00:08:15: Die Motive findet der... ...fünfunddreißigjährige Im ganzen Ruhrgebiet per Zufall Etwa einen heruntergekommenen Tunnel aus der Jugendstilzeit in Duisburg sich nur noch erahnen.

00:08:32: Der helle Mittelstreifen und die Neonleuchten zeichnen eine Linie ins Foto, überhaupt!

00:08:38: Die Komposition spielt eine wesentliche Rolle.

00:08:40: geschickt setzt Gescholz an der K-Straße neun fünfzig die Drecksspuren der Vergangenheit unauffällig in Beziehung zur geometrischen Form.

00:08:49: Würde ich heute nicht mehr so sein...

00:08:52: Was würdest du nicht mehr sagen?

00:08:54: Ich glaube man müsste das deutlich ergänzen weil Er hat zum Beispiel auch den Neubau des Museums Volkvanz fotografiert.

00:09:05: Aber das war

00:09:05: später,

00:09:06: ne?

00:09:07: Das

00:09:09: waren schon viele Motive immer dabei die beispielsweise Gängezeiten und Passagen oder Autos.

00:09:18: irgendwie

00:09:18: hat es

00:09:19: oft mit Mobilität zu tun oder mit Transfärern oder Transformationen.

00:09:25: Es waren Orte beispielsweise diese Unterführung Die ich jeden Tag sehe, weil ich hab die geklaut.

00:09:34: Nee!

00:09:34: Ich habe sie nie abgeholt.

00:09:37: Wie hängt bei uns im Haus vor ihr reinkommen?

00:09:40: Das ist eine Unterführung.

00:09:42: Dann überbleibst du aus dem Kunst- und Wohnraum aus der Ausstellung.

00:09:46: Und er hat sie nicht abgehult... ...und ich war jetzt aber auch nie dahinterher, dass er die abholt,... ...weil ich mir so gut gefällt.

00:09:53: Also ich habe sie bewusst nicht ab geholt.

00:09:56: Okay.

00:09:57: Es ist eine Unterführung zu sehen, rötlich und dunkel aber ohne künstliches Leben.

00:10:04: Das war groß auf die Bond auch gezogen.

00:10:07: Das ist übrigens immer bei meinen Arbeiten so.

00:10:09: es ist immer das vorgefunden.

00:10:13: Groß auf die und dann ja es sind Momente des Übergangs des Wechsels und das hätte ich gerne noch reingeschrieben.

00:10:22: Aber jetzt habe ich so viel geredet.

00:10:27: Wurde ich dich auch mal ein paar Fragen stellen.

00:10:29: Wie bist du zu Fotografie gekommen?

00:10:37: Jetzt zitiert er mich in meinem Podcast, das ist meine erste Frage an meine Leute.

00:10:41: Wie bin ich zu Fotographie gekommen.

00:10:43: Das ist eine gute Frage!

00:10:44: Ich habe erst Malerei studiert oder Malerei gemacht.

00:10:50: Meine Mappen waren immer Malerei Und irgendwie war mir das aber nicht genug.

00:10:55: Ich habe immer versucht, die Medien miteinander zu verbinden.

00:10:58: Ich weiß noch, dass ich zum Beispiel mir irgendwann mal nach meinem Abitur... Da hab' ich immer gemalt und ich habe auch Kunstleistungskurs gehabt und immer gemalte und gezeichnet.

00:11:08: Und dann aber irgendwann einmal die Kamera von meinem Vater benutzt und damit Dias fotografiert von einem Freund von mir und diese Dias auf eine Diabfläche projiziert und die wieder abfotografiert und immer so rumgespielt.

00:11:22: damit Und damit bin ich dann auch genommen worden zum Beispiel in Braunschweig.

00:11:29: Das war eine ganz schöne Sache, weil ich immer an der Akademie studieren wollte und keine Akadie hat mich mit meiner Malerei genommen.

00:11:38: aber diese Fotografie habe ich eingereicht.

00:11:41: Damit haben sie mich dann genommen.

00:11:44: Dann habe ich gedacht okay, kannst du dich ja intensiver beschäftigen?

00:11:50: oder musste ich vielleicht sogar damit beschäftigen.

00:11:52: Und dann habe ich da angefangen, in Braunschweig... ...in dem schwarz-weiß Labor nächtelang durchzuarbeiten wie man das dann halt so macht als Student.

00:12:01: Was waren die Motive?

00:12:04: Auch wieder lustigerweise vorgefundene Straßenmotive.

00:12:08: Ich hatte zum Beispiel mit einem Händ vielleicht jeder von euch platt gedrückte Dosen fotografiert auf der Straße.

00:12:15: Gibt's heute weniger weil es Dosenfant gibt.

00:12:18: Damals gab's auch keinen Dosenfand.

00:12:21: Und da hab ich dann immer diese Dosen, die dann so kaputt geknickt, kaputt getreten waren, Flaschen fotografiert und die dann schwarz-weiß abgezogen.

00:12:30: Ja.

00:12:31: Die müsste es auch noch geben in meinem Archiv.

00:12:33: Das waren so die ersten Anfänge.

00:12:34: Da weiß ich noch sehr genau wie ich die dann auch vergrößert habe.

00:12:37: Aber ein Schwarzweiß dann?

00:12:40: Weil dieses Labor eben nur Schwarz-Weiß konnte!

00:12:42: Das ist dann wieder der Grund warum ich mich dann in Essen beworben habe weil Hier in Essen gab es halt den Studiengang mit fünf Professoren.

00:12:51: In Brauntrike gabs nur zwei, also Michael Hurt damals und Dorothea Heisfeldt.

00:12:56: Und hier gibt's fünf Professuren mit einer Theorie-Professor dabei, Hertha Möller... ...Hertha Wolf schon?

00:13:04: Und da hab ich dann gesagt okay, da muss ihr noch essen!

00:13:07: Nicht irgendwie orientieren.

00:13:09: Wie war für dich das so als Frise um die Großstadt zu kommen?

00:13:13: Das war, ich hatte ja vorher schon im Düsseldorf angefangen Philosophie zu studieren, weil ich von zu Hause weg wollte.

00:13:21: Und insofern ... das war jetzt kein großer ... Das war keine Überraschung.

00:13:26: Da hatte mich immer schon in größere Städte orientiert und ich bin ein Wilmshafen aufgewachsen.

00:13:31: Es ist eine Achtzigtausend Einwohnerstadt nicht weit von Farel.

00:13:35: Man sagt über Farel?

00:13:36: Nicht Warel!

00:13:37: Okay...

00:13:38: Das war für mich kein ... Außer der Karneval im Düsseldorf.

00:13:43: Das war krass.

00:13:44: Ich weiß noch genau, als ich zum ersten Mal in DüsselDorff ankam.

00:13:48: Ich hatte die Wohnung bezogen, ich weiß gar nicht, Januar, Februar.

00:13:52: Weil dieses Studium irgendwie im April anfängt oder was?

00:13:55: Und dann dachte ich jetzt gestern mal in die Innenstadt, irgendwie brauchst du ein paar Sachen keine Ahnung und es war Weiberfastnacht.

00:14:06: Und ich gehe so die Heinrich-Heine Allee U-Bahn raus.

00:14:09: da ging das schon los wo ich dann dachte, was ist hier denn eigentlich?

00:14:12: Was stimmt hier immer?

00:14:13: Stimmt hier nicht!

00:14:13: Dann bin ich so raus in der Stadt ... jede Menge bedrunkene Leute vorbeigegregen, mich irgendwie anfassen wollten.

00:14:23: Und ich dachte, ich muss hier weg und seitdem bin ich auch nie wieder... ... Karneval.

00:14:28: dann bin ich mal weg nach Hause!

00:14:30: Ja der Norden hat es nicht so mit Karnevalsgarten.

00:14:32: Nee gar nicht, außer als Kind im Kindergarten oder in einer ersten Klasse vielleicht noch.

00:14:39: Aber sonst nicht?

00:14:40: Das war krass, das war so.

00:14:41: der einzige Schock ein bisschen.

00:14:46: Ich habe auch gelesen dass du an der Bühne warst.

00:14:50: Ja, stimmt!

00:14:50: Und Schauspieler?

00:14:54: Als ich das heute gelesen hatte, irgendwie ist mir das dann so aufgefallen dass deine Bilder durchaus auch schon ein bisschen was bühnenartiges haben.

00:15:02: Das hat auch irgendwann mal geschrieben.

00:15:03: ja Also man sieht zum Beispiel einen alten Ford oder so weiter...

00:15:09: Ein Ford Transit

00:15:12: Die Ränder werden immer dunkler sowie so Bühnenraum und Ja, irgendwie perfekt gebeleuchtet.

00:15:20: Also Theater hat mich immer fasziniert genau wie Film.

00:15:22: Das ist ja auch immer wieder David Lynch im Gespräch gewesen oder jemand hat dann auch über David Lynch nachgedacht in meinem Arbeitszusammenhang sozusagen.

00:15:31: Also dieses Nachtaufnahmen, dieses Düstere Lost Highway-mäßig quasi... Ich weiß gar nicht ob das was damit zu tun hat aber dass ich weil auf der Bühne war ich ein Jahr.

00:15:42: also wir hatten es gibt diese Landesbühne Niedersachsen Nord und Wörmshafen Und ich wollte mir das mal angucken, weil ich irgendwie das Interessant fand.

00:15:57: Dann gab es diese Möglichkeit eben, dass die Statisten gesucht haben, die auf Tournee mitgehen, weil diese Landesbühne heißt eben Landesbähne, weil sie aus Friesland weit Aufführung macht.

00:16:07: Also wir sind dann mit dieser Truppe quasi durch ganz aus Friesland getourt in diese kleinen Ausstellungs- und Theaterhäuser.

00:16:15: Die hatten dann keine eigenen Ensemble, sondern die haben sich immer das eingekauft und es hatte diese Landesbühne gemacht.

00:16:20: Und wir haben die West Side Story einstudiert und da brauchte man ja viele Schauspieler und auch eben diese beiden Gruppen...und ich war dann einer der Puertirikaner, musste dann tanzen, singen und auch Sprechrollen übernehmen.

00:16:34: und das habe ich dann halt einen Jahr lang gemacht.

00:16:36: weil diese Tour ein Jahr lang ging und dafür hab' ich den Vertrag gekriegt ... haben wir alle einen Vertrag gekriegt.

00:16:40: Also dann haben wir nix anderes gemacht, wenn im einen Jahr.

00:16:43: Okay...

00:16:44: Und deswegen das war aber eine super Erfahrung natürlich, ne?

00:16:46: Das war irgendwie so auf Tour sein irgendwie ... ... ein Jahr lang von Bühne zu Bühnen ... Na oder nein!

00:16:52: Die Inseln haben wir bespielt,

00:16:54: ne?!

00:16:54: Wir waren ja aus physischen Inselen zu Gast.

00:16:57: Aber so einem Einfluss auf deine Fotografie sichst du jetzt nicht so wie ... Wie das jetzt so katastrophisch wäre mit dieser Bühner beispielsweise?

00:17:04: Nee,

00:17:05: glaube ich weiß ich nicht.

00:17:06: Jetzt kann man natürlich so interpretieren im Nachhinein, dass geht Und ich kann das auch flachvollziehen, aber das ist eher so mein Interesse grundsätzlich gewesen.

00:17:13: Ich habe mir natürlich auf alle möglichen Theaterstücke angeguckt immer wieder, weil ich dann auch in diesem Theater unterwegs war oder auch in dem Leben stattgefunden habe und hab mir ganz viel Theaterstück angegückt.

00:17:24: Kann sein dass es... Also die Westerts-Sorry war natürlich bunt laut groß.

00:17:31: Das war überhaupt jetzt keine avantgardistische Sichtweise oder irgendwas sondern auch keine künstlerische in meinem Verständnis sondern genau das Gegenteil eigentlich.

00:17:41: Es war mehr so Musiker halt, ist ja auch Musiker.

00:17:44: Dann gehen wir noch mal zurück zu den Orten der Transformationen.

00:17:47: die haben dich hier auch nach Dakota geführt?

00:17:50: Ja doch immer auf Dakota.

00:17:51: Wir sind

00:17:51: ein bisschen was dazu erzählt.

00:17:53: Ja wir haben ja Dirk Ockert schon angesprochen, er ist ja dann irgendwie... War der als... Musst du vielleicht etwas auswohlen?

00:17:58: Der war als Schuleaustausch, war der in North Dakota im Fago eben Als Schüler-Austausche ein Jahr in North Dakota und ist dann hat da.

00:18:09: dann ist dann immer mal wieder dahin, weil er befreundet war mit einigen und es hat lange gehalten.

00:18:14: Und dann ist er dahin und hat die Mutter seine Sohnes kennengelernt und so kam das dann, dass er dann irgendwann entschieden hat, er muss nach Norderkota ziehen.

00:18:23: Weil die Mutter, seine Sohnes wollte nicht nach Deutschland, sie wollte in Amerika bleiben und er hat dann gedacht okay, Business kann ich überall machen?

00:18:33: Und ist dann nach Noderkota ausgewandert quasi also fast zehn Jahre lang.

00:18:39: Damit war auch quasi die Galeriarbeit zu Ende, zu dem Zeitpunkt.

00:18:42: Die hatte sich ja klassischerweise drei Jahre Zeit genommen um durchzustarten mit dieser Galerie Ockardt und das hat aber nicht so richtig funktioniert.

00:18:52: also es hat jetzt nicht dazu geführt dass er ein reicher Galarist wurde sondern das hat zwar funktioniert irgendwie aber er hat sich da so ein bisschen anders vorgestellt, nach drei Jahren fand's das richtig und das halt ist nicht.

00:19:06: Und dann ist der Immobilienmarktler Also Realtor heißt das, oder wie hast du es in Amerika geworden?

00:19:14: und hat dann auch da ein Business gemacht.

00:19:17: Das hat er erfolgreich gemacht.

00:19:18: Er ist in diesem Handel geblieben aber hat nicht mehr Kunst verkauft sondern Häuser verkauft.

00:19:23: Und das macht er sehr, sehr erfolgreich gemacht im Nordralkurter.

00:19:27: Und hat aber da auch natürlich... Jörg Ockert hat es einen Tausend Sasser der auch unheimlich viel Energie hat.

00:19:34: Das hattest du ja auch schon geantwortet.

00:19:36: Und er hat natürlich dann mit diesen Museen, die es da gibt in Moorhead.

00:19:40: Also in Minnesota ist ja direkt der nächste Staat Richtung Osten.

00:19:45: In Moorheed ist dann Fago-Moorhead quasi so eine Stadt, die eigentlich eine große Stadt ist – mit zweihunderttausend Einwohnern oder dreihundert tausend, aber durch diese Bundesstaatsgrenzen geteilt ist.

00:19:59: Deswegen ist das eine Farbe und das andere MoorHED.

00:20:01: Und in Moorehead gibt's aber ein großes Museum!

00:20:04: Und da war er dann ein Member auf Bord oder wie man das nennt in Amerika, Erwarsung für diesen Vorstand mit drin und hat mich dann eingeladen über diese Ausstellung zu machen.

00:20:17: Weil ich dann vom Deutschen Generalkonsulate auch wieder durch Dirk den Antrag stellen konnte beim Deutschen General Konsulat in Chicago für eine Arbeit über das Fracking- stark gefördert und dann haben sie da Öl durch Fracking gefördert.

00:20:35: Und ich wollte mir das angucken, habe dann Anträge gestellt bla bla... Das ist in der

00:20:40: Öl-Landschaft erwarten?

00:20:41: ...und dann hab' ich da fotografiert.

00:20:43: Genau was ich erwartet hab', können wir ja gleich nochmal darüber reden aber auf jeden Fall eine Arbeit gemacht und das ist ausgestellt worden im Museum.

00:20:52: Ich war dann zweimal, weiß ich nicht wieviel, zwei drei Monate war ich dann zweimal dreizehn und vierzehn innen.

00:21:01: Ich habe unter anderem auch den Lehrauftrag gehabt an der Universität.

00:21:04: Das war sozusagen so ein Finanzierungspaket, was die da geschnürt haben.

00:21:09: So eine Bande, genau!

00:21:11: Wie man das so macht?

00:21:11: Das mache ich ja heute auch mit dem Festival und so, dass es dann irgendwie alles ganz gut ist wenn wir dann so ein paar Sachen zusammenschnürten.

00:21:17: Und so haben sie das aufgemacht und das war dann so eine Refinanzierungssache insgesamt.

00:21:22: Und das war super.

00:21:23: Ja, aber

00:21:24: mit welcher Erwartung bist du denn

00:21:25: dahingehend?

00:21:26: Genau, ich hatte also erwartet... Ich würde da irgendwie das böse Fracking sehen, um dann festzustellen dass die Prairie die Praerie ist und das Fracking ja unter der Erde stattfindet.

00:21:41: man hätte es natürlich auch nicht anders ahnen können eigentlich.

00:21:43: Aber ja so und dann habe ich aber dann diese Arbeiten gemacht, die dann das ganze Drum herum zeigen ne?

00:21:51: Die Ölzüge, die ÖLKWs natürlich wieder rumfahren, aber es war gar nicht so dramatisch Die ist mehr

00:21:59: so dokumentarische.

00:22:00: Genau, da bin ich so ein bisschen unter uns jetzt hier in die Dokumentarpotografie abgerutscht, könnte man sagen.

00:22:08: Weil ich... Warum eigentlich?

00:22:11: Eine gute Frage!

00:22:12: Vielleicht war das Konzept zu schwammig.

00:22:17: Weil nicht diese Erwartungshaltung wurde erfüllt.

00:22:20: Ich habe mich die Bilder gefunden, die ich erwartet hatte.

00:22:24: Aber auch nachts bin mit dem Auto und den Mietwagen durch die Gegend gefahren.

00:22:29: Viertausend Meilen durch die Gegengegänge, ganz neuen Tag Norddakota mich gefahren immer von einem Ölfeld zum anderen aber die sahen halt gleich aus und es war überhaupt nichts so wie ich das dachte dass es ausgeht.

00:22:43: So wie der Dirk Ockert hast du dich ja dann auch umorientiert?

00:22:46: Du hast ja in die künstlerische Fotografie auch ein bisschen beiseite geschoben.

00:22:52: Ja, das fing da an.

00:22:53: Das hatte ich ja dann auch in unserem Vorgespräch auch schon erwähnt.

00:22:56: Also im Jahr zwanzig vierzehn und fünfzehn lief das so ein bisschen nicht so wie ich mir das gedacht habe.

00:23:04: Die Galerieausstellungen wurden weniger... mag an meinen Arbeiten gelegen haben, mag am Markt an sich hier gelegen sind.

00:23:13: Das ist vielleicht eine ganz andere Diskussion aber ich hab einfach gedacht, ich nutze immer die Chancen so ein bisseln, die wir geboten werden Und dann habe ich als Jahrzehnte die Chance gehabt, das Festival zu gründen in Regensburg und hab es gemacht.

00:23:27: Da muss man vielleicht auch ein bisschen ausholen.

00:23:28: also im Jahr zwanzig zwölf habe ich ja diesen Lehrauftrag in Regenburg gekriegt nachdem ich eine große Einzelausstellung hatte in der städtischen Galerie.

00:23:35: Regensburger Katalog liegt auf dem Tisch und da sind im Grunde genommen diese ganzen Arbeiten über die wir gerade gesprochen haben auch zu sehen.

00:23:44: Hab dann diesen Lehr Auftrag gemacht hat Martin Rosner kennengelernt und die Stadt Regensbruck hatte sich auf die Fahne geschrieben in einem Stadtratsbeschluss, wir wollen statt der Fotografie werden.

00:23:55: Ich kann gar nicht genau sagen warum.

00:23:58: aber das haben die einfach so beschlossen und hatten irgendwie Geld bereitgestellt und Martin Rostmann wusste das natürlich weil er im Regensburg lebt ich ja hier in Essen und ich habe immer als Lehrbeauftragter immer regelmäßig in Regensbruck war und wir uns auch immer wieder getroffen haben auf ein Bier oder Kaffee wie auch immer.

00:24:17: Und dann sagt erzählt ihr mir das?

00:24:18: Dann sagt er lasst es doch mal was machen was uns doch das machen, was unsere Vorstellung ist von Fotografie.

00:24:26: Weil wir uns der zu dem Zeitpunkt ein bisschen einig waren darüber.

00:24:30: es gibt jede Menge Fotofestivals.

00:24:34: die sind mittlerweile alle fast weg lustigerweise aber die machen Fotofoto.

00:24:39: Fotofotos ist jetzt auch wieder so ein Begriff aus der Fotokommunität.

00:24:43: Das ist eben vielleicht dieser dokumentarische Gedanke der auch in Fotografien steckt also etwas abzubilden was man so sieht.

00:24:56: Also als ganz einfache Vereinbarung und das passiert halt gerne auf diesen Fotofestibles, da wird dann auch ganz viel über diese technische Seite geredet.

00:25:05: Welche Kameraden und welche Belichtungen?

00:25:07: Wie hast du es denn gemacht?

00:25:08: Ich habe das jetzt vorhin auf diesem Zettel wieder entdeckt.

00:25:11: Da hat auch jemand dezidiert aufgeschrieben wie er das dann gemacht hat Das Foto Und das ist ein klassisches Fotofotofestible und Martin und ich waren uns aber Eigentlich darüber, das kann es ja nicht sein immer nur darüber zu reden und warum eigentlich.

00:25:29: Ich rede ja mit dem Maler auch nicht darüber.

00:25:32: Es sei dann erst Maler.

00:25:33: vielleicht also aber was hat er denn jetzt für eine Scherenes angerührt?

00:25:38: oder wie hatte der denn jetzt seine Pigmente angerührt?

00:25:40: in welchem Verhältnis?

00:25:42: Sondern ich gucke mir die Malerei an wie da hängt.

00:25:45: Also ich zumindest Und will das wissen Was soll das oder was sagt mir das?

00:25:52: Und so sehe ich die Fotografie eben auch.

00:25:53: Also was seh' ich denn eigentlich?

00:25:56: Deswegen haben wir das Festival auch ganz bewusst nicht Fotofestival Regensburg genannt, sondern eben Festivalfotograf Schabilder und so.

00:26:04: Wir haben ja sogar einen Künstler hier sitzen der bei dem ersten Festival im Jahr zweizig zwanzig siebzehn als Künstlern dabei war nämlich Jürgen Stark.

00:26:13: Wenn man seine Arbeiten sich jetzt anguckt dann würde ich sagen dass ist kein Foto-Fotozeug sozusagen.

00:26:21: was völlig anderes.

00:26:23: Und genau darum geht es in dem Festival, um... Was ist denn da das andere?

00:26:26: Wir werden Alex Grein, Peter Frieser hat Alex Greien eingeladen nach Monkiewicz kommt die glaube ich als Nächste oder auf jeden Fall dieses Jahr noch und das ist auch etwas anderes als... Da geht's nicht darum welche Belichtung wir hier jetzt sehen oder sondern dann muss man gucken... Ich weiß jetzt nicht was ihr zeigen werdet, ich will jetzt nichts zu viel vorweg nehmen Aber das hat uns interessiert und das wollten wir zeigen.

00:26:56: Und eben Fotografie bleiben sozusagen, also es ist vielleicht jetzt ein bisschen... Also ich könnte mir auch vorstellen Malerei zu zeigen aber zum Beispiel fotorealistische Malerei, die gibt's jetzt immer weniger, die ist wahrscheinlich weg möglicherweise, es gibt immer noch so ein paar Maler Und es gibt im Regensburg eine Galerie, die Macht hat futuristische Maler.

00:27:18: Die haben wir dann noch angeschrieben und haben gesagt wie würden sie gerne... zeigt die doch, wer das feststellt?

00:27:23: Jetzt haben die gar nicht verstanden was soll das mit Fotografie zu tun haben?

00:27:27: aber das ist für mich so einer Ebene über die red ich dann gerne.

00:27:31: Also was ist da noch außer eben dieses Fotofoto?

00:27:35: Ja

00:27:36: gut dass du das sagst weil ich habe es eigentlich so verstanden zunächst dass du oder dass ihr eigentlich die künstlerische Fotografie im Blick hattet und da eigentlich dagegen ein bisschen sein wollte, weil ihr nennt euch das.

00:27:52: Das

00:27:52: heißt ja

00:27:53: auch... Also du bist ja Leiter seit Jahrzehnte und Sechzehn dieses Festivals Internationales, Festivals, fotografischer Bilder in Wegenburg.

00:28:01: Das ist jetzt so offen.

00:28:03: Ja?

00:28:03: Es kommt noch irgendwie

00:28:05: für mich

00:28:06: was weitergehen sollte.

00:28:08: also kann man ja auch schon fragen was ist dann die Fotografien überhaupt?

00:28:12: nur dass man Wie so ein technisches Gerät, dann sind wir wieder bei technischen Geräten einsetzt.

00:28:19: Aber wir haben im Grunde genommen... Also der Gedanke war ja vorweggenommen dass die KI passiert ist.

00:28:27: Die gab es ja vorher schon.

00:28:28: also alle die sich mit Fotografie beschäftigt haben wussten das wird dahin führen.

00:28:34: logischerweise Also spätestens seit der Erfindung von Photoshop war mir das mehr oder näher klar, dass irgendeine Automatisierung stattfinden wird.

00:28:42: Und die haben wir jetzt ja extrem.

00:28:44: und wenn ich aber dann mit den Fotoleuten spreche Dann lehnen sie das ja ab.

00:28:49: zum Beispiel und ich lehne es nicht ab sondern Das ist das kann zu einem Ergebnis führen ganz normal wie jeder andere fotografie auch und da müssen wieder über dem Begriff sprechen.

00:29:00: also dann wird ganz schnell dieser begriff der fotografi heißt doch Ionen treffen irgendwie auf eine lichtempfindliche Schicht und werden da manifestiert, also Roland Barth.

00:29:11: Das ist so gewesen.

00:29:12: Also die Ionen, Licht-Ionen, die werden hier reflektiert und kommen ja oft.

00:29:17: das, das ging bei dem Chip auch noch, beim digitalen Chip weil das waren auch noch Ionen Lichtion aber bei KI ist es raus.

00:29:25: Was ist denn überhaupt noch ein Potom?

00:29:27: Wie unterscheidet sich von Malerei?

00:29:30: Lass uns das diskutieren!

00:29:32: Deswegen habe ich das Festival, also jetzt ganz bescheiden Name habe ich erfunden.

00:29:37: Deswegen hab' ich das Festival fotografischer Bilder genannt und nicht Fotofestival.

00:29:47: Ich wollte genau darüber diskutieren und deswegen kam ja auch dann zustande weil wir dann in der Pandemie noch eine Ausstellung zusammengestellt.

00:29:55: da war es wieder bei Jürgen.

00:30:00: Das waren erst eine Triernale, jetzt eine Bienale Von.

00:30:05: im Jahr zwanzig war Jürgen dabei, mitten in der Pandemie.

00:30:07: Wir hatten nur eine Woche auf ein anderes Thema aber wir haben immer alles schön dokumentiert.

00:30:12: also man kann auf der Festivalseite alles genau... Man kann da sogar einen Rundgang und dann haben wir diese quicktime-mäßige Filmchen, da kann man dann sehen was von Jürgens.

00:30:21: da war ein Video dabei weil ich mir nicht mehr leisten konnte.

00:30:25: Transporttechnisch und so.

00:30:28: Ich hätte gerne diese große gehabt wie auch immer.

00:30:32: Also wo war ich jetzt stehen geblieben?

00:30:35: Ja, in den

00:30:35: Dark-Taxer wollte ich sagen.

00:30:37: Michael Reich hatten wir vorhin von Peter Friedrichs.

00:30:39: Den haben wir dann gezeigt, dass das total explodiert.

00:30:43: Also da ist nichts mehr.

00:30:45: Dann stehst du wirklich davor und diskutierst dem Begriff der Fotografie.

00:30:51: Und dann sind wir wieder bei Fotografien.

00:30:52: neu denken!

00:30:54: Weil... Ich kann das ja nicht mehr nehmen.

00:30:58: Sonst bin ich einfach okay, ich mache analoge Fotografi vielleicht noch ein bisschen digitale Chipfotografie und das war's dann.

00:31:05: Das interessiert mich aber nicht.

00:31:06: Ich will ja weiter gehen, ich will er weiter mitgehen, mitdenken neu das neue denken was auch immer.

00:31:16: Also zehn Jahre lang machst du das jetzt?

00:31:18: Wir sind jetzt genau

00:31:21: und derzeit ist die Technik ja wirklich explodiert.

00:31:24: also was mich so interessiert ist eben die Manipulation

00:31:27: von Bildern

00:31:27: oder was eigentlich noch real.

00:31:32: Die Frage gab es schon immer.

00:31:33: Es wurde immer rettisch hier, trotzdem wurde rausgeschnitten aus Finderhotos.

00:31:39: Es war immer so ein kleines Zirkelvorbehalten.

00:31:43: Jetzt hat man so, dass wir jedes Bild infrage stellen,

00:31:46: was

00:31:47: uns angeboten wird optisch.

00:31:50: Das war früher nicht so.

00:31:51: Da hat man eher andersherum überrascht wenn es irgendwie manipuliert wurde

00:31:57: und

00:31:59: ich finde das... Wir können das Rad nicht zurückbrennen Wir werden nicht mehr mit Pferdekutschen hier durch die Gegend fahren.

00:32:06: Es ist einfach auf dem Markt genutzt.

00:32:08: Wer

00:32:08: weiß?

00:32:09: Wer weiß, wer?

00:32:10: das stimmt natürlich!

00:32:12: Und ja, an diesem Punkt wird es auch so Demokratie zersetzen.

00:32:18: Wenn man gar nicht mehr wissen kann was es war und was es unwahr... Du hängst es ja ein bisschen an den Fotografie-Begreif auf.

00:32:28: Also

00:32:30: du gehst ja außerhalb Ziemlich jetzt mal zurück.

00:32:33: Ich bin als der Beobachter, ich bin gar nicht so der Mitmacher, sondern beobachte es und sagst irgendwie das das Foto als solches... Ja, das ist eine andere Art von Fotografie.

00:32:44: Das ist eine errechnete Fotografien

00:32:46: oder

00:32:49: sowas, wie wir

00:32:49: sie durch die Frage

00:32:50: zeichnen.

00:32:51: Also ich weiß du hast jetzt auch keine Lösung als soll ich das diskutieren hier gerne darüber?

00:32:59: Außer dass ich sagen würde, wir nennen uns fotografische Bilder und nicht mehr Fotografier.

00:33:04: Ja, aber ist das dann nur noch eine Bezeichnung?

00:33:07: Aber es ist ja Fotografie am Ende auch.

00:33:10: Eine Bezeichnung für ein Medium.

00:33:16: Wenn du so willst ein spezielles Verfahren... Ich würde es ja weiter Fotografien nennen, aber dann muss ich mir die ganze Zeit anlegen mit den Leuten, die das nicht sehen.

00:33:24: Das ist das Problem!

00:33:25: Also ich würde es weiter Fotographie nennen.

00:33:28: Bildhauerei, Malerei sind stelle Begriffe.

00:33:30: Also Fotografi, Bildhauerrei und Malerei.

00:33:33: Film.

00:33:36: Aber man könnte auch radikal sein.

00:33:38: Da sieht man noch Bilder, oder?

00:33:39: Ja!

00:33:41: Wir hätten mal eine Plantage haben,

00:33:43: um zu uns

00:33:44: Bilder vorzustellen und da ist nichts

00:33:45: mehr.

00:33:46: Warum nicht?

00:33:47: Also warum nicht... Ich habe da keine... Festivals der Erscheinungen hat

00:33:49: man gesehen.

00:33:50: Ich hab da lustigerweise keine Angstformen also ich hab da auch keinen.

00:33:54: oder es flüst mir auch nicht Respekt ein oder so sondern ich finde das gut.

00:34:01: im ganzen Gegenteil du hast Demokratie.

00:34:03: wie hast du's genannt?

00:34:05: Zersetzend

00:34:07: Da wäre ich mir auch nicht so sicher.

00:34:10: Also, ich glaube es könnte sogar den Gegenteiligen Impact haben weil wir jetzt zum ersten Mal vielleicht uns bewusst machen wie manipulativ schon immer alles war Auch als du als Journalist z.B.

00:34:23: müsstest ja am besten wissen also Du hast deine Notizen gemacht und hast daraus ein Text gemacht.

00:34:29: also weiter kann man ja von dem eigentlichen Verfahren gar nicht weg sein.

00:34:33: Ja

00:34:34: Das heißt, du versuchst ja aus deiner Erinnerung das zu identifizieren was du da notiert hast.

00:34:40: Und machst daraus einen Text und interpretier es in einer Tour.

00:34:44: Ja,

00:34:44: das tut hierher von uns.

00:34:45: Da hat sich der Regisseur seiner oder Drehkamera an den Mann seiner...

00:34:52: Und so war's ja nie anders im

00:34:53: Runde genommen.

00:34:54: Genau, das wahrnimmt dass er das auch strukturiert und wie eine Kamerafahrt durchs Leben anlegt.

00:35:02: Und zum Glück haben wir ja so Leute wie den US-Präsidenten, der irgendwie das auch dann so nutzt und das überhaupt nicht begreift.

00:35:09: Also der führt es ja vor!

00:35:12: Das passiert ja dauernd, diese Vorführung von Schwachsinn.

00:35:18: Ist ja irre... also mal gucken.

00:35:26: Wir haben gestern meine Frau und ich Christian Ulben und seine Frau, wo er dann wohl?

00:35:35: Also das ist jetzt, obwohl der... Das Verfahren oder was?

00:35:40: Keine Ahnung.

00:35:41: Sie hat sich getrennt von ihm weil er deepfake Bilder von ihr hochgeladen hat.

00:35:48: Ich meine wie absurd ist das?

00:35:51: Von seiner eigenen Ehefrau und da waren halt sehr pikante, können sich ja jeder das Wort mit P selber vorstellen.

00:36:02: Wieso also?

00:36:03: weil es geht ganz einfach weil es möglich ist.

00:36:07: Und das wird ja eine ganz andere Evolutionsebene einnehmen, auch von unseren Kindern, von unseren Kindeskindern.

00:36:13: Ja?

00:36:14: Also die werden jetzt mit KI und Chatchi BT... also ich habe das Gefühl, dass sie Gehirn leistet.

00:36:21: Wir gehen da, also was heißt der immer, nur fünf Prozent unserer Gehirneleistung überhaupt nutzen, die möglich wären.

00:36:29: Ich glaube, dass das der nächste Evolutionsschritt ist durch Chachi BT, durch KI diese Gehirnbereiche anzugehen, evolutionär.

00:36:41: Das

00:36:41: geht nur so!

00:36:42: Weil wir die ganzen Leute, die da irgendwie diese Zufußarbeit gemacht haben jetzt, die brauchst du alle nicht mehr und dann kannst du das für was anderes nutzen.

00:36:56: Es fallen natürlich immer welche hinten rüber.

00:36:58: Das ist aber bei jeder industriellen Revolution so gewesen.

00:37:00: Das war ja nie anders.

00:37:04: Als das Fließband erfunden war, haben Leute ihre Arbeit verlassen die vorher irgendwie mühsam das irgendwie gemacht haben.

00:37:10: Das ist ganz normal und das ist damit zu vergleichen finde ich.

00:37:15: Und es ist natürlich bitter auf der einen Seite aber gut auf der anderen Seite weil das ist ja welche die Zukunft.

00:37:21: alles andere kann nur die Kutsche sein.

00:37:26: da laufen wir vielleicht auch hin.

00:37:27: also wenn jetzt die Ölproblem nicht gelöst wird ja wir wollen wieder Verbrennern mehr bauen ist ja auch für Lichtchen zufrieden.

00:37:33: Aber wenn das Ölproblem nicht gelöst wird, dann macht es irgendwann Bummen und dann sind wir vielleicht wieder da wo wir alle zu Fuß gehen müssen.

00:37:40: Weil sich keiner mehr leisten kann beim Auto zu fahren.

00:37:43: Und mit der Bahn auch nicht!

00:37:46: Und Elektrifizierung hat auch nicht gereicht.

00:37:48: also dann laufen wir zum Fuß.

00:37:50: So wie wir heute.

00:37:51: Super Spaziergang.

00:37:53: Wo wir diesen fünf Prozent Gehirn leisten, was gibt mir ein bisschen so sehr in der Ron L Hubbard von Scientology?

00:38:01: Vielleicht sollte ich da mal gucken...

00:38:09: Ja,

00:38:23: herzlich willkommen zu einer weiteren Episode von Fotografien Neu Denken.

00:38:29: Mein Name ist... Ich heiße Ausgabe des internationalen Festivals Fotografischer Bilder

00:38:38: und

00:38:38: so weiter und sofort.

00:38:41: Da hast du ja echt einen Knoeller mitgelandet.

00:38:43: Das ist eine der zwei Podcasts in diesem Bereich.

00:38:47: Na ja, es gibt ganz viele Fotopodcasts tatsächlich.

00:38:50: Aber eben Photopodcaster... Das ist wieder dieses Fotofoto, da gibt's ganz viele von.

00:38:54: Die erzählen die Kanon, die Neue, die Leica und dann wird das irgendwie so.

00:39:00: Und dann gibt's aber auch noch einen, der ein bisschen was über sich erzählt.

00:39:03: Bei mir ist es halt andersherum, also weder Leica noch Kanonen, aber ganz viel Kunst oder Philosophie.

00:39:10: Also es sind Philosophen Soziologen, Sammlungsleiter, Museumsmacher, Ausstellungsmacher.

00:39:19: Verrückte, weniger verrückte Jürgen Starks was auch immer sind dabei also die ganze Bandbreite dessen was eben diese fotografischen Bilder und mein Universum hergibt.

00:39:33: Ich habe schon gesagt ungefähr zweihundert Personen wenn natürlich immer mehr.

00:39:39: erste Folge nul Hashtag.

00:39:43: Die fotografische Bilderflut ist nur ein alltägliches Phänomen.

00:39:47: Dr.

00:39:47: Stefan Gronath, Fotokorater von der Sprengermuseum.

00:39:51: Ja

00:39:51: das war sehr lustig!

00:39:52: Ich habe ja dann in der Pandemie da gesessen... Wie wir alle wahrscheinlich?

00:39:56: Na was machen wir jetzt?

00:39:57: Wir können dem wohin keine Ahnung mehr.

00:40:00: und wenn man so einen Druck hat wie ich etwas waffen zu müssen, dann wird man erfinderisch.

00:40:05: und dazu muss man sagen, im Jahr ... habe ich meine Künstler noch persönlich besucht... ... und hab dann mit den Videos gedreht usw.

00:40:18: Und das ging dann, zwanzig-zwanzig, ... ... das habe ich immer kurz vor der Ausstellung gemacht, bin dann zu ... ... in die Ateliers rein so wie man das macht als Kurator oder als ... ... Ausstellungsmachter Leute besuchen ... ... und habe dann mit denen so Videofilme gemacht, da haben wir sie ... ... übergesessen, ich habe die Kamera aufgestellt.

00:40:33: Das waren immer nur so fünf Minuten Sports so ein bisschen, ne?

00:40:35: Weil ich das dann irgendwie so produziert habe Und das wollte ich natürlich wieder machen, um das viral zu machen.

00:40:42: Das war ja auch ganz wichtig, Social Media Arbeit und wir sind nur zur zweiten Normatik und ich für all das was wir machen.

00:40:50: Also machen wir alles selber und das wollte sich auch wieder machen.

00:40:52: Es ging dann plötzlich nicht.

00:40:53: Ich konnte da niemanden besuchen.

00:40:54: Wir durften ja nicht weg hier raus.

00:40:57: Dann habe ich gedacht okay, du machst ein Podcast!

00:40:59: Und dann hab' ich gedacht ok wo fängst du denn an?

00:41:01: Und dann wusste ich Stefan Grunert hat mir abgesagt für mein Symposium.

00:41:05: schon Ich hatte da meinen Symposium vorbereitet.

00:41:09: Das ist auch noch ein Teil des Festivals, nicht nur die Ausstellung, sondern auch noch im Kongress und ich wollte gerne, dass Stefan kommt und genau darüber redet.

00:41:19: Und dann habe ich gesagt okay, dann machst du jetzt den Podcast Dann rufst du Stefan an und dann musst du es irgendwie hinkriegen Dass das irgendwie tonmäßig war.

00:41:27: und dann war Suden gerade am Start ganz frisch.

00:41:30: und dann hab ich gesagt Gut, dann machen wir das Lass uns das mal probieren Was hält's davon?

00:41:33: Stefan hat sofort zugesagt SMS hin und her.

00:41:39: Und dann haben wir das gemacht, und dann waren die ersten... Ich glaube sie wissen auch ganz kurz, zwanzig Minuten?

00:41:45: Und ich war völlig aufgeregt, weil ich ja überhaupt keine Ahnung hatte.

00:41:49: Ja.

00:41:50: Und Stefan auch!

00:41:52: Aber natürlich viel supergerner als Fotokorater.

00:41:57: Ja, und so war die erste Episode.

00:41:59: Und ich dachte aber, ich fang oben an.

00:42:01: Also wenn der mir absagt und das in die Hose geht, dann machst du es auch nicht mehr.

00:42:04: Dann war's das.

00:42:05: Das lebt sich auch nicht hoch.

00:42:07: Ich wollte ganz oft so bei mir, dass ich dann versuche immer ganz oben anzusetzen.

00:42:15: Und das hat funktioniert.

00:42:16: und dann hatte ich irgendwie gedacht okay jetzt machst du ja auch mal eine Ausstellungsleute.

00:42:30: natürlich dabei waren schon vierzehn Künstler Sieben Kuratoren haben wir schon alle.

00:42:36: Zwei zwanzig Episoden so ungefähr und ich habe gedacht, das war es dann.

00:42:41: damit die Pandemie ist jetzt auch nicht ewig.

00:42:44: Habe ich gedacht Und dann hab' ich da den Podcasts und dann machst du beim nächsten Mal wieder diese Videos.

00:42:52: Und dann war das Festival.

00:42:53: Ich habe auch aufgehört drei vier Wochen vor dem Festival letzte Episode und das immer schon angekündigt.

00:42:57: Das hat sich ja auch gesagt Du hast keine Folge gefunden wo ich nicht über's Festival geredet habe.

00:43:01: Die gibt´s auch aber tatsächlich ist es.

00:43:03: natürlich Muss man so ein bisschen ankündigen, finde ich.

00:43:07: So ein paar Sachen.

00:43:08: Das ist auch zu viel.

00:43:10: Aber das hatte ich dann gedacht, dass ich es mache und dann... ...hatte ich das bei Podgy hochgeladen, das ist so einen Anbieter für Podcasts.. ..und da kann man natürlich auch diese ganzen Analytics sich hier angucken.

00:43:19: Also wieviel mal ist das angeklickt worden?

00:43:22: Was weiß ich?

00:43:23: Wie viele Follower hast du denn...?

00:43:26: Und das habe ich dann nach dem Festival gemacht erst, weil ich dachte okay jetzt sind wir auf die Episoden.

00:43:31: Super alles schön!

00:43:32: Ich hab mir das gar nicht angeklappt und nur da muss ich dann zehn Euro im Monat zahlen.

00:43:36: oder ist dann vom Festival mit dem Zahltwort, weil wir einen kleinen Werbeetter auch hatten.

00:43:42: Dann konnte ich das nochmal hochladen, weil die das auch mal schön verteilen.

00:43:45: Ich wusste mich nicht darum kümmern dass es bei Apple, Spotify und so was.

00:43:48: Das muss man sonst selber irgendwie hoch laden und ich habe keine Ahnung wie das geht.

00:43:54: also habe ich mir diesen Anbieter gesucht Und das ist mittlerweile auch ein erfolgreicher Anbieter, ein deutscher Berliner Start-up gewesen zu dem Zeitpunkt.

00:44:03: So und dann habe ich mir diese Analysis angeguckt und da bin ich fast zum Schulgefallen weil ich hatte viertausend Abonnenten die die Episoden waren.

00:44:13: irgendwie waren auf den Viertausenden mal angehört.

00:44:15: keine Ahnung ne?

00:44:17: Jede Woche jeden Monat jeden Tag waren irgendwie Downloads von den Geräten.

00:44:22: Ich konnte das alles genau sehen.

00:44:25: Und dann habe ich mir dann auch diesen, es gab auch so eine Blockfunktion natürlich irgendwie in diesem ganzen Bundle da und dann hab' ich mir diese ganzen Nachrichten reingezogen die da geschrieben wurden.

00:44:34: Ehh super!

00:44:36: Was sie alles geschrieben haben?

00:44:37: Die Leute das gehört haben.

00:44:39: Weil ich dachte okay vielleicht sollte ich's weiter machen.

00:44:44: Vielleicht ist das nicht schlecht.

00:44:46: Vielleicht habe ich da zu dem Zeitpunkt hatte ich zumindest so einen Ticks getroffen.

00:44:51: Ja mittlerweile gibt's zwei die auf sag ich mal wenn ich das jetzt sagen darf auf meinem Niveau sind, so wie ich mir das vorstelle.

00:44:58: Das ist einmal die Motive von Alex Hartmann und wir sind so die beiden philosophischen Podcasts ein bisschen... Und wie gesagt der Rest.

00:45:09: da gibt es einen Fotopodcast.de Wie sie alle heißen?

00:45:12: Die machen ganz viel auch Cross... Die verdienen damit Geld!

00:45:15: Ich verdiene mit keinem Geld dummerweise weil die natürlich über Leica, Canon oder Nikon entweder die Kameras geschenkt kriegen ... ein Werbeelter haben.

00:45:26: Das ist nie rüber nachgedacht, das so als Influencer in Dubai zu machen

00:45:30: oder so?

00:45:34: Ich lass die Flagge mal stehen hier.

00:45:39: Sechs Jahre lang schon jetzt...

00:45:41: Gut dass ich jetzt nicht in Dubai bin!

00:45:44: So viel zum Thema Öl.

00:45:45: Sechse

00:45:46: Jahre.

00:45:47: Welche sind dir denn besonders im Erinnerung geblieben?

00:45:51: Welche Folgen?

00:45:52: Ich lieb sie alle ehrlich gesagt Es gibt natürlich immer wieder nervige Situation, da hatte ich ja auch jetzt war schon angedeutet aber die haben dann auch abgesagt.

00:46:06: Also ich bin ja so jemand der alles frei gibt.

00:46:11: Meine Frau hat in dem Business auch zu tun und sagt immer warum gibst du denn alles frei?

00:46:15: Warum machst du den Stress?

00:46:17: Aber ich finde es gut, weil ich mit der Ansage dann ran gehe das ist ja für länger online dir gefallen, wenn du das anhörst.

00:46:28: Aber ich will jetzt nicht noch in drei Jahren später von Jürgen einen Anruf kriegen.

00:46:33: Kannst du das mal rausnehmen?

00:46:35: Weil so bin ich nicht mehr!

00:46:37: Das ist doof, das wäre doof und deswegen lass ich mir das immer freigeben das Ganze in einem Prozess wo ich dann auch sage hör dir das bitte einmal komplett an Ich gebe dir die komplette Folge und du hörst dir das an Und wenn dich was rausschneiden soll dann sag mir das Dann schneid ich das raus.

00:46:54: Und niemand hat jemals diese Frage gehört, die ich gestellt habe und die Antwort auch nicht.

00:47:01: Das ist mir wichtig!

00:47:02: Und so gibt es aber Episoden zum Beispiel, die sind dann nicht freigegeben worden.

00:47:06: Da hat derjenige gesagt, ich will das nicht.

00:47:08: Also im Nachhinein, wir haben hier zwei Stunden produziert... Ich hab fünf Stunden geschnitten, ich hab das Ding hochgeschickt zu den Leuten hingeschickt und sie haben abgelehnt und gesagt ne, so will ich das nicht und ich möchte auch noch mal mit ihnen sprechen.

00:47:23: Ich hab das Gefühl, du willst mir jetzt keinen Namen

00:47:25: nennen.

00:47:26: Nee!

00:47:26: Nee, dass kann ich nicht machen.

00:47:29: Also dieses Bashing, da hab' ich keinen Bock drauf.

00:47:32: Also wenn das noch weitergeht, kann man sich ja vielleicht die Leute rausnehmen, die mich stattgefunden haben und dann weiß man sie.

00:47:41: aber dafür brauche ich noch so zwei Hundert Leute wahrscheinlich.

00:47:45: Diese vielen Gespräche, die du geführt hast, die werden dich auch weitergeführt haben, Wenn du dich jetzt mal zu sagen zurück, versetzt in deiner aktive Zeit als wilden

00:47:59: der Kinder.

00:47:59: Ist sie vorbei?

00:48:00: Ist sie vorbeig?

00:48:01: Ich mach es ja immer

00:48:02: noch weiter.

00:48:03: Ja!

00:48:04: Ich glaube man kann gar nicht von loslassen.

00:48:05: Aber

00:48:05: das wird ja... Nee, man kann da nicht, ich glaub' nicht, nee.

00:48:09: Oder wenn man einmal angetreten ist mit der Idee, also meine Idee war zumindest immer, ich wollte was mitteilen.

00:48:19: Ich will etwas über die Welt, die ich sehe oder die Welt in der ich lebe, da wo ich mich bewege.

00:48:27: Da möchte ich dann meine Erfahrungen oder meine Sichtweisen, meinen Blickwinkel, meine Einstellungen und meine Referenzen zu anderen Sachen mitteilen.

00:48:38: Deswegen ist es immer so schwer auch mit dem Ja das ist doch dann kommt doch bestimmt aus im Theater.

00:48:42: ja das ist bestimmt auch so aber das bin ja ich alles.

00:48:47: also Sobald nur aus meinem Atelier ein Bild rauskommt, bin ich das.

00:48:52: Also das ist entschieden... Okay!

00:48:54: Das ist jetzt der Statement und wenn man so angetreten ist dann ist es schwer damit aufzuhören.

00:49:01: Aber das ist überall so auch als künstlerischer Leiter.

00:49:04: Ist das ein Statement?

00:49:05: Wenn ich eine Gruppe von Künstlern zusammen stelle oder eine Grupe von Referenten zusammen, das ist mein Statement.

00:49:12: Das ist eine Sichtweise auf das wie diese Sache sehe und dann gebe ich dem einen Titel.

00:49:20: Als Ausstellung liebe ich auch Titel zum Beispiel, die dann wichtig sind.

00:49:26: Und so und deswegen war die Frage aber...

00:49:29: Die Frage war was du eigentlich daraus gezogen

00:49:31: hast?

00:49:32: Ja genau das!

00:49:35: Meine Sichtweise natürlich vielleicht geschärft oder auch verändert oder auf Dinge gestoßen wäre, die ich vielleicht nicht gesehen hätte in diesen Gesprächen.

00:49:49: Ja, danke lieber Tankrett!

00:49:51: Danke an den Kunstverein Ruhr und Peter Friese von hier aus noch einmal für die Einladung.

00:49:56: Und danke an alle Anwesenden am Abend.

00:49:59: Das Gespräch ging tatsächlich eine ganze Weile weiter aber da hat dann die Aufnahme versagt weil ich Mikrofon technisch nicht richtig die Publikumsfragen vorbereitet hatte.

00:50:11: Aber danke an das Publikum, an Peter Friesel und den bereits mehrfach erwähnten Jürgen Stark für die Fragen und die Wortbeiträge Ja, apropos Fotobuchpreis.

00:50:22: Wer noch Bücher einreichen möchte, der kann das noch bis zum dreißigsten Juni online unter deutschafotobuchPreis.de tun.

00:50:29: Tipp ganz interessant an dieser Stelle vielleicht – Das Paketangebot für viele Einreicher!

00:50:35: Alle Infos dazu auch in den Shownotes.

00:50:37: Ich freue mich auf eure Kommentare, schreibt mir eine Mail und wenn ihr möchtet, möchtest eine Sprachnachricht auch per Mail an podcastatfotografieneudenken.de.

00:50:48: Ja, damit ist die heutige Episode beendet.

00:50:50: Danke fürs dabei sein und mitdenken!

00:50:52: Bitte bewertet meinen Podcast mit Sternchen – am besten natürlich mit fünf, denn das rankt meinen Podcast höher.

00:50:57: Klickt auf die Glocke bei Spotify oder Apple und dann werdet ihr automatisch benachrichtigt sobald eine neue Folge online ist.

00:51:06: In diesem Sinne, ciao ciao und bis bald!

00:51:10: Schreibe uns eine Mail

00:51:13: an

00:51:15: PodcastEd Fotografie neu

00:51:30: denken.

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